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Verfahrensangaben

IT-Supportleistungen für die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen an den Standorten Mün...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
02.04.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Unfallkasse Nordrhein-Westfalen
05111-51001-16
Moskauer Straße 18
40227
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
d3bfm@uknrw.de
0211 2808-0
0211 2808-2119

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Sozialwesen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
0251 411-1604
0251 411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

72000000-5
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen als Auftraggeberin (nachfolgend Auftraggeberin genannt) beabsichtigt, für die Bürostandorte Münster und Düsseldorf IT-Supportleistungen zu vergeben.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Auftraggeberin beabsichtigt, Vor-Ort-IT-Supportleistungen ("Field Service") für die Standorte Münster und Düsseldorf zu vergeben.

Die Auftraggeberin bezieht zentrale IT-Services über einen externen IT-Kooperationspartner, der u.a. den Betrieb der zentralen IT-Infrastruktur und IT-Services und den zentralen Service Desks betreibt, Störungen und Service Requests annimmt, klassifiziert und betreibt, ein zentrales Ticketsystem betreibt, den 2nd- und 3rd-Level-Support erbringt und Remote-Support für Anwender leistet.

Die im Rahmen dieser Ausschreibung zu vergebenden Leistungen umfassen lokale Unterstützungsleistungen vor Ort in Münster und Düsseldorf, insbesondere für die Fälle, bei denen eine Bearbeitung durch den zentralen Service Desk nicht remote möglich ist. Der Auftragnehmer fungiert als verlängerter Arm ("Remote Hands") des zentralen IT-Kooperationspartners am Standort des Auftraggebers. Die vom Auftragnehmer eingesetzten Supportmitarbeitenden müssen über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen.

Die Leistungen umfassen voraussichtlich folgende Bereiche:

1. Arbeitsplatz- und Endgerätebetreuung (hierzu zählen voraussichtlich die Betreuung der lokalen Hardware an Arbeitsplätzen, Unterstützung bei Gerätewechseln, Ausgabe und Rücknahme von Endgeräten, Unterstützung bei Inventarisierung und jährlicher Inventur, Hardwarebestellungen, Fehlerbehebung von Standardsoftware, Vorbereitung und Ausgabe von BitLocker-Keys, Unterstützung neuer Mitarbeitenden bei dem Einrichten des Arbeitsplatzes und ähnliche Tätigkeiten)

2. Anwenderunterstützung vor Ort (Vor-Ort-Support, Ad-hoc-Support bei individuellen IT-Problemen, Unterstützung bei Fragen zu Fachverfahren, Durchführung von Einweisungen und Anwenderschulungen)

3. Incident- und Serviceunterstützung (Unterstützung im Incidentmanagement, bei der Fehleranalyse und Störungsbehebung, Zusammenarbeit mit dem zentralen IT-Dienstleister, Erstellung von Kurzanleitung)

4. Systembetreuung (Betreuung und Wartung u. a. der Druck- und Multifunktionssysteme, Scanner, Medien-, und Konferenz-, Seminar- und Veranstaltungsräume)

5. Netzwerknahe Tätigkeiten (Patchen von Netzwerkdosen in Abstimmung mit dem zentralen IT-Dienstleister)

6. Anlagen- und Assetmanagement (Pflege und Verwaltung der lokalen IT-Assets, Unterstützung bei der Betreuung eigener technischer Anlagen)

7. Sonstige Aufgaben nach Bedarf, beispielsweise Unterstützung bei neuen technischen Anlagen und Rollouts, zusätzliche Supportleistungen bei Sonderprojekten, temporäre Unterstützung bei erhöhtem Supportbedarf

Der Auftragnehmer hat seine erbrachten Leistungen nachvollziehbar zu dokumentieren, der Auftraggeberin regelmäßige Auswertungen über die Leistungserbringung zur Verfügung zu stellen und an der kontinuierlichen Verbesserung der Supportprozesse mitzuwirken

Die Kern-Funktionszeiten der Auftraggeberin sind montags - donnerstags von 09:00 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 09:00 bis 13:00 Uhr. In diesen Zeiten ist durch den Auftragnehmer eine zuverlässige Vor-Ort-Unterstützung sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund geht die Auftraggeberin davon aus, dass ein Mitarbeiter des Auftragnehmers pro Standort (Düsseldorf und Münster) einzusetzen ist, wobei von jeweils 2,5 Personentagen pro Standort je Woche auszugehen ist. Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass auch bei Urlaub, Krankheit oder sonstiger Abwesenheit eingesetzter Supportmitarbeitender eine kontinuierliche Leistungserbringung gewährleistet ist.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
18

Die Auftraggeberin behält sich vor, den Auftrag zweimal um bis zu jeweils 9 Monate zu verlängern.

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Moskauer Straße 18
40227
Düsseldorf
Deutschland
DEA11

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

---
Salzmannstraße 156
48159
Münster
Deutschland
DEA33

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Tagessatz - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation und Erfahrung des Personals

Qualifikation und Erfahrung des vorgesehenen Personals, insbesondere fachliche Qualifikation der eingesetzten Supportmitarbeitenden, Erfahrung im IT-Field-Service bzw. Anwendersupport
- vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Servicekonzept

Servicekonzept, insbesondere zur Organisation des Vor-Ort-Supports
, Sicherstellung der vereinbarten Einsatzzeiten, Vertretungsregelungen, Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner, Kommunikations- und Eskalationswege.
- vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
25,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Auftraggeberin ist berechtigt, den Auftragnehmer optional mit weiteren IT-Supportleistungen zu beauftragen, insbesondere zur Unterstützung bei neuen technischen Anlagen und Rollouts, zusätzlichen Supportleistungen bei Sonderprojekten und der temporären Unterstützung bei erhöhtem Supportbedarf.

Zusätzliche Angaben

1. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11. genannte Website einzureichen. Die Auftraggeberin wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer 5.1.11. genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden.

2. Die Auftraggeberin teilt mit, dass sie die Teilnahmefrist aufgrund von Dringlichkeit gemäß § 17 Abs. 3 VgV auf 15 Tage verkürzt hat.

3. Ausreichend ist die Abgabe des Teilnahmeantrages in Textform (§ 126b BGB) über das in Ziffer 5.1.11. genannte Vergabeportal. Nähere Informationen stehen auf der Startseite des in Ziffer 5.1.11. genannten Vergabeportals zur Verfügung. Zur Formwahrung muss die Teilnahmeerklärung die Firma des Bewerbers / des bevollmächtigten Bewerbergemeinschaftsmitglieds ausweisen. Eine Unterschrift oder Signatur ist nicht erforderlich. Bewerber werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen. Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern findet ausschließlich über das in Ziffer 5.1.11. genannte Vergabeportal statt. Die Auftraggeberin wird alle Fragen und Antworten auf dem in Ziffer 5.1.11. genannten Vergabeportal anonymisiert zur Verfügung stellen.

4. Mehrfachbewerbungen als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer / mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich die Auftraggeberin vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben.

5. Die Bildung von BG ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Auftraggeberin behält sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt.

6. Die Auftraggeberin wird die von dem Bewerber übermittelten Informationen vertraulich behandeln und die anwendbaren Vorschriften zum Datenschutzrecht beachten. Dies gilt insbesondere für personenbezogene Informationen, die im Zusammenhang mit der Angabe von Referenzen an den Auftraggeber weitergegeben werden.

7. Verfahrensablauf: Anhand der im Teilnahmewettbewerb eingereichten Unterlagen und den dort festgelegten Auswahlkriterien wählt die Auftraggeberin die aus ihrer Sicht geeignetsten Bewerber (voraussichtlich drei) aus und fordert diese zur Abgabe von Erstangeboten auf. Gegenstand der Angebotsaufforderung ist insbesondere der ausformulierte, mit dem obsiegenden Bieter zu schließende Vertrag. Die Bieter haben die Möglichkeit, frühzeitig noch während der Angebotsphase auf etwaige K.O.-Kriterien hinzuweisen. Mit dem Angebot dürfen die Bieter Optimierungsvorschläge einreichen. Die Auftraggeberin behält sich vor, mit den Bietern Verhandlungen über das Erstangebot führen. In diesem Fall übersendet die Auftraggeberin den Bietern die ggf. angepassten Vergabeunterlagen, die dem zweiten verbindlichen Angebot zugrunde zu legen sind. Die Auftraggeberin behält sich vor, nach Angebotsabgabe Wertungsgespräche durchzuführen. Die Auftraggeberin prüft und bewertet die verbindlichen Angebote nach Maßgabe der mitgeteilten Zuschlagskriterien.

8. Die Auftraggeberin wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass sie in dieser Bekanntmachung die wesentlichen Eckpunkte und Besonderheiten der zu erbringenden Leistung skizziert. Da die Auftraggeberin ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Die Auftraggeberin behält sich vor, die konkreten Anforderungen an die Leistung mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu konkretisieren.

9. Bewerber sollten die auf der in Ziff. 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke für ihre nach der Bekanntmachung erforderlichen Eigenerklärungen verwenden. Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Unterlagen gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Auf die Nachforderung besteht kein Rechtsanspruch.

10. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung eines anderen Unternehmens beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des eignungsverleihenden Unternehmens einzureichen, dass dieses seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt, sowie die erforderlichen Referenzen und/oder Nachweise.

11. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Auftrag aufgrund der Erstangebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Der Auftraggeber teilt mit, dass sowohl die Teilnahme- als auch die Angebotsfrist aufgrund von Dringlichkeit verkürzt werden.

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYBCDVQQ

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbs-beschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer 5.1.12 bei dem Auftraggeber zu rügen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auftraggeberin wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in drei Stufen vorgehen:

1.) Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags;

2.) Materielle Prüfung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen;

3.) Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen: Die Auftraggeberin wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Sie behält sich vor, nur die drei besten Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen. Bei Ermittlung des Rankings wird die Auftraggeberin wie folgt vorgehen: Die Auftraggeberin bewertet die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Fachkunde) der Bewerber. Maßgeblich sind die unter Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen) genannten Angaben und Nachweise. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander. Dabei gilt: Je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Die Vergleichbarkeit richtet sich nach den in Ziffer 5.1.9 genannten Merkmalen/Besonderheiten. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Merkmale/Besonderheiten umfasst. Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um Zuschlagskriterien.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Auftraggeberin behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei BG jedes Mitglied):

a) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123,124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB durchgeführt worden sind.

b) Eigenerklärung Russland-Sanktionen nach Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833 /2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 16 der Verordnung (EU) 2025/2033 des Rates vom 23. Oktober 2025 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage der Ukraine destabilisieren.

c) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen das Kartellrecht vorliegt, und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG mindestens ein Mitglied) eine Eigenerklärung vorlegen, in der der Bewerber erklärt, ob und wie (Nachunternehmer /Zusammenschluss als BG) er im Auftragsfall mit anderen Unternehmen kooperieren will und welches Unternehmen welche Leistungs- und/oder Teilleistungsbereiche im Auftragsfall erbringen wird.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG jedes Mitglied) eine Eigenerklärung über die Umsätze (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) vorlegen. Daraus sollte sich ergeben, dass der Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils einen jährlichen Umsatz von 1 Mio. EUR (netto) erwirtschaftet hat. Sofern die Umsätze für das Jahr 2025 noch nicht vorliegen, sollen die Bewerber die Umsätze des Jahres 2022 angeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG mindestens ein Mitglied) eine Eigenerklärung vorlegen, aus der hervorgeht, dass der Bewerber eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 5 Mio. EUR für sonstige Schäden, jeweils pro Schadensfall, unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG jedes Mitglied) eine formlose Eigenerklärung über die Anzahl der in den letzten bis zu drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) durchschnittlich jährlich beschäftigten Arbeitskräfte angeben. Daraus sollte sich ergeben, dass in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jeweils 200 Arbeitskräfte beschäftigt wurden

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mit dem Teilnahmeantrag sind von den Bewerbern (bei BG von jedem Mitglied) Referenzprojekte der letzten drei Jahre einzureichen, die in Art und Umfang mit den hier ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Daraus muss sich ergeben, dass der Bewerber über mindestens zwei vergleichbare Referenzen verfügt. Vergleichbar sind Leistungen, die die Erbringung von IT-Supportleistungen vor Ort (Onsite-Support) zum Gegenstand haben. Zu den Referenzen sollen die Bewerber möglichst folgende Angaben machen:

a) Bezeichnung und Anschrift des Auftraggebers, inkl. Angabe eines Ansprechpartners mit Kontaktdaten (Telefon und/oder E-Mail)
b) Angabe der Beschäftigtenanzahl des Referenzauftraggebers
c) Beschreibung der erbrachten Leistungen unter Angabe des konkreten Leistungsumfangs
d) Angabe des Leistungszeitraums (Beginn und Ende bzw. Angabe, ob das Projekt noch andauert)
e) Angabe des Auftragsvolumens (netto) bzw. des jährlichen Auftragswertes
f) Angabe der Anzahl der eingesetzten Supportmitarbeitenden und der erbrachten Personentage
g) Angabe, ob die Leistungen als Einzelunternehmen, als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder als Nachunternehmer erbracht wurden.

Die Auftraggeberin wird nur solche Referenzen berücksichtigen, die mindestens für einen Zeitraum von einem Jahr am Stück erbracht wurden.

Von Vorteil ist, wenn eine Referenz folgende Merkmale / Besonderheiten aufweist:

a) Auftraggeber des öffentlichen Sektors, idealerweise aus dem Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung oder vergleichbarer Sozialversicherungsträger
b) IT-Supportleistungen für mehr als 200 Beschäftigte
c) Zusammenarbeit mit einem zentralen (externen) IT-Dienstleister bzw. IT-Kooperationspartner, insbesondere Erfahrung als "Remote Hands" eines zentralen Service Desks
d) Erfahrung mit der Betreuung von Medien-, Konferenz-, Seminar- und Veranstaltungsräumen

Bei den vorgenannten Kriterien handelt es sich um keine Mindestanforderungen. Für das Ranking gem. Ziffer 2.1.4 wird die Auftraggeberin insbesondere die drei aus ihrer Sicht am besten geeigneten Referenzen berücksichtigen.

Sofern erforderlich, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird die Auftraggeberin auch einschlägige Referenzen berücksichtigen, die älter sind als drei Jahre.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags ergeben sich aus der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung