Verfahrensangaben

Ingenieurleistungen zur Planung und Bauüberwachung des Rückbaus der Altablagerung ...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
20.07.2026
05.08.2026 10:00 Uhr
14.08.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Wald und Holz NRW
05515-10001-65
Albrecht-Thaer-Straße 34
48147
Münster
Deutschland
DEA33
Zentrale / FB I - Zentrale Vergabestelle
vergabe@wald-und-holz.nrw.de
+49 25191797-190
+49 25191797-100

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Umweltschutz

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer NRW
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Str. 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer NRW
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Str. 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
45220000-5
71000000-8
71200000-0
71240000-2
71250000-5
71251000-2
71300000-1
71318000-0
71330000-0
71350000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen beabsichtigt, im Zuge des vorliegenden Verfahrens, den Auftrag über die Erbringung von Ingenieurleistungen zur Planung und Bauüberwachung des Rückbaus der Altablagerung Lattenberg an einen Auftragnehmer zu vergeben.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen, dieser vertreten durch das Regionalforstamt Arnsberger Wald, ist Eigentümer der Ende der achtziger Jahre stillgelegten Altablagerung Lattenberg. Die Altablagerung, in die im Wesentlichen Abfälle aus der Papierherstellung eingelagert worden sind, liegt innerhalb eines Waldgebietes in starker Hanglage, teilweise mit Wasserzuzug aus dem angrenzenden Waldgebiet.

Die Standsicherheit der Altablagerung ist nicht gesichert. Das Land NRW hat entschieden, den vollständigen Rückbau der Altablagerung durchzuführen. Die hierzu erforderlichen Ingenieurleistungen zur Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe der Rückbau- und Entsorgungsleistungen gemäß dem bereits vorliegenden und vom Hochsauerlandkreis für verbindlich erklärten Sanierungsplan gemäß BBodSchG sowie die anschließende Überwachung der Durchführung des Rückbaus sind Inhalt der Beauftragung für den in diesem Verfahren zu ermittelnden Auftragnehmer. Die hierfür erforderlichen Ingenieurleistungen werden in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 (1) VgV ausgeschrieben.

Die aktuell umzusetzenden Auflagen sind der Anlage "Sanierungsplan" und der "Erklärung des Einvernehmens " mitsamt den darin benannten Bedingungen vollumfänglich umzusetzen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
15.11.2026
31.12.2040
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Arnsberger Wald, Altablagerung am Lattenberg
59757
Arnsberg
Deutschland
DEA57

Wald und Holz NRW
Regionalforstamt Arnsberger Wald
Obereimer 13 oder Herbreme 2
59821 Arnsberg

Baubesprechungen und Projektarbeitsgruppensitzungen können auch an weiteren Orten innerhalb von NRW (z. B. Ministerien in Düsseldorf, Zentrale Wald und Holz NRW in Münster, etc.) stattfinden.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der Auftraggeber ist berechtigt, den Vertrag jederzeit aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen. Im Besonderen wird hierzu auf die allgemeine Vergabeunterlage und auch auf die Allgemeinen Vertragsbedingungen des Landes NRW verwiesen.

Der Auftraggeber behält sich zudem vor, den Vertrag jeweils zum 30. Juni oder 31. Dezember des laufenden Jahres (beginnend mit dem Jahr 2027) ordentlich zu kündigen. Die Kündigung muss jeweils 3 Monate vorher und schriftlich erfolgen.

Sollte der Auftrag mit dem Auftragnehmer, der den Zuschlag erhielt, bis zu drei Monate nach dem in den Vergabeunterlagen festgesetztem Leistungsbeginn durch einvernehmliche Auflösung, gesetzliche Kündigungsrechte oder Ausschlussgründe beendet werden, kann der Auftraggeber den Auftrag dem jeweils nächstplatzierten Bieter in der Wertung anbieten ("Nachbesetzungsangebot").

Dieser kann unter Aufrechthaltung seines ursprünglichen Angebots, den Bedingungen und Anforderung des Vergabeverfahrens (insbesondere Eignung) und vollständiger Einreichung der ggf. nachgeforderten Unterlagen das Nachbesetzungsangebot innerhalb von sechs Tagen annehmen.

Die Wirksamkeit des Zustandekommens steht unter der Bedingung, dass die nachgereichten Unterlagen vollständig sind, einer vergaberechtlichen Prüfung standhalten und der Wettbewerbsregisterauszug keine Eintragung aufweist, die einen Ausschlussgrund begründen können.

Sollte es sich um einen fakultativen Ausschlussgrund handeln, obliegt die Prüfung und Entscheidung dem Auftraggeber, ob ein Ausschluss im ursprünglichen Verfahren begründet gewesen wäre und das Vertragsverhältnis damit nicht wirksam zustande kommt. Danach ist der Auftraggeber berechtigt an den dann Nächstplatzierten heranzutreten.

Sollte der Auftrag durch den ursprünglichen Bieter bereits begonnen worden sein, teilt der Auftraggeber dies mit der Mitteilung über das "Nachbesetzungsangebot" mit. Bei Annahme besteht nur ein Anspruch für die noch nicht erbrachte Leistung.

Zusätzliche Angaben

Die voraussichtliche Gesamtlaufzeit des Vertrages ist noch nicht abschätzbar, laut aktueller Schätzung liegt diese bei 11 Jahren. Dies kann jedoch nicht garantiert werden.

Leistungsende ist in jedem Fall die Abnahme der Bauleistungen mit der daran anschließenden finalen Schlussrechnungsprüfung und der finalen Zusammenstellung und Übergabe der Dokumentation zum Bauablauf.

Es ist beabsichtigt, den Auftrag zu dieser Ausschreibung bis spätestens Ende November zu erteilen, auch dies kann jedoch nicht garantiert werden.

Im Teilnahmewettbewerb (erste Stufe) werden bis zu fünf Bewerber ausgewählt, die im Rahmen der Eignungskriterien die fünf besten Ergebnisse erhalten haben. Gewertet werden:
- Gesamtumsatz der Geschäftsjahre 2021-2025 und Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Planung und Überwachung von Erdbaumaßnahmen zur Abfall-, Boden- oder Schlammumlagerung im Rahmen von Altlastensanierungen oder Deponiebaumaßnahmen im Zeitraum 2021-2025 (maximal 20 von 90 Punkten)
- Referenzprojekte zur Planung und Überwachung von Erdbaumaßnahmen zur Abfall-, Boden- oder Schlammumlagerung im Rahmen von Altlastensanierungen, Rück-/Umbau von abgelagertem Baggergut oder Deponiebaumaßnahme und jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens in 2021-2025 mit Angabe der festangestellten Ingenieure/Geowissenschaftler oder gleichwertig ausgebildeten Beschäftigten sowie jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens in 2021-2025 im Tätigkeitsbereich Planung und Überwachung von Altlastensanierungen oder Deponiebaumaßnahmen (maximal 60 von 90 Punkten)
- Qualitätsmanagement- und Umweltmanagementsystem im Unternehmen (maximal 10 von 90 Punkten)

Für weitere Details zur Wertung wird auf die allgemeine Vergabeunterlage und die Wertungsmatrix verwiesen.

Diese fünf Bewerber werden für die zweite Stufe, die erste Angebotsphase, zugelassen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Sonstiges

Überwachung von Erdbaumaßnahmen zur Abfall-, Boden- oder Schlammumlagerung im Rahmen von Altlastensanierungen, Rück-/Umbau von abgelagertem Baggergut oder Deponiebaumaßnahmen

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YY3YTWLKAKFE

Einlegung von Rechtsbehelfen

Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Aufgrund der Vertraulichkeit des Inhaltes des Sanierungsplanes mitsamt der Verbindlichkeitserklärung werden diese beiden Dokumente nur auf Anforderung des Bewerbers/Bieters von der Vergabestelle an den Bewerber/Bieter direkt versendet. Die Anfrage muss über den Kommunikationsbereich Im Verfahren auf der Vergabeplattform NRW gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass keine postalischen Angebote/Anträge, keine Angebote/Anträge per E-Mail sowie auf sonstigem Wege außer über das Bietertool, bzw. webbasiert auf dem im VMP NRW zugelassen sind. Postalische Angebote/Anträge, Angebote/Anträge per E-Mail und Angebote/Anträge über den Kommunikationsbereich dürfen nicht gewertet werden.

Im Verlauf des Vergabeverfahrens sind Fragen ausschließlich über den Kommunikationsbereich im Vergabemarktplatz NRW an die Zentrale Vergabestelle von Wald und Holz NRW zu richten. Sämtliche Kommunikation im laufenden Verfahren erfolgt nur über dieses Medium. Bieter sind daher verpflichtet, sich regelmäßig Zugang zum Kommunikationsbereich zu verschaffen und ggf. vorliegende, neue Nachrichten zeitnah zur Kenntnis zu nehmen. Wir bitten davon abzusehen, die Vergabestelle auf anderem als oben beschriebenem Wege (z.B. telefonisch oder per E-Mail) zu kontaktieren.
Anfragen per E-Mail, Fax, Post oder Telefon sind unzulässig und werden nicht beantwortet.

Ein Kontakt zwischen der Fach-, bzw. Bedarfsstelle und (potentiellen) Bietern/Bewerbern ist im laufenden Verfahren unzulässig und kann zum Ausschluss Ihres Angebotes/Antrages oder zur Aufhebung des Verfahrens führen.

Hinweis Formulare:
Einige Formulare sind noch in Microsoft eigenen Formaten (xls, doc, usw.) im Verfahren vorgegeben. Setzen Sie zur Bearbeitung / Ausfüllen dieser Formulare keine original Microsoft Software ein, kommt es auf Grund von Inkompatibilitäten immer wieder zu leeren, falsch oder unleserlich ausgefüllten Formularen, welche u. U. zur Nicht-Berücksichtigung Ihres Angebotes/Antrages führen können. Wir empfehlen in diesen Fällen entweder, falls Ihr Betriebssystem dies zulässt, die ausfüllte Datei im PDF Format abzuspeichern oder einen freien PDF-Drucker für Ihr System zu verwenden und das ausgefüllte Formular als PDF-Datei zu drucken (und damit auch im PDF Format abzuspeichern). Eine gute Übersicht an freien PDF Druckern finden Sie unter www.pdf-drucker.org/Betriebssysteme . Bitte denken Sie daran, Ihre Formulare in beiden Fällen im Bietertool unter "eigene Dateien" wieder hochzuladen.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, in jeder Stufe des Verfahrens, fehlende, unvollständige oder ggf. fehlerhafte Unterlagen oder Informationen nachzufordern.

Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien, bzw. die Eignungsbewertung der Anträge entsprechend Eignungskriterien betreffen, werden nicht nachgefordert.
Bei Bedarf werden einzelne (Preis-)positionen aufgeklärt oder nachgefordert, wenn eine Nachreichung weder den Gesamtpreis, bzw. die Wertungsreihenfolge, noch den Wettbewerb beeinflusst.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Bewerbungsbogen Teilnahmewettbewerb (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Stufe 1

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Nachweis oder verbindliche Erklärung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Versicherungssummen je Schadensfall (jeweils 2-fach maximiert):
- EUR 2.500.000 für Personenschäden
- EUR 2.500.000 für Sach- und Vermögensschäden

Stufe 1

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit - wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß § 45 VgV
- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der Geschäftsjahre 2021-2025
- Eigenerklärung über den Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Planung und Überwachung von Erdbaumaßnahmen zur Abfall-, Boden- oder Schlammumlagerung im Rahmen von Altlastensanierungen oder Deponiebaumaßnahmen im Zeitraum 2021-2025

Die maximal erreichbare Punktzahl für dieses Kriterium beträgt 20 von 90 Punkten.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
222,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit - technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach § 46 VgV
- Benennung und Beschreibung von Referenzprojekten zur Planung und Überwachung von Erdbaumaßnahmen zur Abfall-, Boden- oder Schlammumlagerung im Rahmen von Altlastensanierungen, Rück-/Umbau von abgelagertem Baggergut oder Deponiebaumaßnahmen mit folgenden Angaben (es werden nur Planungsleistungen anerkannt, die nach dem 01.01.2016 fertiggestellt worden sind):
o Aussagekräftige Beschreibung der vom Bewerber/Bieter selbst geplanten/überwachten Baumaßnahmen
o Durchführungszeitraum der eigenen Leistungen
o Benennung der Brutto-Baukosten mit Aufgliederung in
o Gesamtbaukosten von Erdbaumaßnahmen zur Abfall-, Boden- oder Schlammumlagerung im Rahmen von Altlastensanierungen oder Deponiebaumaßnahmen (ohne Entsorgungskosten)
o Baukosten zur Gas-/Bodenlufterfassung und -behandlung im Rahmen von Altlastensanierungen oder Deponiebaumaßnahmen
o Baukosten zur in situ-Entwässerung von Böden oder Schlämmen
o Brutto-Honorarhöhe mit Angabe der erbrachten Leistungsphasen gemäß HOAI (oder vergleichbar), zur örtlichen Bauüberwachung und/oder zur Sanierungsüberwachung
o Auftraggeber mit Ansprechpartnern und Kontaktdaten
- Angaben zur jährlichen Beschäftigungszahl des Unternehmens in 2021-2025 mit Angabe der festangestellten Ingenieure/Geowissenschaftler oder gleichwertig ausgebildeten Beschäftigten
- Angaben zur jährlichen Beschäftigungszahl des Unternehmens in 2021-2025 im Tätigkeitsbereich Planung und Überwachung von Altlastensanierungen oder Deponiebaumaßnahmen

Die maximal erreichbare Punktzahl für dieses Kriterium beträgt 60 von 90 Punkten.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
667,00

Eignungskriterium

Zertifikate von unabhängigen Stellen über Umweltmanagementsysteme oder -standards

Qualitätssicherung - Einhaltung von Normen der Qualitätssicherung und des Umweltmanagements nach § 49 VgV
- Nachweis eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems im Unternehmen nach ISO 9001:2015 oder eines eigenen Qualitätsmanagementsystems
- Nachweis Umweltmanagementsystem ISO 14001, Eco-Management and Audit Scheme (EMAS), Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) (Richtlinie (EU) 2022/2464) oder Klimagas-Bilanzierung

Die maximal erreichbare Punktzahl für dieses Kriterium beträgt 10 von 90 Punkten.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
111,00

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Eignung zur Berufsausübung - Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV
- Maximal 6 Monate alter Berufs- und Handelsregisterauszug

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit - wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß § 45 VgV
- Nachweis oder verbindliche Erklärung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Versicherungssummen je Schadensfall (jeweils 2-fach maximiert):
o EUR 2.500.000 für Personenschäden
o EUR 2.500.000 für Sach- und Vermögensschäden

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Die Bezahlung wird nach Wahl des Auftraggebers innerhalb von 14 Tagen unter Abzug des vertraglich vereinbarten Skontos oder innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug geleistet.
Hierzu wird im Besonderen auf die Vertragsbedingungen des Landes NRW (VB-NRW) verwiesen.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die eingegangenen Anträge der Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb), die nicht aus formalen oder fachlichen Gründen ausgeschlossen werden und die den Eignungskriterien entsprechen, werden anhand nachfolgend beschriebener Eignungskriterien bewertet und in eine Rangfolge gebracht.

Entsprechend § 122 Abs. 2 GWB sind Nachweise zu erbringen, anhand derer die Eignung des Bewerbers nachgewiesen werden muss (Eignungskriterien).

Im Rahmen der Vergabeunterlagen wird das Dokument "Bewerbungsbogen Teilnahmewettbewerb" zur Verfügung gestellt, in dem Angaben zu Eignungs- und Zuschlagskriterien zu tätigen sind. Dieses Dokument ist zwingend durch den Bewerber auszufüllen und mit Antragsabgabe einzureichen. Die Referenzen können seitens des Bieters auch in einer anderen Datei zur Verfügung gestellt werden. Es muss dann in der Bewerbererklärung auf diese verwiesen werden.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung