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Verfahrensangaben

Beschaffung eines GRC-Tools

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
20.04.2026
28.04.2026 13:00 Uhr
29.04.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Technische Universität Dortmund
DE 811 258 273
Wilhelm-Dilthey-Straße 2
44227
Dortmund
Deutschland
DEA52
beschaffung@tu-dortmund.de
+49 231755-2214
+49 231755-5224

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Bildung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 251411-2165
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

48000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Digitale Hochschule NRW (DH.NRW) ist eine Kooperationsgemeinschaft von 41 Hochschulen und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen zur Etablierung einer abgestimmten Serviceinfrastruktur für die digitale Transformation der Hochschulen in NRW. Diese Hochschulen sind bestrebt, höchste Standards in Lehre und Forschung zu erreichen und benötigen daher eine robuste und flexible Lösung zur Verwaltung ihrer Governance-, Risk- und Compliance-Anforderungen. Um dieses Ziel zu
erreichen, möchte die Technische Universität Dortmund (TU Dortmund) eine Landeslizenz
für ein Governance, Risk und Compliance (GRC)-Tool, einschließlich eines Onboardings,
für voraussichtlich 34 Hochschulen der Kooperationsgemeinschaft der DH.NRW
beschaffen.
Die beteiligten Hochschulen benötigen eine umfassende Lösung, die verschiedene Aspekte
der Informationssicherheit, des Business Continuity Managements (BCM), des Datenschutzes und des Risikomanagements abdeckt. Ein GRC-Tool ist eine Softwarelösung, die Organisationen unterstützt, ihre Governance-, Risiko- und Compliance-Prozesse digital zu verwalten und zu überwachen. Das Tool ist entscheidend für die effiziente Dokumentation und Überwachung dieser Bereiche, um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und interner Richtlinien sicherzustellen. Die beteiligten Hochschulen werden das GRC-Tool einsetzen, um ihre Informationssicherheits-, BCM-, Datenschutz- und Risikomanagementprozesse zu optimieren. Darüber hinaus wird es die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen erleichtern und die Effizienz durch automatisierte Workflows und Berichte steigern.

Zentrale Elemente des Verfahrens: Die Technische Universität Dortmund (TU Dortmund) vergibt den Auftrag im Wege eines
Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser Bekanntmachung fordert die TU Dortmund interessierte Unternehmen auf, einen Teilnahmeantrag einzureichen.
Für den Teilnahmeantrag sind allein die Anforderungen dieser Bekanntmachung
maßgeblich.
Anhand des eingereichten Teilnahmeantrags prüft die TU Dortmund die Eignung der Bewerber für den Auftrag anhand der gemäß der Bekanntmachung einzureichenden Unterlagen. Im zweiten Schritt fordert die TU Dortmund die nach Maßgabe der Bekanntmachung ausgewählten
Bewerber auf, ein verbindliches Erstangebot einzureichen. Mit der Aufforderung zur
Angebotsabgabe wird die TU Dortmund die Bieter zur Abgabe von Optimierungsvorschlägen zu den Leistungsanforderungen und zum Vertrag auffordern. Sollte sich dies als zweckmäßig
erweisen, verhandelt die TU Dortmund mit den Bietern über die eingereichten Vorschläge.
Die TU Dortmund behält sich ausdrücklich vor, nicht in Verhandlungen einzutreten und
gemäß § 17 Abs. 11 VgV auf die Erstangebote zuzuschlagen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand des Auftrags ist die Bereitstellung und Lizenzierung eines GRC-Tools für
voraussichtlich 34 Hochschulen der Kooperationsgemeinschaft DH.NRW, das durch den Auftragnehmer als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung gestellt wird. Darüber
hinaus muss der Auftragnehmer die dazugehörigen Hosting-, Wartungs-, Service- und Schulungsleistungen erbringen. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 4 Jahre. Der Vertrag verlängert sich auf Abruf des Auftraggebers um weitere 4 Jahre. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 8 Jahre. Ein GRC-Tool ist eine Softwarelösung, die Organisationen unterstützt, ihre Governance-, Risiko- und Compliance-Prozesse digital zu verwalten und zu überwachen.
Das GRC-Tool muss helfen, Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu mitigieren
sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und technischer Standards wie ISO
27001 und BSI IT-Grundschutz zu gewährleisten. Das GRC-Tool muss folgende Module enthalten:
- IT-Sicherheitsmanagement (ISMS)
- Datenschutzmanagement (DSMS)
- Risikomanagement
- Betriebliches Kontinuitätsmanagement (BMC). Das GRC-Tool muss den beteiligten
Hochschulen ermöglichen, interne Richtlinien zu implementieren. Die beteiligten Hochschulen
müssen über das GRC-Tool miteinander kommunizieren können. Zu Beginn der Vertragslaufzeit gibt es ein Onboarding der Hochschulen. Der Auftragnehmer muss Schulungspläne für die Gruppe der Nutzenden an den Hochschulen erstellen. Diese sind insbesondere die Informationssicherheitsbeauftragten/Chief Information Security Officer, Business-
Continuity-Beauftragten,
Datenschutzkoordinator:innen, sowie deren Stellvertretende und Mitarbeitende. Die
TU Dortmund verfügt für sämtliche Leistungen gemäß der Leistungsbeschreibung für
die Vertragslaufzeit von 4 Jahren (ohne Verlängerung) insgesamt über ein Budget in Höhe von maximal EUR 1,6 Mio. (netto). Die TU Dortmund behält sich vor, Angebote, die
diesen Kostenrahmen überschreiten, vom Vergabeverfahren auszuschließen sowie das
Verfahren aufzuheben, sollten ausschließlich Angebote oberhalb des jeweiligen Kostenrahmens eingehen. Einzelheiten ergeben sich aus dem Vertragsentwurf mitsamt Anlagen (Anlage 2 zur AzA) und der Leistungsbeschreibung (Anlage 1 zum Vertrag, Anlage 2 zur AzA).

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
48

Der Vertrag verlängert sich auf Abruf des Auftraggebers um weitere 4 Jahre. Die maximale
Vertragslaufzeit beträgt 8 Jahre.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Dortmund
Deutschland
DEA52

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

Beliebiger Ort
---

Hochschulen des Landes Nordrhein-
Westfalen

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

1. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum
Teilnahmeantrag ausschließlich über das Vergabeportal einzureichen. Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern findet ausschließlich über das
Vergabeportal statt. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten über das Vergabeportal anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden.
2. Ausreichend ist die Abgabe des Teilnahmeantrages in Textform (§ 126b BGB) über das Vergabeportal. Nähere Informationen stehen auf der Startseite des Vergabeportals zur Verfügung.
Zur Formwahrung muss die Teilnahmeerklärung die Firma des Bewerbers/ des bevollmächtigten
Bewerbergemeinschaftsmitglieds ausweisen. Eine Unterschrift oder Signatur ist nicht
erforderlich. Bewerber werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit
Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen.
3. Mehrfachbewerbungen als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind
unzulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander
kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der
Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgsversprechendes Angebot abzugeben.
4. Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften (BG) ist nur bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Bewerber,
die sich mit anderen Unternehmen zu Bewerber-/Bietergemeinschaften
zusammenschließen und als solche einen Teilnahmeantrag einreichen, sind für die Dauer des Verfahrens daran gebunden. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Teilnahmeanträgen durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich.
Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer BG-Erklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern.
Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt.
5. Der Auftraggeber wird die von dem Bewerber übermittelten Informationen vertraulich behandeln und die anwendbaren Vorschriften zum Datenschutzrecht beachten. Dies gilt insbesondere für personenbezogene
Informationen, die im Zusammenhang mit der Angabe von Referenzen an den Auftraggeber
weitergegeben werden.
6. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt.
7.Bewerber sollten die im Vergabeportal hinterlegten Vordrucke für ihre nach der Bekanntmachung erforderlichen Eigenerklärungen verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Auf die Nachforderung besteht kein Rechtsanspruch.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXVHYRMYT7CUJZ76

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur
Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf
hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen
des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen, nachdem der Bewerber
den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum
Ablauf der Teilnahmefrist bei dem Auftraggeber zu rügen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Der Auftraggeber wird voraussichtlich 5 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren auswählen, sofern eine entsprechende Anzahl von geeigneten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zur Verfügung steht. Der Auftraggeber wird zur
Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen: 1. Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen.
2. Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen geeignet erscheint, die
verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Dies ist der
Fall, wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die gestellten Eignungsanforderungen erfüllt.
3. Schließlich, für den Fall, dass sich mehr als 5 geeignete Unternehmen beworben haben, wird beurteilt, wer unter den geeigneten Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern
mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am
weiteren Verfahren beteiligt wird. Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes
die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen
am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die 5 besten Bewerber aufzufordern,
auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen. Bei Ermittlung
des Rankings wird der Auftraggeber insbesondere die Referenzen des Bewerbers und deren Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden Beschaffungsvorhaben bewerten. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander. Hierbei handelt es sich um Auswahlkriterien für den Teilnahmewettbewerb, nicht um Zuschlagskriterien.

Bitte stellen Sie alle Fragen zum Verfahren oder zur Leistungsbeschreibung ausschließlich über die Kommunikationsmöglichkeit des Vergabeportal NRW (www.evergabe.nrw.de). Die Antworten zu eingehenden Fragen werden ebenfalls über dieses Portal allen Bietern zur Verfügung gestellt. Der Fragesteller bleibt hierbei selbstverständlich anonym.
Die Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietertool des Vergabeportal NRW (www.evergabe.nrw.de) einzureichen. Angebote, die auf anderen Wegen (per Briefpost, Fax, E-Mail oder den Kommunikationsbereich des Vergabeportals) eingereicht werden, werden vom Verfahren ausgeschlossen.
Weitere Informationen zur Nutzung des Vergabemarktplatzes und/oder des Bietertools finden Sie auf den Seiten des Vergabeportals im Bereich Wirtschaft/Einkauf NRW/Vergabemarktplatz und insbesondere unter https://support.cosinex.de/unternehmen/ .

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen
im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Eintragung in das Handelsregister (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen
(im Fall einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft):
a) Formlose Unternehmensdarstellung mit Angabe des Namens, des Sitzes, der Kontaktdaten,
der Umsatzsteuer-Identifikations-Nr., des Namens, des Geburtsdatums und der Staatsangehörigkeit
des wirtschaftlich Berechtigten im Sinne von § 3 GwG sowie zur Eintragung ins Handelsregister
/ Berufsregister;
b) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche
Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB durchgeführt worden sind; der Bewerber in das
einschlägige Berufsregister oder ein vergleichbares Register (Standeskammern etc.) des
Herkunftslandes eingetragen ist; sowie nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr.
833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 16 der Verordnung (EU) 2025/2033 des Rates vom 23.
Oktober 2025 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die
die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen zählt.
c) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt, und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden
Absprachen getroffen wurden. Bewerber werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner
mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied):
Bestätigung, dass der Bewerber eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer
Deckungssumme von mindestens Euro 1,5 Millionen pro Schadensfall, 2-fach maximiert, unterhält oder im
Falle der Auftragserteilung abschließen wird.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge, die mit der zu vergebenden Leistung (Bereitstellung und Lizenzierung eines GRC-Tools für den Öffentlichen Dienst)
vergleichbar sind, in Form einer Liste der in den letzten höchstens 3 (drei) Jahren erbrachten
wesentlichen Liefer- und Dienstleistungsaufträge unter Angabe des genauen Auftrags, der Auftragssumme, des Auftraggebers, des Erbringungszeitraums sowie eines Ansprechpartners beim Auftraggeber inkl. Kontaktdaten. Die eingereichten Referenzprojekte sollen in Summe folgende Anforderungen
erfüllen:
- in drei Projekten hat der Bewerber ein GRC-Tool als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung gestellt;
- in drei Projekten erbrachte der Bewerber
Dienstleistungen für den Öffentlichen Dienst, vorzugsweise Hochschulen. Bei den vorgenannten Kriterien handelt es sich um keine Mindestanforderungen. Der Auftraggeber wird die
Referenzen gemäß Ziffer 2.1.4 der Bekanntmachung im Rahmen des Rankings berücksichtigen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Informationssicherheit

Informationssicherheit (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Mit dem Teilnahmeantrag müssen die Bewerber folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied):
a) Nachweis eines BSI C5-Testats oder
gleichwertig;
b) Nachweis einer Zertifizierung der Standard-Absicherung nach IT Grundschutz-Methodik
oder gleichwertig oder höher;
c) Nachweis einer Umsetzung der
Betriebskontinuitätsmanagementmaßnahmen
nach BSI-Standard 200-4 oder gleichwertig oder höher.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Anteil der Unterauftragsvergabe (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu
vergeben beabsichtigt.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Laufe des Verfahrens eine Verpflichtungserklärung des vorgesehenen Nachunternehmers zu verlangen, dass dieser im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung steht.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Ausführungsbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung