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Verfahrensangaben

Auftragsänderung 1: Haus Bürgel: Vergabe der TGA-Planung - vergebener Auftrag für...

VO: VgV Vergabeart: Bekanntmachung einer Auftragsänderung Status: Veröffentlicht

Änderungsdokumentation

Dokumentation der Änderungen

Geänderter Vertrag

Zum Vertrag
Vergabe 05-2024 - Haus Bürgel: Vergabe der TGA-Planung - vergebener Auftrag

Beauftragung des Bestandsauftragnehmers mit zusätzlichen Planungsleistungen der KG 220, 230 und 550.

Begründung der Änderung

Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.

Zum Zeitpunkt des Vergabeverfahrens war noch nicht bekannt, dass die zusätzlichen Planungsleistungen erforderlich werden würden. Ein Auftragnehmerwechsel wäre mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Durch ein neues Vergabeverfahren träte ein erheblicher Zeitverlust für das Projekt ein. Insbesondere sind andere Planungsleistungen davon abhängig, dass die Auftragsänderungen zeitnah beauftragt und durchgeführt werden, um die Planungsleistungen weiterführen zu können. Mit einem Auftragnehmerwechsel wäre ein erheblicher Know-how-Verlust zu befürchten, da der Bestandsauftragnehmer mit dem Projekt vertraut ist und die Abläufe und Schnittstellen kennt. Es wäre zudem zu befürchten, dass die Planung eines neuen Auftragnehmers im gleichen Leistungsbild nicht zu den übrigen TGA-Planungsleistungen passen könnte und so erheblicher Mehraufwand generiert wird. Hierdurch ist eine verminderte Planungsqualität zu befürchten. Darüber hinaus stehen die zusätzlichen Planungsleistungen in so engem Zusammenhang mit den Hauptleistungen, dass ein Auftragnehmerwechsel umfangreiche Abstimmungen und dadurch auch erhebliche Mehrkosten verursachen würde.

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege
VR 7038
Roßstraße 133
40476
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
Thomas.Haertel@nrw-stiftung.de
+49 211454850

Angaben zum Auftraggeber

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71321000-4
71300000-1
71321200-6
71321300-7
71321400-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Auftraggeber ist Eigentümer des ehemaligen Römerkastells Haus Bürgel in Monheim am Rhein. Der Auftraggeber beabsichtigt, den historischen Gebäudekomplex umfänglich in verschiedenen Ausbaustufen (derzeit vier) umzubauen und zu sanieren. Hierzu sollen im Rahmen dieses EU-weiten Vergabeverfahrens die benötigten Planungsleistungen für Heizung, Lüftung und Sanitär (KG 410, 420 und 430) vergeben werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Auftraggeber ist Eigentümer des ehemaligen Römerkastells Haus Bürgel in Monheim am Rhein. Dieser Vierkanthof ist Teil der ehemaligen römischen Befestigungsanlagen entlang des Rheinstroms und steht unter Denkmalschutz. Gegenwärtig beheimatet er einen landwirtschaftlichen Betrieb, eine biologische Station und das römische Museum. Der Auftraggeber beabsichtigt, diesen historischen Gebäudekomplex umfänglich in verschiedenen Ausbaustufen (derzeit vier) umzubauen und zu sanieren. Hierzu sollen im Rahmen dieses EU-weiten Vergabeverfahrens die benötigten Planungsleistungen (KG 410, 420 und 430) für Heizung, Lüftung und Sanitär vergeben werden. Die Beauftragung wird stufenweise nach Maßgabe des Fachplanervertrags_HLS erfolgen.

Umfang der Auftragsvergabe

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbegrenzt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Monheim
Deutschland
DEA1C

Weitere Erfüllungsorte

Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Der Auftraggeber hat im Fachverplanervertrag_HLS die Möglichkeit, den Auftragnehmer optional bei Bedarf auch mit den Planungsleistungen TGA HLS für eine Ausbaustufe fünf zu beauftragen.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt
Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Der Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit
1.
der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4.
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Zusätzliche Informationen

(1) Ein Unternehmen kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner
Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten Dritter (z.B. Unterauftragnehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Dritten bestehenden Verbindungen. Jeder Dritte, auf dessen Eignung sich der Bieter bezieht, muss die 2.3_Formblatt Erklärung Eignungsleihe ausfüllen und unterzeichnet mit dem Angebot einreichen. Zudem muss dieser Dritte seine wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach Maßgabe der Anforderungen in der
Auftragsbekanntmachung unter Verwendung der gestellten Formblätter in dem Umfang nachweisen, in dem sich der Bieter darauf beruft. Unabhängig davon muss auch der Dritte, auf dessen Eignung sich der Bieter beruft, seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sowie das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe nach Maßgabe der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter individuell und vollständig nachweisen. Ein Bieter kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Bieter nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird überprüft, ob das Drittunternehmen, deren Kapazitäten der Bieter in Anspruch nehmen möchte, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe vorliegen. Erfüllt das Drittunternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht vollständig oder liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, muss der Bieter dieses Unternehmen ersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Ersetzung des Drittunternehmens zu verlangen, wenn ein fakultativer Ausschlussgrund vorliegt. Hierfür wird dem Bieter eine angemessene Frist gesetzt. Hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit wird verlangt, dass der Bieter und das
Drittunternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften, § 47 Abs. 3 VgV.
(2) Die Verfahrensteilnahme in gemeinschaftlicher Form (Bietergemeinschaft) ist zulässig. Eine Bietergemeinschaft wird wie ein Einzelbieter behandelt (§ 42 Abs. 2 S. 1 VgV). Im Angebot haben die Mitglieder der Bietergemeinschaft in der 2.2_Formblatt Erklärung
Bietergemeinschaft einen bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Der bevollmächtigte Vertreter steht in diesem Vergabeverfahren als Ansprechpartner der Bietergemeinschaft zur Verfügung. Die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss für
jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft mittels 2.4_Formblatt Erklärung Befähigung und Erlaubnis
zur Berufsausübung und das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe aus § 123 und § 124 GWB mit der I.2.7_Formblatt Erklärung Ausschlussgründe individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen Eignungskriterien kommt es auf die Bietergemeinschaft insgesamt an. Insofern füllt jedes Mitglied die I.2.5_Formblatt Erklärung wirtschaftliche
und finanzielle Leistungsfähigkeit und die I.2.6_Formblatt Erklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit nur
soweit aus, wie es für dieses Mitglied zutrifft. Soweit im Wege der Eignungsleihe auf die Eignung eines Dritten
zurückgegriffen wird, ist zusätzlich das I.2.3_Formblatt Erklärung Eignungsleihe auszufüllen und einzureichen.
(3) Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen.
(4) Die Abgabe von Angeboten erfolgt ausschließlich über das Angebotstool der Vergabeplattform und keinesfalls über das Kommunikationsfeld für Bewerber-/Bieterfragen.
(5) Er erfolgt eine Abschichtung des Teilnehmerkreises, falls sich mehr als fünf geeignete Unternehmen bewerben. Zu einer nachfolgenden dargestellten Bewertung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs kommt es also nur, wenn sich mehr als fünf geeignete Unternehmen beteiligen. Es werden auch ausdrücklich Unternehmen zur Teilnahme aufgefordert, die nur die Mindestanforderungen an die Eignung, nicht aber die im Rahmen der Bewertung dargestellten zusätzlichen Kriterien, erfüllen.
Falls erforderlich, erfolgt die Abschichtung des Teilnehmerkreises nach folgenden Kriterien:
Der Auftraggeber wählt die Bewerber, die er zur Angebotsabgabe auffordert, aufgrund der vorgelegten mind. zwei zu wertenden Referenzen, dem spezifischen Umsatz und den Mitarbeiterzahlen aus. Auf die insoweit geltenden Mindestanforderungen nach dem Informationsmemorandum wird hingewiesen.
Die von den Bewerbern vorgelegten Referenzen werden nach ihrer Passgenauigkeit (insb. konkrete Erfahrung beim Umbau/Sanierung historischer Gebäude) für den zu vergebenden Auftrag bewertet, wobei bei Erfüllung der nachfolgend beschriebenen
Voraussetzungen die angegebenen Punkte vergeben werden:
- Referenz erfüllt die Mindestanforderungen gemäß
Ziffer 10.4 (1) Infomemo und darüber hinaus betrifft die
Referenz den Umbau und/oder die Sanierung eines
Bau-/Bodendenkmals der römischen Epoche (6.
Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr.)
= 5 Punkte
oder
Referenz erfüllt die Mindestanforderungen gemäß
Ziffer 10.4 (1) Infomemo und darüber hinaus betrifft die
Referenz den Umbau und/oder die Sanierung eines
mittelalterlichen Bau-/Bodendenkmals (6. - 15.
Jahrhundert n. Chr.) = 3 Punkte
Zusätzlich: Referenz betrifft auch die TGA-Planung
(KG 440 - 490) für ein Museum oder eine museale
Ausstellung = 2 Punkte
Insgesamt werden max. zwei Referenzen mit diesen Zusatzpunkten bewertet, so dass max. 14 Punkte bei diesem Kriterium erzielt werden können.
- Der Bewerber kann zudem mehr als drei Referenzen vorlegen, welche die Mindestanforderungen nach Ziffer 10.4 (1) des Infomemo - aber nicht notwendigerweise die zusätzlichen Kriterien nach vorstehender Aufzählung - erfüllen. Dies wird wie
folgt gewertet:
Eine zusätzliche Referenz: 3 Punkte
Zwei zusätzliche Referenzen: 6 Punkte
Drei oder mehr zusätzliche Referenzen: 10 Punkte
- Die vom Bewerber vorgelegten spezifischen Umsätze werden wie folgt bewertet:
Durchschnittlicher spezifischer Umsatz in den
letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2022, 2021): >
EUR 350.000 = 3 Punkte
Durchschnittlicher spezifischer Umsatz in den
letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2022, 2021):
EUR 250.000 - 350.000 = 2 Punkte
Durchschnittlicher spezifischer Umsatz in den
letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2022, 2021): <
EUR 150.000 - 250.000 = 1 Punkt
- Die Mitarbeiterzahlen werden wie folgt bewertet:
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl in den letzten 3
Geschäftsjahren: > 12 = 3 Punkte
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl in den letzten 3
Geschäftsjahren: 8 - 12 = 2 Punkte
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl in den letzten 3
Geschäftsjahren: 4 - 7 = 1 Punkt
Nach den Kriterien können somit insgesamt 30 Punkte erreicht
werden.
Es werden die fünf Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die die meisten Gesamtpunkte auf sich vereinen. Bei gleicher Punktzahl und der Notwendigkeit einer Auswahl entscheidet zunächst die höhere Punktzahl beim Kriterium Referenzen und wenn dies noch nicht zu einem Ergebnis führt, das Los.

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Der Auftragnehmer erklärt sich mit den Vorgaben der Vergabe- und Vertragsunterlagen an die Leistung einverstanden.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Ergebnis

Angaben zum Auftrag

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Energieeffizienz-Richtlinie

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

Vergabe 05-2024
Haus Bürgel: Vergabe der TGA-Planung - vergebener Auftrag
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Rahpro GmbH
DE 311 322 207
Möhnestraße 55
59755
Arnsberg
Deutschland
DEA57
info@rahpro.de
+49 293296600
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

11.02.2025
24.02.2025

Angaben zum Wert des Auftrags

EUR

Angaben zum Angebot

M01_6NW052/P01_FIRST_48c6a129-e6c6-42eb-ba2a-a969672fc409

Angaben zur Rahmenvereinbarung