Verfahrensangaben

Vorbereitung und Durchführung von Vergabeverfahren zur Beauftragung von Freiberufl...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
22.05.2026
01.06.2026 11:00 Uhr
02.06.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Universitätsklinikum Münster
05515-99003-03
Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. D5
48149
Münster
Deutschland
DEA33
vergabe.ukm.im@ukmuenster.de
+49 0000000000
+49 2518346660

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
UKM Infrastruktur Management GmbH
05515-39002-71
Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. D5
48149
Münster
Deutschland
DEA33
vergabe.ukm.im@ukmuenster.de
+49 0000000000
+49 2518346660
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514110
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Vorbereitung und Durchführung von Vergabeverfahren zur Beauftragung von Freiberuflichen Leistungen
für das Projekt "Neubau Operatives Zentrum am UKM"
und für weitere mit dem OPZ im Zusammenhang stehende Maßnahmen

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das Universitätsklinikum Münster (im Folgenden auch "UKM") gehört bundesweit zu den erfolgreichsten Maximalversorgern in der deutschen Krankenhauslandschaft. Es ist das vorrangige Ziel der UKM, das bestehende Klinikgelände langfristig und zukunftsfähig auszubauen. Zu diesem Zweck sollen thematisch verwandte Einrichtungen in übergeordneten Funktionsbereichen gebündelt werden, um künftig eine noch effizientere und wirtschaftlichere Patientenversorgung anbieten und gewährleisten zu können.

Vor diesem Hintergrund hat das UKM in den vergangenen Jahren die umfangreiche und mehrstufige Masterplanung "Zukunftsmedizin Münster 2020 - das neue UKM" entwerfen lassen. Die entwickelte Masterplanung sieht eine räumlich-funktionale und bauliche Neuordnung des gesamten Klinikgeländes vor und fokussiert die räumliche Zusammenführung und Verknüpfung der Bereiche Krankenversorgung, Forschung und Lehre.

Wesentlicher Bestandteil der weiterentwickelten Masterplanung sind die Planungen rund um den Neubau des sog. Operativen Zentrums (auch "OPZ"). Das OPZ soll dem Zentralklinikum in Gestalt eines Erweiterungsbaus unmittelbar vorgelagert werden und parallel zur Albert-Schweitzer-Straße ausgerichtet sein. In dem Erweiterungsbau sollen die klinischen Bereiche HNO, Dermatologie sowie Chirurgie sinnvoll zusammengeführt werden. Ferner ist die Schaffung weitreichender Parkflächen geplant. Die Realisierung des OPZ ist im Zuge eines einheitlichen Bauabschnitts in voller Länge des Erweiterungsbaus, inklusive eines an der Notfallzufahrt gelegenen Hubschrauberlandeplatzes, geplant.

Für das Vorhaben wurden bisher die Objektplanung, Tragwerksplanung und die Planung der Technischen Ausrüstung ausgeschrieben. Für die Vergabe von rund 20 weiteren Freiberuflichen Leistungen für das OPZ oder für weitere mit dem OPZ im Zusammenhang stehende Maßnahmen benötigt das UKM Unterstützung.

Derzeit wird von ca. 20 Vergabeverfahren ausgegangen. Da die Maßnahme Neubau OPZ je-doch im Kernbereich des UKM umzusetzen ist, besteht die Möglichkeit, dass weitere vorbereitende bzw. ergänzende Maßnahmen erforderlich werden, für die dann ebenfalls Planungsleistungen benötigt werden. Der Auftraggeber behält es sich daher vor, die Vorbereitung und Vergabe weiterer Planungsleistungen auf der Basis der hier beschriebenen Leistungen für weitere Maßnahmen im Umfeld des OPZ zu beschaffen. Der Umfang dieser Folgeausschreibungen, die gem. § 3a EU Abs. 3 Nr. 5 VOB/A im Wege von Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb durchgeführt werden sollen, wird unterhalb des Auftragswerts dieser Ausschreibung bleiben.

Bei Rahmenvereinbarungen nach § 21 VgV handelt es sich um Vereinbarungen zwischen einem öffentlichen Auftraggeber und einem oder mehreren Unternehmen, die dazu dienen, Bedingungen für Einzelaufträge hinsichtlich Preisen, Mengen und Qualitätsstandards festzulegen. Auftraggeber können während der Geltungsdauer einer Rahmenvereinbarung Einzelaufträge abrufen, ohne dafür jedes Mal ein eigenständiges, vollständiges Vergabeverfahren durchführen zu müssen.

Mit dem Vergabeverfahren wird eine Rahmenvereinbarung mit 2 Auftragnehmern über die beschriebenen Leistungen geschlossen. Der Zuschlag erfolgt auf die beiden wirtschaftlichsten Angebote. Die wirtschaftlichsten Angebote sind diejenigen Angebote die nach Bewertung auf der Basis der in den Angebotsunterlagen enthaltenen Wertungsmatrix die höchste Punktzahl erhalten haben. Die späteren Einzelabrufe erfolgen im Wechsel zwischen den Auftragnehmern.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
48
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. D5
48149
Münster
Deutschland
DEA33

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb

2
550.000,00
EUR

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS0Y6XYTPSQKGTF

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.

Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten.

Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. § 160 GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 GWB Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Es gilt das Tariftreue- und Vergabegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW).
Die "Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen" liegen den Vergabeunterlagen bei und werden Vertragsbestandteil.

Russland-Sanktionen im Bereich der Vergabe öffentlicher Aufträge vom 08.04.2022
Bezug: 5. Sanktionspaket, Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576
Den Vergabeunterlagen liegt eine Eigenerklärung bei, die ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen ist.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die nicht rechtzeitige Vorlage der geforderten Eignungsnachweise kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht, insbesondere kann die Vergabestelle im Rahmen der Gleichbehandlung aller Bewerber entscheiden, bei keinem Bewerber etwaig fehlende Unterlagen nachzufordern.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Eignungsnachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung):
Zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sind folgende Nachweise zu führen:

- Durchschnittlicher Jahresgesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre 2021, 2022, 2023. Auf Anforderung der Vergabestelle ist der Nachweis zu führen durch die Vorlage einer Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entspre-chend testierter Jahresabschlüsse oder entsprechender Gewinn- und Verlustrechnungen. Bei Arbeitsgemeinschaften können die Umsätze der an der AG beteiligten addiert werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eignungsnachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sind folgende Nachweise zu führen:

- Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäf-tigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal und Angaben zur technischen Ausstattung des Bewerbers. Bei Arbeitsge-meinschaften kann die Mitarbeiterzahl der an der AG beteiligten addiert werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Nachweis zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft sollte zum Nachweis seiner Eignung (Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde) folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen vorlegen (Eigenerklärungen entsprechend der Vorgaben des Formblattes der Vergabestelle sind ausreichend):
- unterschriebene Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB nicht vorliegen,
- Angaben, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mindestbedingungen

Durch den Bewerber sind nachfolgende Mindestreferenzen (Mindestbedingungen) nachzuwei-sen. Es ist zulässig, dass die Mindestbedingung 1 und 2 in ein und derselben Projektreferenz nachgewiesen werden. Erfüllt der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft nachstehend genannte Mindestbedingungen nicht, wird der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Insofern besteht für den Auftraggeber kein Ermessen. Die Auftraggeberin behält sich - im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen - ausdrücklich vor, fehlerhafte, unvollständige und fehlende Unterlagen mit einer Nachfrist von sechs Kalendertagen nachzufordern.

Mindestbedingung 1:

- Es ist der Nachweis zu erbringen, dass der Bewerber für mindestens ein öffentlich gefördertes Krankenhaus-/Klinikprojekt oder für ein ähnlich komplexes, hochtechnisiertes Projekt mit einem Projektvolumen von mindestens 225 Mio.EUR brutto (KG200-700) drei Vergabeverfahren nach VgV innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre (startend ab 2021) erstellt, durchgeführt, dokumentiert und abgeschlossen hat.

UND

Mindestbedingung 2:

- Es ist weiterhin der Nachweis zu erbringen, dass der Bewerber innerhalb eines öffentlich geförderten Krankenhaus-/Klinik-/Forschungsprojektes oder zu einem ähnlich komplexen, hochtechnisierten Projekt mindestens acht Vergabeverfahren nach VgV zur Bin-dung von Planungs-/Gutachter- oder Sachverständigenleistungen unterschiedlicher Fachspezifik und unter zeitlicher Parallelität erstellt, durchgeführt, dokumentiert und abgeschlossen hat. Die genannten Leistungen müssen dabei mit einem Umfang von mindestens 75% innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre (startend ab 2021) erbracht worden sein.

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit und als Grundlage für die Bewertung des Teilnahmeantrags gemäß Auswahlmatrix sind vom Bieter Referenzprojekte einzureichen, zu denen nachstehende Nachweise vorzulegen sind. Der Bewerber möchte sich bei der Einreichung seiner Referenzen auf 4 Referenzprojekte inkl. der Mindestreferenz-Projekte beschränken:

Referenzprojekte

- Jeweilige Darstellung folgender Projektdaten: Nutzung, Projektvolumen in brutto EUR (KG 200-700), Ausführungszeit, Kontaktdaten Auftraggeber
- Honorarzonen-Einordnung des Projektes im Bereich der Objektplanung Gebäude und In-nenräume (als Komplexitätskriterium)
- Angaben zum beim Bewerber beauftragten Gesamt-Leistungsumfang
- Zahl der jeweils vom Bewerber erstellten, durchgeführten, dokumentierten und abge-schlossen Verfahren nach VgV und UVgO zur Bindung von Planungs-/Gutachter- oder Sachverständigenleistungen mit Angabe der ausgeschriebenen fachspezifischen Leistungen Angabe zur Dauer der Leistungserbringung
- Angabe zum vom AG beauftragten Gesamt-Honorarwert in brutto EUR inkl. Nebenkosten

Die Referenzen sind ausschließlich mit den im Teilnahmeantrag enthaltenen Formblättern nach-zuweisen.

Das Referenzprojekt, welches zum Nachweis der Mindestkriterien eingereicht wird, kann gleichzeitig als Wertungsreferenz herangezogen werden. Es werden die zwei Referenzen gewertet, die zur Maximalpunktzahl des Bewerbers führen. Hierbei kann auch eine Referenz zum Nachweis der Mindestbedingungen herangezogen werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vergleichbarkeit von Gebäudenutzung und Maßnahmenart - Vergleichsobjekt: Neubau Operatives Zentrum, Lage innerhalb einer bestehenden Campusanlage mit hohen prozessualen Abhängigkeiten zum Bestand sowie Nutzbereichen innerhalb aller Funktionsbereiche der DIN13080.

200 Punkte: Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um den Neubau eines Krankenhauses/einer Klinik (mind. FB 1 und 2 gemäß DIN 13080) als Campusentwicklung mit Erweiterungsoptionen und Ansiedlung von tertiären/kliniknahen Nutzungseinheiten.

150 Punkte: Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um den Neubau eines Krankenhauses/einer Klinik (mind. FB 1 und 2 gemäß DIN 13080) als Solitärbaukörper ohne Erweiterungsoptionen und Ansiedlung von tertiären/kliniknahen Nutzungseinheiten auf einer Campusanlage.

100 Punkte: Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um den Neubau eines Labor-/Institutsgebäudes, einer Psychiatrie oder eines Pflegeheimes/Bettenhauses.

0 Punkte: Das Referenzprojekt weist keine Vergleichbarkeit auf.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
200,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vergleichbarkeit der Baukosten KG 200-700, brutto - Vergleichsobjekt: Neubau Operatives Zentrum mit rund 500 Mio. EUR brutto.

200 Punkte: Das Referenzprojekt weist Baukosten > oder gleich 225 Mio. EUR brutto in KG 200-700 auf.

0 Punkte: Das Referenzprojekt weist Baukosten < 50 Mio. EUR brutto in KG 200-700 auf.

Zwischenwerte werden interpoliert, wenn das Referenzobjekt Baukosten > 50 Mio. E brutto und kleiner 225 Mio. EUR brutto aufweist

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
200,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vergleichbarkeit zum Projekt-Komplexitätsgrad - Einstufung der Referenz in HOAI-Honorarzone - Vergleichsobjekt: Neubau Operatives Zentrum mit Honorarzone V

200 Punkte: Einstufung des Referenzprojektes in Honorarzone V (Objektplanung Gebäude)

100 Punkte: Einstufung des Referenzprojektes in Honorarzone IV (Objektplanung Gebäude)

50 Punkte: Einstufung des Referenzprojektes in Honorarzone III (Objektplanung Gebäude)

0 Punkte: Einstufung des Referenzprojektes in Honorarzone I oder II (Objektplanung Gebäude)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
200,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vergleichbarkeit zum Leistungsumfang - Zahl der erstellten und durchgeführten VgV-Verfahren - Vergleichbarkeit zum Leistungsumfang - Zahl der erstellten und durchgeführten VgV-Verfahren

200 Punkte: Erstellung, Durchführung und Abschluss von mehr als 8 Vergabeverfahren im Referenzprojekt

150 Punkte: Erstellung, Durchführung und Abschluss von 5 bis 7 Vergabeverfahren im Referenzprojekt

100 Punkte: Erstellung, Durchführung und Abschluss von 2 bis 4 Vergabeverfahren im Referenzprojekt

0 Punkte: Erstellung, Durchführung und Abschluss von weniger als 2 Vergabeverfahren im Referenzprojekt

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
200,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Leistungsumfang des Bewerbers im Referenzprojekt über die Erstellung von VGV-Verfahren hinaus - breiter Wissens- und Erfahrungsumfang des Bewerbers - Leistungsumfang des Bewerbers im Referenzprojekt über die Erstellung von VGV-Verfahren hinaus - breiter Wissens- und Erfahrungsumfang des Bewerbers

200 Punkte: Innerhalb des Referenzprojektes wurden neben der Erstellung und Begleitung
von VGV-Verfahren, Leistungen in 2 der nachstehend genannten Bereiche
A.) Betriebsorganisations-Planung
B) Logistikplanung
C) Erstellung von Raum-/Funktionsprogrammen
D) Leistungen der Projektsteuerung
erbracht.

100 Punkte: Innerhalb des Referenzprojektes wurden neben der Erstellung und Begleitung
von VGV-Verfahren, Leistungen in 1 der nachstehend genannten Bereiche
A.) Betriebsorganisations-Planung
B) Logistikplanung
C) Erstellung von Raum-/Funktionsprogrammen
D) Leistungen der Projektsteuerung
erbracht.

0 Punkte: Innerhalb des Referenzprojektes wurden neben der Erstellung und Begleitung
von VGV-Verfahren, keine Leistungen der nachstehend genannten Bereiche
A.) Betriebsorganisations-Planung
B) Logistikplanung
C) Erstellung von Raum-/Funktionsprogrammen
D) Leistungen der Projektsteuerung
erbracht.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
200,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestreferenzen zur technischen Eignung - Durch den Bewerber sind nachfolgende Mindestreferenzen (Mindestbedingungen) nachzuwei-sen. Es ist zulässig, dass die Mindestbedingung 1 und 2 in ein und derselben Projektreferenz nachgewiesen werden. Erfüllt der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft nachstehend ge-nannte Mindestbedingungen nicht, wird der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft vom wei-teren Verfahren ausgeschlossen. Insofern besteht für den Auftraggeber kein Ermessen. Die Auf-traggeberin behält sich - im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen - ausdrücklich vor, feh-lerhafte, unvollständige und fehlende Unterlagen mit einer Nachfrist von sechs Kalendertagen nachzufordern.

Mindestbedingung 1:

- Es ist der Nachweis zu erbringen, dass der Bewerber für mindestens ein öffentlich geför-dertes Krankenhaus-/Klinikprojekt oder für ein ähnlich komplexes, hochtechnisiertes Pro-jekt mit einem Projektvolumen von mindestens 225 Mio.EUR brutto (KG200-700) drei Vergabeverfahren nach VgV innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre (startend ab 2021) er-stellt, durchgeführt, dokumentiert und abgeschlossen hat.

UND

Mindestbedingung 2:

- Es ist weiterhin der Nachweis zu erbringen, dass der Bewerber innerhalb eines öffentlich geförderten Krankenhaus-/Klinik-/Forschungsprojektes oder zu einem ähnlich komple-xen, hochtechnisierten Projekt mindestens acht Vergabeverfahren nach VgV zur Bin-dung von Planungs-/Gutachter- oder Sachverständigenleistungen unterschiedlicher Fachspezifik und unter zeitlicher Parallelität erstellt, durchgeführt, dokumentiert und ab-geschlossen hat. Die genannten Leistungen müssen dabei mit einem Umfang von min-destens 75% innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre (startend ab 2021) erbracht worden sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Voraussetzung für die Teilnahme am vorliegenden Verfahren ist die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt " oder "Ingenieur". Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung