Verfahrensangaben

Rahmenvereinbarung Headhunting

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
24.07.2026
06.08.2026 11:00 Uhr
06.08.2026 11:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Universität Bielefeld
05711-06001-79
Universitätsstraße 25
33615
Bielefeld
Deutschland
DEA41
Zentrale Beschaffung
forschungsbedarfe@uni-bielefeld.de
+4952110686397

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Bundesebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 2514111604
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

79610000-3
79600000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Abschluss einer Rahmenvereinbarung über Headhunting-Dienstleistungen für die Universität Bielefeld. Die Dienstleistung soll die Personalgewinnung bei schwer zu besetzenden Stellen unterstützen. Dies betrifft insbesondere Führungspositionen sowie Stellen in den Bereichen IT und Facility Management. Bei Bedarf können auch weitere Stellenprofile, einschließlich wissenschaftlicher Positionen, umfasst sein. Die Leistungen werden nach Bedarf über einzelne Suchaufträge abgerufen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Beschafft werden Dienstleistungen zur aktiven Personalsuche. Der/Die Dienstleister*in soll geeignete Kandidat*innen identifizieren, direkt ansprechen und eine erste Vorauswahl treffen. Hierzu gehören insbesondere die Erstellung einer Firmenzielliste, die Direktansprache potenzieller Kandidat*innen, die Dokumentation der Ansprachen sowie telefonische Vorabinterviews.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Ansprache geeigneter Frauen, da diese in bestimmten Bereichen unterrepräsentiert sein können. Die Kommunikation mit Bewerber*innen soll in gendergerechter Sprache erfolgen.

Der/Die Dienstleister*in erstellt Kurzprofile geeigneter Kandidat*innen und übernimmt eine Schnittstellenfunktion zwischen der Universität Bielefeld und den Kandidat*innen. Die Auswahlgespräche und die finale Auswahlentscheidung erfolgen durch die Universität Bielefeld.

Die Rahmenvereinbarung soll mit maximal drei Vertragspartner*innen geschlossen werden. Die Laufzeit beträgt zunächst ein Jahr und kann sich bis zu einer maximalen Gesamtlaufzeit von vier Jahren verlängern. Es werden ca. zwei Stellenbesetzungsverfahren pro Jahr geschätzt; eine Mindestabnahme besteht nicht.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
48

Der Vertrag beginnt am Tag nach der Zuschlagserteilung und wird zunächst für die Dauer von einem Jahr geschlossen.
Er verlängert sich jeweils automatisch um ein weiteres Jahr, sofern er nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt wird.
Die maximale Gesamtlaufzeit des Vertrages beträgt vier Jahre.

3
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Universitätsstraße 25
33615
Bielefeld
Deutschland
DEA41

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb

3
240.000,00
EUR

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Barrierefreiheit
Gleichstellung der Geschlechter
Fairere Arbeitsbedingungen

Im Rahmen der Leistung ist eine diskriminierungsfreie, barrierearme und gendergerechte Ansprache sowie Kommunikation mit Bewerber*innen sicherzustellen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Direktansprache geeigneter Frauen, da diese in bestimmten Bereichen unterrepräsentiert sein können. Zudem sind faire Arbeitsbedingungen bei der Leistungserbringung einzuhalten.

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS0Y4RYT1HZ7W2L

Einlegung von Rechtsbehelfen

Der öffentliche Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o.g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 10 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen.

Textvorlage erstellen/auswählen/bearbeiten

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Soweit Unklarheiten bestehen, können entsprechende Bieterfragen gestellt werden. Das gilt auch für sonstige Fragen, welche die formalen Anforderungen an das Angebot betreffen.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

60
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

nur elektronisch

Team Forschung und Allgemeines

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich im Fall von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften Unterlagen vor, gemäß § 56 Abs. 2 bis 5 VgV vorzugehen. Danach können Unterlagen auf Aufforderung des Auftraggebers nachgereicht oder zum Teil sogar korrigiert werden. Ob eine Aufforderung zur Nachreichung, Vervollständigung oder Korrektur im konkreten Fall erfolgt, wird der Auftraggeber unter ordnungsgemäßer Ausübung seines Ermessens entscheiden. Hierbei wird er insbesondere den Gleichbehandlungsgrundsatz beachten. Die Frist zur Nachreichung, Vervollständigung oder Korrektur wird mindestens sieben Kalendertage betragen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Eigenerklärung Ausschlussgründe (Formular 521) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Aufgrund fehlender Auswahlmöglichkeiten unter wirtschaftliche und finanzielle Anforderungen: Eigenerklärung Formular 521 (EU).

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Eigenerklärung Sanktionen (Formular 523) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Aufgrund fehlender Auswahlmöglichkeiten unter wirtschaftliche und finanzielle Anforderungen: Eigenerklärung Sanktionen (Formular 523)

Finanzierung

Zahlung nach Leistungserbringung und Eingang der Rechnung, innerhalb von 30 Tagen netto oder unter Abzug des vereinbarten Skontos innerhalb von 14 Tagen. Die Zahlung des Rechnungsbetrages erfolgt nach Erfüllung der Leistung. Eine Vorauszahlung ist nur möglich in Höhe von max. 30 % des Auftragswertes gegen Vorlage einer selbstschuldnerischen Bankbürgschaft. Die Bürgschaft muss zeitlich unbefristet sein, dem deutschen Recht unterliegen und unter Verzicht auf die Einrede der Anfechtbarkeit (§ 770 Abs.1 BGB), der Anfechtbarkeit (§ 770 Abs.2 BGB) und der Vorausklage (§ 771 BGB) erklärt werden. Der Verzicht auf die Einrede der Anfechtbarkeit gilt dabei nicht für unbestrittene oder rechtskräftig fest-gestellte Gegenforderungen des Auftragnehmers. Auf Nachfrage kann ein entsprechender Vordruck zur Verfügung gestellt werden.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Einzureichende Unterlagen:
- bei Bietergemeinschaften: unterschriebene Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung, Formular 531 ( mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- bei Unteraufträgen/Eignungsleihe: bei Eignungsleihe zusätzlich unterschriebene Verpflichtungserklärung Unteraufträge/Eignungsleiher, Formular 533 ( mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- bei Unteraufträgen/Eignungsleihe: Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe, Formular 532 ( mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- Formular 324/ das Angebotsschreiben ( mittels Eigenerklärung vorzulegen)

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung