Verfahrensangaben

Wahrnehmung der Aufgaben einer Servicestelle zur Begleitung der Landesprogramme "F...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
30.06.2026
08.07.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW
106/5773/2007
Völklinger Str. 4
40219
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
Referat 124
vergabestelle@mkjfgfi.nrw.de
+49 211837-2150
+49 211837-2200

Angaben zum Auftraggeber

Oberste Landesbehörde
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Vergabemarktplatz NRW
t:02118372150
www.evergabe.nrw.de
40219
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
keine.angabe@moeglich.de
+49 0000000000
+49 0000000-000
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW
106/5773/2007
Völklinger Str. 4
40219
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
Referat 124
vergabestelle@mkjfgfi.nrw.de
+49 211837-2150

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
t:02514111604
Albrecht-Thaer-Str. 9
48147
Münster
Deutschland
DEA34
Geschäftsstelle - Vorsitzender der VK
Vergabekammer@brms.nrw.de
+49 251411-1604
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW
106/5773/2007
Völklinger Str. 4
40219
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
Referat 124
vergabestelle@mkjfgfi.nrw.de
+49 211837-2150
+49 211837-2200

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

75131000-3
75130000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Ziel dieser Ausschreibung ist es, einen Wirtschaftsteilnehmer zu beauftragen, der die Wahrnehmung der Aufgaben einer Servicestelle zur Begleitung der Landesprogramme "Familienzentren in Nordrhein-Westfalen" "plusKITAS" und "Chancen-Kitas" übernimmt. Ein zukünftiger Auftragnehmer einer Servicestelle erbringt Leistungen für drei verschiedene Ausprägungen von Kindertageseinrichtungen.

Das MKJFGFI beabsichtigt eine Zusätzliche Vertragsvereinbarung für die Dauer von ca. 3 Jahren mit der Option der einmaligen einjährigen Verlängerung abzuschließen. Die Laufzeit ist geplant vom 01.10.2026 - 31.07.2029, optional bis 31.07.2030..

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Aufgabe der "Servicestelle" ist die impulsgebende Begleitung (Steuerung) von Trägern und Familienzentren gemäß §§ 42 und 43 des Gesetzes zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz - KiBiz) einschl. der Verordnung zur Durchführung des Kinderbildungsgesetzes (Durchführungsverordnung KiBiz - DVO KiBiz).

Die Begleitstruktur soll die Einrichtungen, und hier insbesondere die zusätzlichen Fachkräfte sowie die Fachberatungen, systematisch bei der Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Arbeit unter besonderen Bedingungen sozialer Benachteiligung unterstützen.

Erwartet wird eine Unterstützung der Landesregierung bei der Implementierung und Umsetzung des Modellprojekts Chancen-Kita. Weiterhin wirkt der zukünftige Auftragnehmer in Absprache mit dem MKJFGFI bei der fachlichen und qualitativen Beratung, Begleitung und Entwicklung der Chancen-Kitas mit und führt eine wissenschaftliche Evaluation der Chancen-Kitas durch.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
34

Die Vertragsvereinbarung kann einmalig um ein weiteres Jahr bis zum 31.07.2030 verlängert werden, sofern ausreichend Haushaltsmittel beim Auftraggeber zur Verfügung stehen.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Düsseldorf
Deutschland
DEA11

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung

Aus Gründen des Umweltschutzes haben der zukünftige Auftragnehmer und seine Unterauftragnehmer bei der Ausführung des Auftrags, z.B. bei der Verpflegung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst die Verwendung von Wegwerfartikeln zu vermeiden. Außerdem sind - wenn möglich und verhältnismäßig - abfallarme und möglichst regionale Erzeugnisse zu verwenden.

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7Y6LYT891SJ0F

Einlegung von Rechtsbehelfen

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Rechtsbehelfsinstrument des Nachprüfungsantrags ist insbesondere nur dann zulässig, wenn die Fristen des § 160 Abs. 3 GWB gewahrt werden. Auf die Rügepflicht des Antragstellers und die für die Einlegung von Rechtsbehelfen geltenden Fristen in § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Insoweit gilt, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz des Landes NRW (www.evergabe.nrw.de) zur Verfügung gestellt. Die Nutzung des Vergabemarktplatzes NRW ist kostenfrei.
Sie können dort die Vergabeunterlagen herunterladen sowie Nachrichten an die Vergabestelle senden und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Die Vergabeunterlagen können ohne Registrierung anonym vom Vergabemarktplatz NRW heruntergeladen werden. Es wird jedoch empfohlen sich zu registrieren, um im Rahmen des Austausches von Kommunikationsnachrichten eine automatische Benachrichtigung zu erhalten. Alle Nachrichten der Vergabestelle werden zum Gegenstand der Ausschreibung gemacht und sind bei der Angebotserstellung zu berücksichtigen.
Auf die Informationen zur Datenschutz-grundverordnung wird im Formular 312_322 a hingewiesen, das den Vergabeunterlagen zum Download beigefügt ist.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

40
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, beizubringende Unterlagen, die nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist vorgelegt worden sind, insoweit in den Unterlagen selbst oder an anderer Stelle nichts Gegenteiliges geregelt ist, nachzufordern. Das Gleichbehandlungsgebot wird vom Auftraggeber gewahrt. Die Bieter haben jedoch keinen Anspruch auf die Nachforderung.
Weitergehend behält sich der Auftraggeber das Recht vor, insofern einzelne Unterlagen unvollständig oder missverständlich sind, die Bieter - unter Beachtung des Gleichbehandlungsgebotes - aufzufordern, ihre Unterlagen zu vervollständigen oder zu erläutern. Die Bieter haben jedoch auch auf diese Nachforderung keinen Anspruch.
Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber das Recht vor, nur die Bieter, die an Rang 1 - 3 liegen, aufzufordern, ihre Unterlagen zu vervollständigen oder zu erläutern.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

z.B. negative Referenz

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 44 VgV) - siehe hierzu auch Formular 325 EU, das zum Download zur Verfügung steht.

1. Kurze Selbstdarstellung des bietenden Unternehmens (Rechtsform, Gründungsjahr und -ort, Management, Standorte etc.), sowie Darstellung der fachlichen Schwerpunkte des bietenden Unternehmens (Kernkompetenzen)
2. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, für den Inhaber des bietenden Unternehmens bzw. die Projektleitung dieses Auftrages.
- Voraussetzung zur Durchführung der Evaluation ist, dass die Projektleitung ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Studienrichtung Sozialwissenschaften oder vergleichbar hat. Deren Qualifikation(en) ist/sind in Kopie nachzuweisen und mit dem Angebot vorzulegen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV) - siehe hierzu auch Formular 325 EU, das zum Download zur Verfügung steht.

-Vorlage mind. einer (1) aussagekräftigen positiven abgeschlossenen Referenz aus den letzten 3 Jahren mit ausführlicher Beschreibung der einschlägigen (vergleichbaren) Erfahrungen zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung mit Angabe des Zeitraums der Leistungserbringung und des Auftraggebers. Aus der Referenz muss erkennbar sein, dass
- das bietende Unternehmen über Erfahrung in der fachlichen Begleitung und/oder Evaluation von Projekten/Modellvorhaben im Bereich der frühkindlichen Bildung einschließlich Sprachbildung bzw. der fachlichen Begleitung und/oder Evaluation im Bereich Familienbildung/Familienberatung verfügt
und
- dass das bietende Unternehmen über Kenntnisse in der Begleitung, Unterstützung und Fortbildung von Einrichtungen der frühkindlichen Bildung verfügt.
Erkennbar soll hier insbesondere sein, ob zusätzliche Fachkräfte, Sozialarbeiter:innen und Fachberatungen, die bei der systematischen Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Arbeit unter den besonderen Bedingungen sozialer Benachteiligung unterstützen, eingesetzt waren.
Weitere Nachweise dürfen zusätzlich optional vorgelegt werden, um die o.g. gewünschten Erfahrungen nachzuweisen bzw. zu belegen.

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV) - -Gefordert wird die Vorlage eines Personaleinsatzkonzeptes, aus dem sich die Anzahl und das für diesen Auftrag vorgesehene Personal mit den vorhandenen Qualifikationen / Kenntnissen und Erfahrungen sowie dem vorgesehenen Projekteinsatz ergibt unter Angabe der technischen Fachkräfte (weiteren Mitarbeitenden) oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen im Hinblick auf die unter Ziffer 4 der Leistungsbeschreibung genannten Anforderungen. Das für die ausgeschriebenen Leistungen eingesetzte wissenschaftliche / nicht-wissenschaftliche Personal soll alle geforderten Kenntnisse und Erfahrungen, die unter Ziffer 4 in der Leistungsbeschreibung genannt sind, abdecken.
Im Bedarfsfall fordert der Auftraggeber bei dem - für den Zuschlag in Betracht kommenden - Unternehmen Nachweise (wie z.B. Zeugnisse oder vergleichbare Nachweise) hinsichtlich der genannten Qualifikationen des genannten Personals laut Personaleinsatzkonzept vom künftigen Auftragnehmer an.

Finanzierung

Siehe Vergabeunterlagen, insbesondere Nr. 17 der Zusätzlichen Vertragsbedingungen des Landes NRW (ZVB NRW), Formular 512

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Es wird auf die Besonderen Vertragsbedingungen verwiesen und auf die Zusätzlichen Vertragsvereinbarungen dieser Ausschreibung hingewiesen.
Einzureichende Unterlagen:

* Mit dem Angebot
** Mittels Eigenerklärung:
- Eigenerklärung Ausschlussgründe Formular 521 EU: Eigenerklärung Ausschlussgründe Formular 521 EU

Es ist jeweils der Vordruck "Referenzprojekt" für die Referenzdarstellung(en) - vollständig je Referenzprojekt zwingend auszufüllen und separat vorzulegen.
Die Vorlage der Unterlagen zu allen genannten Eignungsanforderungen ist zwingend erforderlich.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung