Geothermie
Die Universitätsklinik Köln, vertreten durch die Medfacilities GmbH, plant auf dem Areal der Uniklinik Köln Kerpener Straße 62 in 50937 Köln, Arbeiten an der vorhandenen Geothermie- Brunnenanlage.Die Maßnahme dient der Optimierung der Regelbarkeit von Volumenströmen innerhalb desGeothermienetzes, um bei Anschluss des Bettenhauses direkt von dem verbesserten Regelverhalten zu profitieren.Für diese Maßnahme sind, insbesondere zur Anpassung der TGA, Demontage- und Umbaumaßnahmen notwendig.Es ist beabsichtig die vorhandenen Flachschieber in den Rückführleitungen zu den Geothermie-Brunnen(Sommerbrunnen 1+2 sowie Winterbrunnen 1+2) durch Ringkolbenventile zu ersetzen.Dazu wird es notwendig die jeweils doppelt ausgeführten Flachschieber DN150 inkl. der an- undabströmseitig vorhandenen Hosenrohre zu demontieren.Danach müssen Passstücke bzw. Reduzierstücke aus Edelstahl angefertigt werden um die neuenRingkolbenventile zwischen die bestehenden Flanschverbindungen zum Montieren.Ergänzend dazu, sollen auch noch weitere Rohrleitungsarmaturen im Zuge dieser Maßnahme eingebaut werden.Die anzufertigenden Pas- und Reduzierstücke müssen auf den jeweiligen Einbauort individuell angefertigt werden. Dazu hat der Auftragnehmer eigenverantwortlich die notwendigen Maße vor Ort zu ermitteln und eine Skizze anzufertigen. Der dazu notwendige Aufwand wird in einer eigenen Position abgefragt.Drei der Ringkolbenventile sind in den Vorschächte der jeweiligen Geothermiebrunnen verortet, das vierte Ventil ist in einem der AWT-Gänge unter der Decke einzubauen.Die Schmutzfänger sollen in den Brunnenschächten eingebaut werden.
Nach den Bestimmungen gem. § 160 GWB ist der Antrag zulässig soweit
der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Angebotsabgabe ist ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW - www.evergabe.nrw.de zugelassen.
***Voraussetzung für die Abgabe eines elektronischen Angebots ist die Registrierung auf der Vergabeplattform Vergabemarktplatz NRW (www. evergabe.nrw.de) und die anschließende Aktivierung der Teilnahme am Verfahren. Registrierung und Teilnahme sind für Unternehmen kostenfrei. Nur ordnungsgemäß registrierte, am Verfahren teilnehmende Unternehmen werden automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen oder über Antworten auf Fragen zum Vergabeverfahren informiert. Die Bewerber/Bieter, die von der Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der Vergabeplattform keinen Gebrauch machen, müssen sich selbstständig, z.B. durch eigenverantwortlichen regelmäßigen Abruf, über den Stand des Verfahrens informieren, etwa ob zusätzliche Auskünfte gegeben oder Vergabeunterlagen geändert wurden. Informationen über die Vergabeplattform und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter https://support.cosinex.de/unternehmen/. Telefonischen Support zur Vergabeplattform leistet die Hotline der Vergabeplattform, die telefonisch unter der Rufnummer 0900-1-267463 zu erreichen ist.
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Das Formular 216 mit dem Verzeichnis der im Vergabeverfahren vorzulegenden Unterlagen (Erklärungen, Angaben, Nachweise) ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Köln
Bei der Angebotsöffnung sind keine Bieter zugelassen.
Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Voraussetzungen des § 16 EU VOB/A.
124 Eigenerklärung zur Eignung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Der Nachweis der Eignung nicht präqualifizierter Bieter ist durch Vorlage einer Eigenerklärung gem. Formularvordruck 124 (Eigenerklärung zur Eignung) bei Angebotsabgabe vorzulegen.Die dort aufgeführten Nachweise sind nach Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer Frist von maximal 6 Kalendertagen vorzulegen. Bei einer Eignungsleihe über Dritte sind auch von diesen die geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
235 - Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Das Formular 235 ist bei EU Vergaben mit dem Angebot einzureichen, wenn sich der Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird.
236 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Auf Anforderung der Vergabestelle; Keine oder anderweitige Formerfordernis):
Einwilligung Datennutzung UKK (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Diese Unterlage ist bei jeder Ausschreibung beizufügen.
Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung): Der Bieter, die Mitglieder der Bietergemeinschaft muss/müssen eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorlegen.
Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung): Bieter bzw. Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen als Nachweis für den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung die Kopie einer gültigen Versicherungspolice vorlegen.
Referenznachweise (Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung): Die Bieter bzw. die Bietergemeinschaft haben zur nachweislichen Bestätigung ihrer technischen Leistungsfähigkeit Referenznachweise einzureichen, die in Art und Umfang mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Die genauen inhaltlichen Anforderungen an die Referenznachweise sind dem beigefügten Formular 124 zu entnehmen.
BEI NATIONALEN VERGABEVERFAHREN AN DIESER STELLE EINZELFALLBEZOGENE MINDESTANFORDRUNGEN ERGÄNZEN!
Es wird darauf hingewiesen, dass bei präqualifizierten Firmen die im System hinterlegten Referenzen auf ihre Vergleichbarkeit mit der zu beschaffenden Leistung überprüft werden. Sind die hinterlegten Referenzen nicht vergleichbar, behält sich der Auftraggeber vor vergleichbare Referenzen nachzufordern.
Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Bieter bzw. Bietergemeinschaften müssen Angaben über den Umsatz des Unternehmens aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren machen, soweit diese Bauleistungen mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Präqualifizierte Unternehmen weisen den Umsatz durch Verweis auf das Präqualifikationsverzeichnis nach. Bei nicht Präqualifizierten Unternehmen ist der Umsatz durch Eigenerklärung nachzuweisen (Formblatt 124).
Urkalkulation (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Abgabe der Urkalkulation elektronisch in einer vor Einsichtnahme Dritter geschützten Form.
Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Der Bieter, die Bietergemeinschaft muss bestätigen, dass er/sie der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt sind.Präqualifizierte Unternehmen weisen dies durch Verweis auf das Präqualifikationsverzeichnis nach. Bei nicht Präqualifizierten Unternehmen erfolgt die Bestätigung über das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung).
Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung der Nachweise vor.
Die wesentlichen Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen erfolgen nach den Bestimmungen des § 16 VOB/B in der jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Fassung.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Einzureichende Unterlagen:
- 234 - Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft- Eigenerklärung Sanktionspaket 5 RUS EU- 213 Angebotsschreiben- 221 oder 222 Angaben zur Preisermittlung- Formblatt Abfrage Wettbewerbsregister