Der Leistungsbereich umfasst die technische Integration bestehender Forschungsplattformen sowie die interoperable Vernetzung radiologischer und pathologischer Datenräume innerhalb einer bundesweiten Forschungsinfrastruktur für die digitale Pathologie.Für den Aufbau und den nachhaltigen Betrieb der Forschungsinfrastruktur wird ein eigenständiger Leistungsbereich benötigt, der die technische Zusammenführung bereits bestehender Forschungsplattformen, Bilddateninfrastrukturen und Datenräume ermöglicht. Ziel der zu beschaffenden Leistungen ist die Entwicklung interoperabler Integrationskomponenten, welche bestehende radiologische und pathologische Systeme sowie bereits etablierte Forschungsplattformen über standardisierte Schnittstellen miteinander verbinden und deren gemeinsame Nutzung innerhalb einer bundesweiten Forschungsinfrastruktur unterstützen.
Aus Sicht des Universitätsklinikums kann der Bedarf aktuell nur durch einen Marktteilnehmer gedeckt werden. Zur Verifizierung dieser Annahme wird diese Markterkundung durchgeführt.Der Auftraggeber behält sich weitere vergaberechtliche Schritte vor.
Die zu beschaffenden Leistungen müssen insbesondere die folgenden fachlichen und technischen Anforderungen erfüllen:
- Die Integrationslösung muss die interoperable Vernetzung bestehender radiologischer und pathologischer Forschungsplattformen ermöglichen. - Die Integrationslösung muss die Zusammenführung radiologischer Bilddaten, digitaler Whole-Slide-Images sowie strukturierter medizinischer Metadaten innerhalb gemeinsamer Forschungsumgebungen unterstützen. - Die Integrationslösung muss bestehende Forschungsplattformen unter Nutzung standardisierter Schnittstellen miteinander verbinden, ohne deren bestehende Systemarchitektur grundlegend zu verändern. - Die Integrationslösung muss die gemeinsame Nutzung bestehender Komponenten innerhalb standortübergreifender Forschungsverbünde ermöglichen. - Die Integrationslösung muss die Erweiterung bestehender Forschungsplattformen durch zusätzliche Module und Dienste unterstützen. - Die Integrationslösung muss standardisierte DICOM- und HL7-FHIR-basierte Schnittstellen zur interoperablen Kommunikation zwischen bestehenden Plattformen bereitstellen. - Die Integrationslösung muss die standardisierte Verknüpfung radiologischer Bilddaten mit Whole-Slide-Images sowie strukturierten Forschungsdaten ermöglichen. - Die Integrationslösung muss offene und dokumentierte Softwarekomponenten bereitstellen, die eine nachhaltige Erweiterung bestehender Forschungsplattformen unterstützen. - Die Integrationslösung muss bestehende Forschungsdateninfrastrukturen sowie etablierte Open-Source-Komponenten interoperabel einbinden können. - Die Integrationslösung muss standardisierte Verfahren zur Synchronisation strukturierter Metadaten zwischen unterschiedlichen Plattformen unterstützen. - Die Integrationslösung muss eine langfristige Weiterentwicklung bestehender Forschungsplattformen ermöglichen, ohne deren bestehende Funktionalität einzuschränken. - Die bereitgestellten Komponenten müssen langfristig wartbar, dokumentiert und nachhaltig weiterentwickelbar sein. - Die Integrationslösung muss auf etablierten offenen Standards basieren und deren zukünftige Weiterentwicklung unterstützen. - Die Integrationslösung muss die kontinuierliche Integration weiterer Forschungsplattformen, Datenräume und Softwarekomponenten innerhalb der bundesweiten Forschungsinfrastruktur ermöglichen. - Die bereitgestellten Komponenten müssen eine nachhaltige technische Vernetzung bestehender Forschungsinfrastrukturen unterstützen und deren interoperablen Ausbau ermöglichen. - Die Integrationslösung muss standardisierte Interoperabilitätsschnittstellen bereitstellen, die die Anwendung und Einbindung von KI-Modulen auf pathologischen Bilddaten sowie zugehörigen medizinischen Metadaten ermöglichen.
Vorliegend handelt es sich nicht um die Vergabe eines öffentlichen Auftrages oder um eine Vorabinformation im Sinne des § 38 der Vergabeverordnung (VgV). Die Teilnehmer an der Markterkundung sind an ihre Informationen nicht vertraglich und auch nicht im Rahmen eines späteren Vergabeverfahrens gebunden. Vergabeunterlagen oder ähnliches werden nicht bereitgestellt. Die im Markterkundungsverfahren eingereichten Unterlagen sollen lediglich ausgewertet und als Informationsgrundlage für die Entscheidung über das weitere Vorgehen genutzt werden. Das Universitätsklinikum Aachen behält sich die Vergabe der Leistungen oder die jeder zeitliche Einstellung des Verfahrens vor, ohne dass die Interessenten Ansprüche geltend machen können. Aufwendungsersatz für die Erstellung der Interessensbekundung wird nicht gewährt.
Vorzulegende Unterlagen:- Anschreiben- Unternehmensdarstellung- Unterlagen, welche belegen, dass Ihr Unternehmen derartige Dienstleistung anbieten kann
Frist und Form zu Abgabe Ihrer Unterlagen:Einreichungsfrist: Tag, 14.08.2026 10:00 UhrEinreichungsform: per mail an vergabestelle@ukaachen.de