Crossmediale Kampagne zur Nachwuchsgewinnung der Polizei NRW mit dem Ziel der Aktivierung vor Ende der Bewerbungsfrist
Für die landeszentrale Personalwerbung und deren strategische Ausrichtung ist das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (LAFP NRW) zuständig. Die landeszentrale Personalwerbung ist vor allem darauf ausgerichtet, durch landesweit wirkende Maßnahmen bei möglichst vielen potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern Interesse an den fünf landeszentralen Einstellungsverfahren zu wecken. Dafür konzipiert und plant die landeszentrale Personalwerbung entsprechende Kampagnen und führt diese in Zusammenarbeit mit verschiedenen Dienstleistern durch.Eines der landeszentralen Verfahren ist das duale Studium zur Polizeivollzugsbeamtin/zum Polizeivollzugsbeamten. Bewerbungen sind ganzjährig möglich. Primärzielgruppe sind hierbei Absolventinnen und Absolventen allgemeinbildender Schulen mit Abitur oder einem gleichwertigen Bildungsstand (z. B. Fachhochschulreife) . Als Sekundärzielgruppen werden Eltern, sonstige Verwandte, Personen der persönlichen Orientierung (Lehrer, Trainer, etc.), Freundinnen, Freunde und Bekannte sowie Polizeibedienstete definiert. Die Bewerbungsfrist für eine Einstellung zum 1.9. des Folgejahrs endet am 8.10. des Vorjahres. Standardmäßig erhöht die landeszentrale Personalwerbung im Rahmen einer "Last Call"-Werbekampagne den Werbedruck flächendeckend in NRW in den letzten 4 bis 6 Wochen vor der Bewerbungsdeadline. Regionaler Fokus wird hierbei, insbesondere im Bereich der Außenwerbung, auf die sogenannten Einstellungs- und Ausbildungsbehörden gelegt. Diese befinden sich in Aachen, Bielefeld, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Hagen, Köln und Münster. 2025 wurde im Rahmen des Last Calls eine besonders erfolgreiche Kampagne durchgeführt: 3 Riesenposter in NRW wurden flankiert von einer Impossible Ad - einem Riesenposter das an der Vorderseite des IM NRW installiert wurde. Der Transfer in die reale Welt wurde durch "Reaction-Videos" im Rahmen von Influencer Kooperationen sowie einem Video mit dem Innenminister Herbert Reul erzielt. Auch in diesem Jahr möchte die landeszentrale Personalwerbung im Last Call eine crossmediale Kampagne bestehend aus ineinandergreifenden Komponenten aus den Bereichen Außenwerbung, Social Media und Vor-Ort Veranstaltungen durchführen - ohne die Kampagne aus dem Jahr 2025 abzukupfern. Die einzelnen Kampagnenkomponenten sollen zwingend ineinandergreifen und thematisch verknüpft sein. Für die strategische Planung, kreative Realisierung und Durchführung dieser crossmedialen und kohärent-umzusetzenden Kampagne sucht landeszentrale Personalwerbung einen Dienstleister . Die zu planende und umzusetzende Kampagne soll frühestens am 7.09. beginnen und muss mit dem 08.10.2026 abgeschlossen sein. Dabei soll die Kampagne kontinuierlich über den Zeitraum verteilt sein und sich im Rahmen der letzten Woche bestmöglich verdichten. Das Gesamtauftragsvolumen darf dabei nicht mehr als 300.000EUR netto betragen. Hierbei handelt es sich um ein potentielles Maximalvolumen, das der Auftraggeber aufrufen kann aber nicht muss. Die konkrete Planung sowie Absprachen zu diesen Kampagnen finden nach der Vergabe statt.
Gemäß § 134 GWB
nur wenn nach § 56 VgV zulässig
Betriebshaftpflicht (Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung):
keine