Verfahrensangaben

SmartLogisticNetwork VE21 Vollautomatisches Fahrerloses Transportsystem

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
24.08.2026
01.09.2026 10:00 Uhr
17.09.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Universitätsklinikum Bonn AöR
DE 811 917 555
Venusberg-Campus 1
53127
Bonn
Deutschland
DEA22
Stabsstelle Baurecht und Baubeschaffung
baueinkauf@ukbonn.de
+49228287 13481

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper Köln
05315-03002-81
50606
Köln
Deutschland
DEA23
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
+49 2211473116

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper Köln
05315-03002-81
50606
Köln
Deutschland
DEA23
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
+49 2211473116

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45300000-0
45310000-3
45311000-0
45313000-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand dieses Verfahrens ist die Maßnahme "2017-037-VE21 SmartLogisticNetwork - Vollautomatisches Fahrerloses Transportsystem".
Es werden die Leistungen zur erstmaligen Einrichtung eines vollautomatischen Fahrerlosen Transportsystems an der Uniklink Bonn ausgeschrieben.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

1.Gesamtmaßnahme
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) plant die Einführung eines zukunftsweisenden Logistik-konzepts mit dem Titel "SmartLogisticNetwork". Dieses Vorhaben ist ein zentraler Bestandteil der strategischen Neuausrichtung der innerbetrieblichen Versorgung und Entsorgung auf dem Campus Venusberg. Ziel ist der Aufbau eines effizienten, automatisierten und nachhaltigen Logistiksystems zur langfristigen Versorgung bestehender und neuer Klinikgebäude, insbesondere des derzeit im Bau befindlichen Herzzentrums sowie weiterer Einrichtungen im Nord- und Südteil des Campus.
Das SmartLogisticNetwork setzt sich ausfolgenden Teilprojekten zusammen: einem unterirdischen Logistiktunnel zur automatisierten Verbindung zentraler Versorgungspunkte, mehreren Anbindebauwerken zur vertikalen und horizontalen Erschließung der Gebäude, einem fahrerlosen Transportsystem (FTS) zur automatisierten Güterverteilung, einem neuen Logistikzentrum sowie einem modernen Abfallwirtschaftszentrum.

2.Projektstruktur und Planungsstand.
Die Versorgung des Herzzentrums ist aktuell in der Leistungsphase 4-7 der HOAI. Die Südanbindung befindet sich in der Entwurfsplanung (LPH 1-3 inkl. HU-Bau). Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten realisiert, um eine schnelle Inbetriebnahme des FTS-Systems zur Versorgung des Herzzentrums und der nördlichen Klinikbereiche sicherzustellen.
Im Fokus der Planung stehen die gebäudetechnische Ausstattung des Logistikzentrums und des Abfallwirtschaftszentrums sowie deren bauliche Anbindung an das Tunnelsystem und die angrenzenden Bestandsbauten. Es gelten dabei die hausinternen technischen Standards des UKB, insbesondere im Hinblick auf Automatisierung, Hygiene, Arbeitsschutz und Energieeffizienz.

3.Logistiktunnel und Verbindungsbauwerke
Der unterirdische Logistiktunnel wird im offenen Bauverfahren errichtet. Zur Umsetzung ist eine umfassende Baufeldfreimachung erforderlich, insbesondere im Bereich des Tunnels, der Eck- und Verbindungsbauwerke sowie des Logistik- und Abfallzentrums. Bestehende unterirdische Versorgungstrassen wurden in der Planung erfasst und sind zu verlegen. Bestehende Verkehrswege müssen umgeleitet werden.
Ein zentraler Bestandteil ist das Anbindungsbauwerk Versorgungszentrum / Apotel, das sowohl unterirdisch als auch oberirdisch ausgeführt wird. Hierzu gehören die Anbindungen an den Tunnel auf der Ebene 2. UG, die Anbindungen an die beiden Bestandsgebäude im Erdgeschoss sowie bauliche Anpassungen innerhalb der Bestandsgebäude zur Übergabe und Weiterleitung der Transportgüter.

4.Fahrerloses Transportsystem (FTS)
Das FTS bildet das Rückgrat des SmartLogisticNetwork. Es wird flächendeckend im Tunnel eingesetzt und ist über automatisierte Übergabestellen mit den angebundenen Gebäuden vernetzt. Die konzeptionelle Planung und Abstimmung erfolgte durch die FC-Gruppe.

Die Fahrerlosen Transportfahrzeuge werden als Unterfahrer ausgeführt, welche die herkömmlichen Transportwagen anheben und über das Gelände zu Ihrem Zielort transportieren. Die Leitstelle des Systems befindet sich im geplanten Logistikzentrum. Die Fahrzeuge bewegen sich auf vordefinierten, programmierten Fahrwegen und kommunizieren dabei autonom mit Türsteuerungen und Aufzügen.
Ausgehend vom Logistikzentrum erschließt das System die Zentralsterilisation (Geb.45), das Versorgungszentrum (Geb. 50), die Apotheke (Geb. 53), den Neubau des Herzzentrums (Geb. 25), das Bettenhaus 1 (Geb. 24), die Chirurgie (Geb. 23), das Operative Zentrum (Geb. 22) sowie die Gebäude 20, 3 und 4. So werden Apothekenprodukte, Medizinprodukte, Wäsche, Speisen, Sterilgut und Abfall über das FTS transportiert. Über das Tunnelsystem hinaus bewegen sich die fahrerlosen Transportfahrzeuge bis auf die Stationen der Gebäude, horizontal über die Gebäudeflure und vertikal über die bestehenden Aufzugsanlagen.
Die Anbindung weiterer Klinikgebäude - insbesondere im Südteil des Campus - ist bereits in der Planungsphase berücksichtigt.

5.Technische Infrastruktur
Zur Gewährleistung eines sicheren und effizienten Betriebs werden die Automationsstationen gemäß AMEV-Empfehlung mit BACnet-Schnittstellen ausgestattet. Eine flächendeckende WLAN-Versorgung innerhalb des Tunnels ist vorgesehen, um den reibungslosen Betrieb des FTS-Systems sicherzustellen.

6.Teilprojekte
Das Gesamtprojekt gliedert sich wie folgt:
- Teilprojekt 1: Logistiktunnel mit Anbindebauwerken und AWT-Anlage
- Teilprojekt 2: Logistikzentrum mit Abfallwirtschaftszentrum
- Sondertatbestände (u. a. Leitungsverlegungen)
Jedes Teilprojekt ist in mehrere Unterbereiche unterteilt. Die Realisierung erfolgt in mehreren Phasen.

Im Rahmen eines Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach §§ 3 EU Nr. 3 VOB/A, 3a EU Abs. 2 VOB/A sollen Leistungen für die vollautomatischen fahrerlosen Transportsysteme beauftragt werden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
12.01.2026
11.03.2027

Die Planbarkeit von Großbauvorhaben lässt sich nur bedingt vorhersagen. Ziel ist es, den dargestellten Endtermin zu erreichen.

99
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Venusberg-Campus 1
53127
Bonn
Deutschland
DEA22

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Gesamtbetrachtung Projekt, Vorstellung Projektteam

Darstellung des Gesamtprojekts. Die Anforderungen sind in einem gesonderten Dokument zu beschreiben.
Projektorganisation :
- Organigramm
- Ansprechpartner des AG
- Zusammensetzung des Projektteams
- Verantwortlichkeiten innerhalb des Projektteams
- Einbindung und Aufgaben des AG
Projektsteuerung:
- Beschreibung der Art der Auftragsabwicklung
- Bieterstandards für Projektsteuerung und Auftragsabwicklung, z.B. PMI, PM-Richtlinien
- Controlling, Termin- und Kostenüberwachung
- Nachverfolgbarkeit, Protokollierung
- Ressourcenplanung
- Leistungen des Auftraggebers
Es erfolgt eine Gesamtbewertung mit 0 bis 5 Rohpunkten.

Erzielte Punkte je Wertungskriterium Definition
5 Punkte
Die Bieteranagben zur abgeforderten Leistung erfüllen alle Anforderungen in besonderem Maße. Es bleiben keine Fragen offen.
4 Punkte
Die Bieterangaben zur abgeforderten Leistung erfüllen alle Anforderungen vollumfänglich. Es bleiben keine Fragen offen.
3 Punkte
Die Bieterangaben zur abgeforderten Leistung wurden in allen wesentlichen Punkten erfüllt. Es bleiben keine gravierenden Fragen offen.
2 Punkte
Die Bieterangaben zur abgeforderten Leistung weisen Mängel auf, erfülllen aber im allgemeinen noch die Anforderungen
1 Punkt
Die Bieterangaben zur abgeforderten Leistung weisen erhebliche Mängel auf, erfüllen aber noch die grundlegenden Anforderungen
0 Punkte
Die Bieterangaben zur abgeforderten Leistung erfüllen nicht die Anforderungen bzw. sind gravierend lückenhaft.


"Die erzielten Punkte je Wertungskriterium werden anschließend proportional auf die für das jeweilige Zuschlagskriterium festgelegte Maximalpunktzahl gewichtet. Die Umrechnung erfolgt nach folgender, für alle Bieter gleichermaßen verbindlicher Berechnungsformel:
Gewertete Punktzahl = (erreichte Rohpunkte / 5) × Maximalpunktzahl des jeweiligen Zuschlagskriteriums

Die so ermittelte Punktzahl wird der Wertung zugrunde gelegt. Eine Rundung erfolgt auf zwei Dezimalstellen.

Beispiel: Bei Erreichen von 4 Rohpunkten ergibt sich bei einer maximalen Gewichtung von 30 Punkten eine Wertung von 24,00 Punkten; bei einer maximalen Gewichtung von 20 Punkten eine Wertung von 16,00 Punkten."

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Kosten
2. Kosten (Angebotspreis inkl. Wartung- und Instandhaltungskosten)

Angebotspreis gesamt
Gewertet wird der im LV angebotene Gesamtpreis. Die im LV abgefragten Kosten für Service- und Instandhaltung sind auch Bestandteil der Wertungssumme.
Für die Bewertung des Angebotspreises wird der Gesamtpreis in eine Punkteskala von 0 bis 750 Punkten normiert. 750 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preisangebot. 0 Punkte erhält das Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Angebotspreises. Alle Angebotspreise darüber erhalten 0 Punkte. Die Punktebewertung für die zwischen dem niedrigsten Angebotspreis und dem 2-fachen des niedrigsten Angebotspreises liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu einer Nachkommastellen. Max. können 750 Punkte erreicht werden.

Gewichtung
75,00

Zuschlagskriterium

Qualität
3. Auftragsbezogene Konzepte

a)Systemkonzept
Es wird ein Systemkonzept erwartet, das die geplante Lösung für das FTS kompakt und strukturiert darstellt. Ziel ist es, ein klares Verständnis über den Aufbau, die Funktionsweise und die Integration des Gesamtsystems in die bestehende Infrastruktur zu vermitteln. Das Konzept soll auf maximal 3 A4-Seiten textuell und max. 5 A4-Seiten graphische Darstellungen folgende Punkte prägnant behandeln:
-Gesamtsystem (Beschreibung Systemaufbau, Komponenten)
-Darstellung der technischen Merkmale des FTF (Beschreibung FTF, FTF Sicherheit, Positioniertoleranzen, spezielle Anforderungen an TW)
-Beschreibung FTS-Stationen, speziell Kombistationen (Ausführung Führungsschienen, Anordnung Lesegeräte/ Transponder am TW)
-Beschreibung mechanischer Schnittstellen (Übergabepunkte zu Fördertechnik, Waschanlagen)
-Beschreibung Sicherheits-/ Hygienemaßnahmen (Personen-/ Objektschutz, Einhaltung Hygienemaßnahmen)
-Erläuterung möglicher Optimierungsmaßnahmen zur Sicherstellung der geforderten Transportleisung
- Beschreibung Notfallstrategie (Maßnahmen, Kursanpassung, Auftragsumleitung)
-Beschreibung Brandschutz-/ Batteriekonzept (Batterietechnik, Ladeverhalten/ -dauer, Batteriemanagement, Maßnahmen Brandschutz)"
b)Bedienkonzept
Es wird ein strukturiertes und praxisnahes Bedienkonzept erwartet, das die Interaktion von Anlagenbedienern und Servicepersonal mit dem Fahrerlosen Transportsystem (FTS) beschreibt. Ziel ist es, die Bedienbarkeit, Transparenz und Wartungsfreundlichkeit der Anlage nachvollziehbar darzustellen. Das Konzept soll insbesondere folgende Aspekte kompakt auf max. 3 A4-Seiten textuell und max. 5 A4-Seiten graphische Darstellungen und verständlich behandeln:
-Darstellung Bedienoberfläche und Eingabedialoge anhand Szenario Versand TW an Bettenstation (Benutzerführung, Bedienerfreundlichkeit, Struktur Diagnosesystem, Direktzugriff auf einzelne Anlagenkomponenten, Integration Visualisierung Fremdgewerke über Leitstand (FTE, WWA..)
-Datenprotokollierung/ -auswertung (Erfassung Betriebsdaten, Filtermöglichkeiten, statistische Auswertungen der Transportzeiten/ Störungen/Auslastung/offene Aufträge, Integration Fremdkomponenten)
-Beschreibung Remote-Zugriff (Fernbedienung/Störungsbehebung)
-Beschreibung Vorgehensweise FTF-Bergung, Wiederaufnahme in Fahrbetrieb, Bedienmöglichkeiten am FTF (Ausführung Bergungsgeräte, Ab-/Anmelden FTF im System, Abnahme TW bei immobilen FTF)
-Darstellung der Leistungsoptimierung, Nutzung vorauseilender Fahrdaten zur Effizienzsteigerung, Optimierungsmöglichkeiten durch den Betreiber während des laufenden Betriebs
-Beschreibung Transponderprogrammierung
c)IT-Konzept
Es wird ein klar strukturiertes IT-Konzept erwartet, das die technische Infrastruktur und die IT-seitige Einbindung des FTS beschreibt. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit, Kompatibilität und Ausfallsicherheit der IT-Komponenten nachvollziehbar darzustellen. Das Konzept soll insbesondere folgende Punkte kompakt auf max. 3 A4-Seiten textuell und max. 3 A4-Seiten graphische Darstellungen behandeln:
-Beschreibung IT-Infrastruktur
-Darstellung Ausfallsicherheit (Redundanz, Systemverfügbarkeit),
-Beschreibung der Implementierung von Softwareupdates (Prozess). Maßnahmen zur Sicherstellung des laufenden Betriebs.
-Implementierung neuer Komponenten während des laufenden Betriebs
-Beschreibung Steuerungsschnittstellen zur Anbindung Fremdgewerke z.B. WWA
d)Servicekonzept
Es wird ein praxisorientiertes Servicekonzept erwartet, das die Wartungs- und Instandhaltungsstrategie für das FTS umfassend beschreibt. Ziel ist es, die langfristige Betriebssicherheit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit der Anlage sicherzustellen. Das Konzept soll insbesondere folgende Punkte kompakt auf max. 3 A4-Seiten textuell und max. 3 A4-Seiten graphische Darstellungen nachvollziehbar darstellen:
-Beschreibung Werkstattbereich: Anforderungen an Ausstattung und den Testkurs für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
(Ausführung/ Handhabung des Bergefahrzeuges, Erforderliche Werkzeug und Einrichtungen, die nicht im Lieferumfang des AN sind)
-Beschreibung Spezialwerkzeuge und Hebezeuge
- Beschreibung Wartungskonzept (Wartungsintervalle, Sicherheitsprüfungen, Stundenaufwand des AN, Umfang Serviceleistungen durch Sublieferanten)
-Beispielhafte Darstellung Anlagendokumentation (Handbücher, Wartungsanweisungen, Hilfetexte)
-Aufbau Serviceorganisation inkl. IT-Service (Ticketsystem, Servicestandorte, Sicherstellung der Reaktionszeiten)
-Vorgehensweise zur Analyse und Behebung technischer Störungen
-Beschreibung Verfügbarkeit und Umgang mit abgekündigten Hard- und Softwarekomponenten sowie Empfehlungen für deren Ersatz
e)Inbetriebnahmekonzept inkl. Schulungen
Der Bieter wird aufgefordert ein Inbetriebnahme- und Schulungskonzept vorzulegen, das Maßnahmen zur Minimierung von Beeinträchtigungen des laufenden Krankenhausbetriebs beschreibt und eine koordinierte Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten sicherstellt. Das Konzept soll insbesondere folgende Punkte kompakt und auf max. 2 Din A4-Seiten und max. 2 A4-Seiten graphische Darstellungen nachvollziehbar darstellen:
-Bieterkonzept zum Bau- und Inbetriebnahmeablauf mit Fokus auf Potenzial zur Verkürzung der Realisierungstermine
-Beschreibung mögliche Beeinträchtigungen des Krankenhausbetriebes (Maßnahmen zur Minimierung Auswirkungen)
-Beschreibung IBN mit anderen Gewerken wie FTE und WWA
-Beschreibung Vorabtests zur Qualitätssicherung vor Anlieferung der Komponenten (Umfang und Einbindung AG)
-Beschreibung technische/ organisatiorische Vorraussetzungen für Montage und IBN
Die Bewertung der Konzepte erfolgt anhand der genannten Unterkriterien. Für jedes Unterkriterium kann maximal die jeweils festgelegte erreichbare Punktzahl vergeben werden. Bewertet werden die fachliche Qualität, Vollständigkeit, Nachvollziehbarkeit sowie der Projektbezug der Inhalte in den jeweiligen Unterkriterien.
Es erfolgt eine Bewertung mit 0 bis 5 Rohpunkten je Unterabschnitt a) bis e).

Gewichtung
15,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistung steht unter dem Vorbehalt der Finanzierung. Zwar liegt für das Vorhaben eine genehmigte Haushaltsunterlage des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW) vor. Allerdings sind hiermit nicht die erwarteten Gesamtkosten gedeckt.
Die Finanzierung für den Teilabschnitt III (VZ bis LZ) ist derzeit noch nicht gesichert.
Es ist angestrebt die Finanzierung bis zur Aufforderung der letztverbindlichen Angebote sicherzustellen. Sollte dies nicht möglich sein, ist nur eine Teilweise Umsetzung der Maßnahme (Teilbereiche I (HZZ- zu den Gebäuden 24 bis 04) und II (HZZ - VZ/Apotel) möglich.
Ein Anspruch auf Zuschlagserteilung auf den Gesamtauftrag oder Schadensersatz besteht in diesem Fall nicht.

Der Auftraggeber behält sich gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 4 lit. a GWB vor, im Falle der Insolvenz des Auftragnehmers, einer Kündigung aus wichtigem Grund oder eines vergleichbaren, vom Auftragnehmer zu vertretenden Ausfalls den Auftrag ganz oder teilweise auf den nächstplatzierten Bieter des ursprünglichen Vergabeverfahrens zu übertragen.

Voraussetzung hierfür ist, dass
- der nächstplatzierte Bieter im ursprünglichen Vergabeverfahren ein wertbares Angebot abgegeben hat,
- die Rangfolge der Angebote unverändert zugrunde gelegt wird,
- der Bieter sich ausdrücklich bereit erklärt, den Auftrag zu den Bedingungen seines ursprünglichen Angebots zu übernehmen, und
- der Auftragsgegenstand in seinem wesentlichen Umfang unverändert bleibt.

Eine Übertragung ist ausgeschlossen, soweit zwischenzeitlich wesentliche Änderungen des Auftrags im Sinne des § 132 GWB eingetreten sind oder der Leistungsumfang nicht mehr dem ursprünglich ausgeschriebenen Auftrag entspricht.
Die Ausübung dieser Option erfolgt nur, soweit vergabe- und gegebenenfalls zuwendungsrechtliche Vorgaben dem nicht entgegenstehen.
Ein Anspruch auf Übertragung des Auftrags besteht nicht.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY5YD2KK

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 3 GWB und die - gegebenenfalls verkürzte - Frist des § 134 Abs. 2 GWB hingewiesen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein sowie sämtliche in
diesen Bewerbungsbedingungen dargestellten Vorgaben erfüllen. Unvollständige Teilnahmeanträge können ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber kann unter Beachtung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern bzw. vervollständigen oder korrigieren lassen oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Teilnahmeanträge, ggf. auch mehrfach, betreiben. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die von ihm eingereichten Unterlagen vollständig, verständlich und eindeutig sind.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Angaben zur Präqualifikation, ansonsten Eigenerklärung, dass der Bewerber / das Mitglied einer Bewerbergemeinschaft in das Berufs- oder Handelsregister oder Handwerksrolle oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes eingetragen oder nicht zur Eintragung verpflichtet ist.______________
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A:
Angaben zur Präqualifikation, ansonsten
°°°°a) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen § 6e EU VOB/A;
°°°°b) Angaben zu Einträgen im Gewerbezentralregister;
°°°°c) Angaben zu Einträgen im Wettbewerbsregister;
°°°°d) Angaben zur Erklärung in Bezug auf die Eignung

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

2. Mindestanforderung an den jährlichen Netto-Gesamtumsatz des Bewerbers jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind: mindestens 3 Mio. EUR.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

3. Referenzprojekt 1 muss folgende Kriterien erfüllen:
- Einsatz in Gebäuden des Gesundheitswesens
- Lieferung und Inbetriebnahme eines FTS mit mindestens 10 FTF
- Nutzung des FTF von Aufzugsanlagen für den vertikalen Transport
- Montage, Inbetriebnahme und Testbetrieb des FTS erfolgte während des laufenden Krankenhausbetriebes
- Die Inbetriebnahme ist nicht älter als 10 Jahre
- Das Referenzprojekt muss unter der Leitung des Bewerbers umgesetzt worden sein
- Die Umsetzung dieses Referenzprojektes erfolgte unter Anwendung der zur Projektlaufzeit gültigen EU-Maschinenrichtlinie
4. Referenzprojekt 2 muss folgende Kriterien erfüllen:
- Einsatz in Gebäuden des Gesundheitswesens
- Lieferung und Inbetriebnahme eines FTS mit mindestens 10 FTF
- Nutzung des FTF von Aufzugsanlagen für den vertikalen Transport
- Die Inbetriebnahme ist nicht älter als 10 Jahre
- Das Referenzprojekt muss unter der Leitung des Bewerbers umgesetzt worden sein
- Die Umsetzung dieses Referenzprojektes erfolgte unter Anwendung der zur Projektlaufzeit gültigen EU-Maschinenrichtlinie

5. Referenzprojekt 3 muss folgende Kriterien erfüllen:
- Lieferung und Inbetriebnahme eines FTS mit mindestens 10 FTF
- Nutzung des FTF von Aufzugsanlagen für den vertikalen Transport
- Die Inbetriebnahme ist nicht älter als 10 Jahre
- Das Referenzprojekt muss unter der Leitung des Bewerbers umgesetzt worden sein

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

1. Arbeit für einen öffentlichen Auftraggeber

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung