Verfahrensangaben

Mietwäsche

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
13.07.2026
22.07.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Studierendenwerk Wuppertal Anstalt öffentlichen Rechts
DE121091115
Max-Horkheimer-Straße 15
42119
Wuppertal
Deutschland
DEA1A
Zentraler Einkauf
einkauf@hsw.uni-wuppertal.de
+49 202 439 - 2551

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Bildung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 251 411 - 1604
+49 251 411 - 2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

98310000-9
18110000-3
98312000-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das Studierendenwerk Wuppertal AöR benötigt für seine Beschäftigten Berufskleidung. Der vorliegende Auftrag beinhaltet die Vermietung, die Wäsche sowie die Instandhaltung dieser Berufskleidung.
Der Auftrag hat eine Grundlaufzeit von 4 Jahren.
Der Auftraggeber kann die Vertragslaufzeit zweimal um jeweils 12 Monate verlängern. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Auftraggeber will mit diesem Vergabeverfahren den zukünftigen Dienstleister für die Berufsbekleidungsversorgung im Wege der Mietwäsche mit Leistungsbeginn ab dem 1. Dezember 2026 ermitteln.

Gegenstand des Auftrags ist die bedarfsgerechte Versorgung des Auftraggebers mit Mietwäsche (überwiegend Berufsbekleidung) nach näherer Maßgabe des Leistungsverzeichnisses (siehe Anlage "Leistungsverzeichnis"). Hierzu gehören insbesondere die Reinigung, Instandhaltung sowie die Abholung und Anlieferung der Mietwäsche durch den Auftragnehmer.

Der Auftrag hat eine Laufzeit von vier Jahren. Der Auftraggeber besitzt Verlängerungsoptionen. Er hat das Recht, die Laufzeit des Vertrages zweimal durch eine einseitige Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer um jeweils 12 Monate zu verlängern. Die Erklärung bedarf der Schriftform und muss dem Auftragnehmer spätestens sechs Monate vor dem Ende der Vertragslaufzeit zugegangen sein.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
4

Der Auftraggeber besitzt Verlängerungsoptionen. Er hat das Recht, die Laufzeit des Vertrages zweimal durch eine einseitige Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer um jeweils 12 Monate zu verlängern. Die Erklärung bedarf der Schriftform und muss dem Auftragnehmer spätestens sechs Monate vor dem Ende der Vertragslaufzeit zugegangen sein.

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Max-Horkheimer-Str. 15
42119
Wuppertal
Deutschland
DEA1A

Siehe Anlage "Lieferstellenverzeichnis".

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

---
Rainer-Gruenter-Str. 21
42119
Wuppertal
Deutschland
DEA1A

Siehe Anlage "Lieferstellenverzeichnis".

Erfüllungsort

---
Gaußstr. 20
42119
Wuppertal
Deutschland
DEA1A

Siehe Anlage "Lieferstellenverzeichnis".

Erfüllungsort

---
Pauluskirchstr. 7
42119
Wuppertal
Deutschland
DEA1A

Siehe Anlage "Lieferstellenverzeichnis".

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Siehe Ziff. 3 der Anlage "Wirtschaftlichkeitswertung".

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Bemusterung

Siehe Ziff. 1.1 der Anlage "Wirtschaftlichkeitswertung".

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Kundenbetreuung

Siehe Ziff. 1.2 der Anlage "Wirtschaftlichkeitswertung".

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Nachhaltigkeit

Siehe Ziff. 1.3 der Anlage "Wirtschaftlichkeitswertung".

Gewichtung
10,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der Auftraggeber besitzt Verlängerungsoptionen. Er hat das Recht, die Laufzeit des Vertrages zweimal durch eine einseitige Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer um jeweils 12 Monate zu verlängern. Die Erklärung bedarf der Schriftform und muss dem Auftragnehmer spätestens sechs Monate vor dem Ende der Vertragslaufzeit zugegangen sein.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

- Vergabeverfahren beginnt mit Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung und Aufforderung an alle interessierten Unternehmen zur Abgabe eines Angebots

- Frist für Bieterfragen bis 13.07.2026

- Angebotsabgabe bis Ablauf der Angebotsfrist (22.07.2026, 12.00 Uhr)

- Prüfung der Angebote durch Auftraggeber (ggf. Nachforderung und Aufklärung von Unterlagen)

- Aufforderung zur Bereitstellung der Mustertextilien KW 30 oder 31/2026

- Bemusterung der Textilartikel voraussichtlich in KW 33 und 34/2026

- Beendigung des Verfahrens durch Zuschlagserteilung auf das wirtschaftlichste Angebot am Maßstab der bekanntgemachten Zuschlagskriterien (voraussichtlich KW 36/2026)

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Sonstiges

Kriterium "Nachhaltigkeit" als Zuschlagskriterium (Qualität) mit einer Gewichtung von 10 %, siehe Ziff. 1.3 der Anlage "Wirtschaftlichkeitswertung" und in diesem Zusammenhang Vorlage eines wertungsrelevanten Konzepts zur Nachhaltigkeit mit dem Angebot (siehe Ziff. 2 der Anlage "Inhalte Bieterkonzepte")

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Etwaige Fragen und Auskünfte zur Vergabe sind ausschließlich in textlicher Form über die verwendete Vergabeplattform (https://evergabe.nrw.de/) im Bereich "Kommunikation" bis spätestens 13. Juli 2026 an den Auftraggeber zu richten. Der Auftraggeber wird die Fragen über die Vergabeplattform beantworten.

https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY0PDV1V

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Verfahren für die Nachprüfung der Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Zur Wahrung der Fristen wird auf die § 160 GWB verwiesen:

§ 160 GWB - Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

56
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich im Fall von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften Unterlagen vor, gemäß § 56 Abs. 2 Satz 1 VgV vorzugehen. Danach können Unterlagen auf Aufforderung des Auftraggebers nachgereicht werden.

Ob eine Aufforderung zur Nachreichung, Vervollständigung oder Korrektur im konkreten Fall erfolgt, wird der Auftraggeber unter ordnungsgemäßer Ausübung seines Ermessens entscheiden. Hierbei wird er insbesondere den Gleichbehandlungsgrundsatz beachten.

Der Vorbehalt der Nachforderung gilt nicht für die abgeforderten Preisangaben, es sei denn, es handelt sich um unwesentliche Einzelpositionen, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 56 Abs. 3 Satz 2 VgV).

Die Frist zur Nachreichung, Vervollständigung oder Korrektur wird mindestens sechs Kalendertage betragen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Bieter muss mit dem Angebot mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Wäsche- / Berufsbekleidungsversorgung durch Vorlage einer entsprechenden Referenzliste als Eigenerklärung nachweisen.

Dabei gelten hinsichtlich der Referenzaufträge folgende Mindestanforderungen:

- insgesamt mindestens drei Referenzaufträge

- jeweils mindestens 12 Monate abgeschlossener Leistungszeitraum

- alle drei Referenzaufträge betreffen die Erbringung von Leistungen der Reinigung und Instandhaltung von Berufsbekleidung für Gastronomiebetriebe

- jeweils Bereitstellung von Berufsbekleidung für mindestens 60 Personen (Durchschnitt pro Jahr)

und

- das Ausführungsende aller Referenzaufträge darf bei Ablauf der Angebotsfrist nicht länger als 36 Monate zurückliegen.

Der Bieter hat in der entsprechend vorzulegenden Referenzliste (Anlage "Referenzen") je Referenzauftrag Angaben zum Auftraggeber, dessen Adresse, dem / der zuständigen Ansprechpartner(in) mit Funktion und Telefonnummer sowie dem Leistungszeitraum, einer kurzen Beschreibung / Erläuterung (zum Nachweis der Vergleichbarkeit des Referenzauftrags und unter Bezugnahme auf die obigen Mindestanforderungen) und dem Gesamtauftragswert des Referenzauftrags zu machen.

Eignungskriterium

Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten

Vom Bieter ist als Nachweis für die Erfüllung der Anforderungen an die Reinigung von Wäsche aus Lebensmittelbetrieben mit dem Angebot ein gültiges Hygienezeugnis nach RAL-GZ 992/3 (Wäsche aus Lebensmittelbetrieben) oder ein vergleichbarer Nachweis vorzulegen. Im Fall der Teilnahme als Bietergemeinschaft muss der Nachweis ggf. für mehrere Mitglieder der Bietergemeinschaft erbracht werden. Hierzu wird auf Ziff. 15.2 der Bewerbungsbedingungen verwiesen. Nachzuweisen ist ein gültiges Zeugnis zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist (siehe Ziff. 10.2 der Bewerbungsbedingungen).

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Weiterhin ist vom Bieter mit dem Angebot der Abschluss einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall (auftragsübergreifend oder auftragsbezogen) durch entsprechende Eigenerklärung nachzuweisen. Die Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung muss je Schadensereignis mindestens EUR 5 Mio. für Personen- und Sachschäden und mindestens EUR 2 Mio. für Vermögensschäden sowie mindestens EUR 0,5 Mio. für Bearbeitungsschäden und EUR 50.000,00 für Schlüsselverlust als Deckungssummen vorweisen. Die Deckungssummen müssen für Versicherungsfälle jeweils zweifach maximiert pro Kalenderjahr zur Verfügung stehen. Soweit der Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt ist, umfasst die Versicherung auch deren Einsatz zur Leistungserbringung. Gleiches gilt für die Beteiligung als Bietergemeinschaft. In diesem Fall umfasst die Versicherung sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft.

Finanzierung

Siehe Ziff. 10 der Anlage "Vertrag".

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Siehe insbesondere Anlage "Leistungsverzeichnis" und Anlage "Vertrag".

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung