Neubau einer Prozesskälteanlage zur kältetechnischen Versorgung der Zentralküche im Universitätsklinikum Düsseldorf. Die Zentralküche wird aktuell komplett entkernt und von Grunde auf saniert.Generelle Auslegung der Anlage auf hohe Langlebigkeit, Versorgungssicherheit und Energieeffizienz. Es werden nur natürliche Kältemittel eingesetzt.
Konzeption der Kälteanlage als Wärmeträgersystem. 3 Stück Propan-Kaltsoleerzeuger auf dem Dach des Gebäudes mit jeweils eigenem Rückkühler. Gesamtkälteleistung ca. 360 kW.Versorgung aller NK-Kühlstellen über die so erzeugte Kaltsole als Wasser-Glykolgemisch. Auslegung der Pumpengruppen redundant.Einbindung aller Tiefkühl- und Schnellkühlanwendungen über einzelne CO-2 Kälteerzeuger als Kaskaden der Kaltsole.Wärmerückgewinnung an allen CO-2 Kaskaden und Nutzung der Abwärme für einen eigenen Warmsolekreis zur Abtauung und als Vorhaltung zur Einspeisung in das Gebäude.Kühlung der bereits beschafften Speisenverteilwagen und des Geschirrs in Kühlräumen.Kühlung der Lebensmittel am Speisenportionierband mittels offenen Luftschleierkühlern und eigener Kaltsolekaskade mit geringerer Systemtemperatur.Moderne CO-2 gekühlte Schnellkühler sowohl als Handeinschubgeräte, Einfahrgeräte und als Durchfahrgeräte mit Anbindung an den dahinter liegenden Kühlraum für fertige Produkte.CO-2-gekühlte Eisspeicher zur Versorgung der Rührwerkskochkessel während des Kühlprozesses.Kältetechnische Versorgung einer ebenfalls zeitgleich sanierten Cafeteria in Ebene E0 des Küchengebäudes.Kühlräume in Modulbauweise mit konventionell hergestellten Bodenaufbau.Steuerung und Monitoring sowie HACCP-Dokumentation der Gesamtanlage über eigene Anlagensteuerung incl. Fernzugriff und Visualisierung. Schnittstellen zur Gebäudeleittechnik analog und digital.Gesamtanlage für AV und SV-Betrieb ausgelegt.
Brutto Angebotspreis in Euro.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, vor Auftragserteilung eine Urkalkulation einzufordern.
Unklarheiten, Rügen, sonstiges sind unmittelbar schriftlich über das Vergabeprotal einzureichen.
Wesentliche Preisangaben werden nicht nachgefordert.
- Nachweis (ersatzweise Eigenerklärung des Bieters) der ordnungsgemäßen Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Bescheinigung des Finanzamtes)
Nachweis (ersatzweise Eigenerklärung des Bieters) der ordnungsgemäßen Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung zur gesetzlichen Sozialversicherung (Bescheinigung der zuständigen Krankenkasse/Einzugsstelle) .
- Erklärung des Bieters, dass über sein Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde- Erklärung des Bieters, dass sein Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet
Erklärung des Bieters, dass er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt.
- Erklärung des Bieters, dass er im Vergabeverfahren vorsätzlich keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat
Mindestreferenz für eine Prozesskälteanlage mit mindestens 250 kW Gesamt-Kälteleistung in einer cook+chill Krankenhaus-Zentralküche mit eigener Produktion und mindestens 1.200 Verpflegungsteilnehmern. Die Kälteerzeugung muss dabei mit natürlichen Kältemitteln konzipiert sein. Die Anlage muss Eisbänke für Rührwerkskochkessel beinhalten. CO-2 Verdichter für Tief- und/oder Schnellkühler müssen als Kaskade eingebunden sein. Die Hauptkälteerzeugung sollte als Wärmeträgersystem mit Kaltsole als Wasser-/Glykolgemisch ausgelegt sein. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Anlage muss dabei in den Jahren 2019 bis 2025 liegen. Das in den Vergabeunterlagen befindliche Formblatt "Eignungskriterien" ist mit dem Angebot einzureichen.
Angaben zum Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
- Nachweis zu Berufs- / Betriebs- Haftpflichtversicherung (Deckungssummen sind auf das jeweilige Projekt abzustimmen)
Angaben zum Unternehmen, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Gründungsjahr; Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist (Handelsregisterauszug oder vergleichbar) - auf Verlangen der Vergabestelle
Nachweis der Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft (ersatzweise Eigenerklärung des Bewerbers).
siehe Eignungskriterien