Verfahrensangaben

Netzwerkbegleitung der Zukunftsschulen NRW

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
06.07.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Ministerium für Schule und Bildung NRW
05111-05001-82
Völklinger Str. 49
40221
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
CBH Rechtsanwälte, Habsburgerring 24, 50674 Köln
Vergabe225@msb.nrw.de
12345678

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Bildung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
0251 411-1604
0251 411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

80400000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Durchführung eines Fortbildungsangebots zum Thema "Netzwerkbegleitung und Netzwerkmoderation für erfolgreiche Netzwerkprozesse" im Programm Zukunftsschulen NRW

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das unbefristete Landesprogramm "Zukunftsschulen NRW" existiert seit 2013 und zielt von Beginn an auf die erfolgreiche Verbreitung und Innovation der individuellen Förderung sowie der damit zusammenhängenden Schul- und Unterrichtsentwicklung über eine Zusammenarbeit in Netzwerken.

Für das Programm "Zukunftsschulen NRW" zeigt eine aktuelle Auswertung der Netzwerkarbeit eine starke Heterogenität bezüglich der Umsetzung von Netzwerkarbeit sowie in der Qualität der Zusammenarbeit und Ergebnisse der Netzwerke: Um eine nachhaltige und qualitätsorientierte Schulentwicklung durch den Hebel der Zusammenarbeit im Netzwerk zu gewährleisten, benötigen die Schulnetzwerke der Zukunftsschulen NRW stärker als bisher systematische Begleitung auf der Prozessebene.
Hierfür wird ein professioneller externer Anbieter gesucht, der bis zum ersten Halbjahr des Schuljahres 2028/2029 insgesamt vier Qualifizierungsmodule durchführt, die mit den Oberbegriffen "Konstituierung", "Projektmanagement", "Qualitätsmanagement" und "Bilanz, Verstetigung, Transfer" überschrieben sind. Ziel ist es, den teilnehmenden Fachkräften aus dem schulischen Bildungsbereich theoretische Kompetenzen zu vermitteln und sie gleichzeitig in die Lage zu versetzen, das Gelernte in der konkreten, folgenden Netzwerkarbeit unmittelbar anzuwenden und umzusetzen.
Die Fortbildungsveranstaltungen sind überwiegend digital durchzuführen; bei einigen Terminen ist jedoch auch eine Teilnahme in Präsenz erforderlich.
Mit der Leistungserbringung ist unmittelbar im Anschluss an das Vergabeverfahren zu beginnen, d.h. der Auftragnehmer hat unmittelbar für ein erstes Kick-Off-Treffen mit dem zuständigen Fachreferat des Auftraggebers sowie Vertretungen der Bezirksregierungen zur Verfügung zu stehen.

Einzelheiten können der beigefügten Leistungsbeschreibung entnommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Dokument um einen Vorabzug handelt, der im Laufe des Verfahrens noch fortgeschrieben werden kann.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.11.2026
31.01.2029
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Düsseldorf
Deutschland
DEA11

Die Leistungserbringung findet überwiegend digital statt. Es sind jedoch einzelne Präsenztermine in allen Regierungsbezirken des Landes Nordrhein-Westfalen erforderlich.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Der Angebotspreis wird mit 40 % in die Angebotswertung einfließen.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Auftragsdurchführungskonzept

Ein von den Bietern zu erarbeitendes Auftragsdurchführungskonzept zur inhaltlichen und methodischen Ausgestaltung der einzelnen Module wird mit 60 % in die Angebotswertung einfließen. Hierbei wird insbesondere das gezeigte Bedarfsverständnis sowie das Verständnis für die beteiligten Zielgruppen (Vertretungen des Ministeriums, Vertretungen der Bezirksregierung, Vertretungen verschiedener Schulformen) für die Wertung relevant sein.

Gewichtung
60,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

1. Das Verfahren wird zweistufig als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Von allen Bewerbern, die als geeignet eingestuft werden, werden die besten 5 zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert, d.h. es wird mindestens ein Bewerber und maximal 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Im Verhandlungsverfahren sind zunächst rein indikative Erstangebote einzureichen. Alle Bieter, die form- und fristgerecht ein Erstangebot abgegeben haben, werden anschließend zur Teilnahme an einem Verhandlungsgespräch aufgefordert. Ein Zuschlag wird in dieser Runde nicht erteilt. Im Anschluss an die Gespräche erhalten die Bieter Gelegenheit zur Abgabe eines verbindlichen Folgeangebots. Gegebenenfalls werden hierfür fortgeschriebene Vergabeunterlagen von Seiten des Auftraggebers zur Verfügung gestellt. Weitere Verhandlungsrunden sind nicht vorgesehen, bleiben für den Bedarfsfall aber vorbehalten.
2. Die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb werden den Bewerbern auf der eVergabe-Plattform https://www.evergabe.nrw.de/ barrierefrei zur Verfügung gestellt. Soweit der Auftraggeber Formblätter vorgegeben hat, sollen diese verwendet werden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und in Druckbuchstaben mit dem Namen der erklärenden Person zu versehen (Textform i. S. d. § 126b BGB). Hiervon ausgenommen ist das Formblatt 10 (Verpflichtungserklärung Drittunternehmen). Den Verfügbarkeitsnachweis kann der Bewerber auch auf andere Art und Weise erbringen.
3. Die Teilnahmeanträge und Angebote sind elektronisch abzugeben, indem sie auf die eVergabe-Plattform hochgeladen werden. Eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur ist dafür nicht erforderlich.
4. Hinweise zu den Vergabeunterlagen (z. B. bei Unklarheiten oder Problemen mit den elektronischen Dokumenten) sowie Fragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu stellen. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später als 8 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden, nicht zu beantworten.
5. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
6. Dem Auftraggeber stehen für die Durchführung des Fortbildungsangebots begrenzte Mittel zur Verfügung. Er behält sich daher vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, wenn das wirtschaftlichste Angebot einen Preis von mehr als 455.000 Euro brutto aufruft. Es wird darauf hingewiesen, dass die Auszahlung zwingend in mehreren Tranchen entsprechend dem Projektfortschritt erfolgen muss; dabei stehen im Kalenderjahr 2026 maximal 145.000,00 EUR, im Kalenderjahr 2027 maximal 165.000,00 und im Kalenderjahr 2028 maximal 145.000,00 Euro zur Verfügung. Einzelheiten zur Vergütung können in der Angebotsphase dem Vertragstext entnommen werden.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYHND248

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bewerber/Bieter sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB bzgl. der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Die Rügeobliegenheit ist Zulässigkeitsvoraussetzung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens (§ 160 Absatz 3 Satz 1 GWB). Durch die Rüge soll dem öffentlichen Auftraggeber die Gelegenheit gegeben werden, die Rechtmäßigkeit seines Vergabeverfahrens überprüfen und etwaige Vergabefehler beheben zu können. Soweit der Bieter/Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkennt, hat er sie innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber zu rügen. Sind Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar, sind diese bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Erkennbare Verstöße in den Vergabeunterlagen müssen spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Bieter/Bewerber mit, dass seiner Rüge nicht abgeholfen wird, muss der Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung über die Nichtabhilfe beim Bieter/Bewerber bei der zuständigen Vergabekammer eingereicht werden.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Kriterien zur Auswahl der Bewerber im Teilnahmewettbewerb: Unter allen Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind, erfolgt die Auswahl nach den folgenden Kriterien:

1. Qualität der Referenzen zu Fortbildungsangeboten im Bildungsbereich

Zusätzlich werden für eine Referenz zu Fortbildungsangeboten im Bildungsbereich weitere Punkte vergeben, wenn sie über die Mindestanforderungen gem. Ziffer 5.1.9 hinaus folgendes Kriterium erfüllt:

- An dem Fortbildungsangebot haben Fachkräfte aus verschiedenen Schulformen teilgenommen - 3 Punkte.

Bei Vorlage von mehr als drei Referenzen werden die im Hinblick auf die beschriebenen Kriterien besten drei Referenzen bewertet. Maximal sind 3 Punkte pro Referenz, d.h. 9 Punkte erreichbar.

2. Qualität der Referenzen zur Moderation komplexer Settings

Zusätzlich werden für eine Referenz zur Moderation eines komplexen Settings weitere Punkte vergeben, wenn sie über die Mindestanforderungen gem. Ziffer 5.1.9 hinaus folgende Kriterien erfüllt:

- Die Referenz bezieht sich auf die Moderation eines Fachnetzwerks/einer heterogenen Lerngemeinschaft im schulischen Bereich - 2 Punkte. Sofern schulpädagogisches Personal in verschiedenen Funktionen sowie von verschiedenen Schulformen teilgenommen hat, gibt es einen weiteren Punkt, d.h. 3 Punkte
- Im Rahmen der Moderation wurden agile Verfahren eingesetzt - 2 Punkte

Bei Vorlage von mehr als zwei Referenzen werden die im Hinblick auf die beschriebenen Kriterien besten zwei Referenzen bewertet. Maximal sind 5 Punkte pro Referenz, d.h. 10 Punkte erreichbar.

Insgesamt sind mit beiden Auswahlkriterien zusammen maximal 19 Punkte erreichbar.

Bei mehreren Bewerbern mit gleicher Punktzahl auf dem fünften Platz entscheidet das Los.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Es gilt § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Erforderlich ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (Formblatt 2). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bewerber selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben.

Erforderlich ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 19 MiLoG, § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG vorliegen (Formblatt 3). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bewerber selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist eine ausgefüllte Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt 1) einzureichen, zudem hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Erklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formblätter 2+3) sowie die Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland (Formblatt 5) abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Im Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern ist ein Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen einzureichen (Formblatt 4).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Supply-Chain-Management

Erforderlich ist eine Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland, Formblatt 5. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder Eignungsleihe ist die Eigenerklärung von allen Mitgliedern, bzw. zusätzlich zum Bewerber selbst auch vom eignungsleihenden Unternehmen, abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Erforderlich ist eine Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, Formblatt 6. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vorzulegen ist eine Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend Fortbildungsangebote im Bildungsbereich, Formblatt 7.

Mindestens erforderlich sind drei Referenzprojekte, im Rahmen derer der Bewerber jeweils eine Qualifizierung, Schulung bzw. ein Fortbildungsangebot für schulische Fachkräfte im Bildungsbereich durchgeführt hat. Die Referenzprojekte müssen aus den letzten vier Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) stammen, d.h. in diesem Zeitraum muss die Qualifizierung/Schulung/Fortbildung vollständig durchgeführt und abgeschlossen worden sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
12,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vorzulegen ist eine Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend die Moderation eines komplexen Settings, Formblatt 8

Mindestens erforderlich sind zwei Referenzen, im Rahmen derer der Bewerber ein komplexes Setting moderiert, d.h. z.B. einen mehrteiligen Workshop mit heterogenen Ausgangslagen und/oder Interessen geleitet hat. Auch Erfahrungen in mittelfristig angelegten Netzwerkbegleitungen und -moderationen sowie praxisnahe Qualifizierungsformate für eine Erweiterung von Schlüsselkompetenzen zur erfolgreichen Projektarbeit und/oder individuellem Selbstmanagement erfüllen die Anforderungen. Nicht ausreichend ist die Moderation einer einzelnen Veranstaltung; d.h. unabhängig vom konkreten Format müssen die Teilnehmenden mindestens über einen Zeitraum von vier Wochen begleitet worden sein. Die Referenzprojekte müssen aus den letzten vier Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) stammen, d.h. in diesem Zeitraum muss die Leistung vollständig erbracht und abgeschlossen worden sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
14,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vorzulegen ist eine Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend die Arbeit mit/in Bildungsstrukturen, Formblatt 9

Mindestens erforderlich ist eine Referenz, im Rahmen derer der Bewerber Erfahrung mit den Bildungsstrukturen in Nordrhein-Westfalen oder einem vergleichbaren Bundesland gesammelt hat. Als vergleichbar können aus Sicht des Auftraggebers die Strukturen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen eingestuft werden. Im Rahmen der Referenz muss eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den im Land bestehenden Bildungsstrukturen stattgefunden haben, beispielsweise indem eng mit Fachkräften aus den Bildungsstrukturen zusammengearbeitet oder ein Thema in die Bildungsstrukturen hineingearbeitet wurde. Die Anforderung kann sowohl durch praktische Erfahrungen als auch durch wissenschaftliche Arbeiten nachgewiesen werden, wobei es in beiden Fällen persönlichen Kontakt mit verschieden Akteursgruppen (bei wissenschaftlichen Projekten z.B. über Interviews, Fallstudien o.Ä.) gegeben haben muss.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 10) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

ARGE (GbR)

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung