Das Vorhaben Gewerbegebiet-Nord hat eine Gesamtfläche von rd. 100 ha und unterteilt sich in einen rd. 43 ha großen 1. Bauabschnitt und rd. 47 ha großen 2. Bauabschnitt im Norden der Stadt Elsdorf.
Die derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen sollen in den kommenden Jahren im Rahmen des Landesprogramms Go4Gewerbe zu einem innovativen und nachhaltigen Gewerbestandort entwickelt werden. Besonders die hervorragende Verkehrsanbindung über die Autobahn A61 und die zentrale Lage der Stadt Elsdorf zu den nahegelegenen Ballungsräumen des Rheinlands machen den Standort zu einem Knotenpunkt für Gewerbe und Innovation. Bei der Projektentwicklung wird Wert auf eine nachhaltige Gewerbegebietsentwicklung gelegt, sodass bei der Planung und Erschließung hohe ökologische Standards zu erfüllen sind. Es sollen Kriterien wie sparsamer Flächenverbrauch, wassersensible Planung, erneuerbare Energien, multimodale Mobilitätsangebote und hochwertige Gebäudestandards erfüllt werden. Auch die Integration von Freiraum- und Kompensationsflächen spielt eine Schlüsselrolle, um einen tatsächlichen Mehrwert für Umwelt und Gesellschaft zu schaffen.
Zur Überprüfung der generellen Machbarkeit einer Gewerbegebietsentwicklung bedarf es nach Abstimmung mit dem Rhein-Erft-Kreis einer technischen Untersuchung von Geruchsimmissionen im Plangebiet im Zusammenhang mit den innerhalb und angrenzend des Untersuchungsgebietes ansässigen Nutzungen.
Für das oben genannte Plangebiet ist die Erstellung einer geruchstechnischen Untersuchung erforderlich. Ziel der Untersuchung ist die Ermittlung der Geruchsimmissionssituation gemäß TA Luft 2021, Anhang 7 nach der tatsächlichen [=heute vorhandenen] (IST) und geplanten (SOLL) Nutzung im Plangebiet.
Als Hauptleistungen sind durch den Auftragnehmer folgende Leistungen zu erbringen:- Zusammenstellung von Grundlagen zur Ermittlung von Vorbelastungen- Erstellung eines Berechnungsmodells- GeruchsberechnungErläuterungsbericht inkl. Beurteilung
Gem. § 160 Abs. 3 GWB
Die Unterlagen sind ausschließlich digital bis zur genannten Frist einzureichen. Teilnahmeanträge/Angebote, die verspätet eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
Fragen werden ausschließlich über diese Vergabeplattform beantwortet. Mündliche/Telefonische Anfragen oder Anfragen per Post oder E-Mail können aus Gründen der Dokumentationspflicht und der Gleichbehandlung nicht beantwortet werden. Sofern die Antworten auf Fragen für alle Bewerber/Bieter von Interesse sein können, werden sie in anonymisierter Form allen Bewerbern/Bietern zur Verfügung gestellt.
Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein vollständig elektronisches Verfahren. Bitte verwenden Sie für den Upload Ihrer Unterlagen ausschließlich den eingerichteten Submissionskanal der Vergabeplattform. Die Unterlagen dürfen in keinem Falle per Mail oder über die Kommunikationsplattform des Vergabemarktplatzes zugesendet werden, da diese so nicht ordnungsgemäß submittiert werden können. Bei Verstößen gegen den vorgeschriebenen Weg der Einreichung der Unterlagen, führt dies zum sofortigen formalen Ausschluss.
Der öffentliche Auftraggeber behält sich vor, die Ausführung des Auftrages in der Reihenfolge des Ausschreibungsergebnisses den Bietern anzutragen, die im Vergabeverfahren ein wirtschaftlich annehmbares Angebot abgegeben haben, wenn der zuvor beauftragte Auftragnehmer wegen Kündigung oder aus anderen Gründen endgültig ausfällt.
Unvollständige Angebote, insbesondere solche ohne die geforderten Erklärungen bzw. Nachweise, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Erklärungen und Nachweise sind mit dem Angebot abzugeben bzw. vorzulegen. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, Unterlagen wie Erklärungen und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung / der Angebote benötigt werden, gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
1) Eigenerklärung Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung im Angebotsformular Blatt "1.5 Berufshaftpflicht" über das Bestehen einer aktuell gültigen Berufshaftpflichtversicherung oder über die Absicht eines Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Deckungssummen:0,25 Mio. EUR für Personenschäden0,25 Mio. EUR für Sach- und VermögensschädenMaximierung: jeweils 2-fach
Ein Versicherungsnachweis ist nicht mit einzureichen. Der Versicherungsnachweis ist im Auftragsfall spätestens zur Vertragsschließung vorzulegen.
2) Referenz Geruchsgutachten (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): - Angabe eines Geruchsgutachtens im Registerblatt "2.3 Referenzen" im Angebotsformular auf Grundlage der TA-Luft /oder weiterer einschlägiger und behördlich anerkannter Regelungsinhalte erarbeitet wurden.- Bearbeitungszeitraum der Referenz 2020 - heute"
Eigenerklärung Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung - Eigenerklärung im Angebotsformular Blatt "1.1 Berufshaftpflicht" über das Bestehen einer aktuell gültigen Berufshaftpflichtversicherung oder über die Absicht eines Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Deckungssummen:2,5 Mio. EUR für Personenschäden2,5 Mio. EUR für Sach- und VermögensschädenMaximierung: jeweils 2-fach
Referenzen - - Angabe einer Referenz eines Geruchsgutachtens auf Grundlage der TA-Luft /oder weiterer einschlägiger und behördlich anerkannter Regelungsinhalte erarbeitet wurden.- Bearbeitungszeitraum der Referenz 2020 - heute
Einzureichende Unterlagen:
* Mit dem Angebot** Mittels Eigenerklärung:- 1) Angebotsformular einschl. Angebotsschreiben sowie allen geforderten Erklärungen und Nachweisen- 3) Formular 523E Eigenerklärungen Sanktionspaket