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Verfahrensangaben

Neubau Zentralklinikum 2.BA Fachplanung Bauphysik

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
28.04.2026
06.05.2026 10:00 Uhr
06.05.2026 10:01 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Universitätsklinikum Bonn AöR
DE 811 917 555
Venusberg-Campus 1
53127
Bonn
Deutschland
DEA22
Stabsstelle Baurecht und Baubeschaffung
baueinkauf@ukbonn.de
+4922828713310

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper Köln
05315-03002-81
50606
Köln
Deutschland
DEA23
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
+49 2211473116

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
71312000-8
71315200-7
71314300-5
71313200-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Fachplanung Bauphysikfür den Neubau Zentralklinikum 2. Bauabschnitt am Universitätsklinikum Bonn

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Ausschreibung sind Fachplanungsleistungen der Bauphysik für den Neubau des Zentralklinikums - 2. Bauabschnitt am Universitätsklinikum Bonn.

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) errichtet als Maximalversorger mit rund 1.300 Betten ein neues Zentralklinikum, dessen erster Bauabschnitt (Herzzentrum) bereits realisiert wird. Gegenstand dieses Verfahrens ist die Fachplanung Bauphysik für den zweiten Bauabschnitt, der als Ersatzneubau für das Operative Zentrum vorgesehen ist.

Der Neubau umfasst ein zentral organisiertes Klinikgebäude mit u. a. folgenden Funktionsbereichen:
Zentral-OP mit ca. 16 OP-Sälen, Intensivpflegebereiche mit ca. 48 Betten, Allgemeinpflegebereiche mit ca. 130 Betten, Ambulanz- und Funktionsbereiche sowie radiologische Einrichtungen (CT/MRT). Die geplante Nutzfläche beträgt insgesamt ca. 17.000 m². Das Gebäude ist mit Untergeschoss sowie mehreren Obergeschossen vorgesehen und wird in funktionalem und baulichem Zusammenhang mit dem bestehenden Herzzentrum entwickelt.

Die zu vergebenden Leistungen umfassen die Fachplanung Bauphysik (insbesondere Wärmeschutz, Bau- und Raumakustik) gemäß HOAI 2021 (Anlage 1.2) einschließlich Grundleistungen und besonderer Leistungen über die Leistungsphasen 1 bis 8. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Die Fachplanung Bauphysik ist integraler Bestandteil der Gesamtplanung und erfolgt in enger Abstimmung mit den bereits beauftragten Planungsdisziplinen, insbesondere Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung sowie Brandschutzplanung. Die Planung erfolgt BIM-basiert; eine Mitwirkung an den BIM-Prozessen wird vorausgesetzt.

Die bauphysikalischen Leistungen umfassen insbesondere:

Entwicklung und Fortschreibung bauphysikalischer Konzepte,
Nachweise zum Wärme-, Feuchte- und Schallschutz,
raumakustische Planung insbesondere für sensible Klinikbereiche,
Simulationen und Prognosen (z. B. sommerlicher Wärmeschutz, Überhitzungsnachweise),
Mitwirkung an der Planung und Ausführung unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen eines Krankenhausbetriebs (24/7-Betrieb, Hygiene, Patientensicherheit),
Mitwirkung an der BNB-Zertifizierung (mindestens Silber).

Das Projekt unterliegt besonderen Anforderungen hinsichtlich Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist u. a. eine Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz gegenüber den gesetzlichen Mindestanforderungen sowie die Erreichung einer Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB).

Die Leistungserbringung erfolgt im laufenden Klinikbetrieb und unter Berücksichtigung komplexer baulicher und logistischer Rahmenbedingungen.

Umfang der Auftragsvergabe

1,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
84
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Venusberg-Campus 1
53127
Bonn
Deutschland
DEA22

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Bewertet wird das wertbare Honorarangebot gemäß Preisblatt (Wertungssumme). Das niedrigste wertbare Honorar erhält 10 Punkte. Die Bewertung der übrigen Angebote erfolgt proportional in Relation zum niedrigsten Honorar gemäß der in den Vergabeunterlagen veröffentlichten Zuschlagsmatrix/Preiswertungsformel. Rundung und Wertungsregeln gemäß Vergabeunterlagen.

Gewichtung
70,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projekltteam: Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals

Bewertet wird die Erfahrung der vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung anhand der Angaben im Formblatt "Projektteam" (Berufserfahrung in Jahren sowie Projekterfahrung als Projektleitung). Die Punktevergabe erfolgt gemäß der in den Vergabeunterlagen veröffentlichten Zuschlagsmatrix; für die Gesamtwertung wird der Mittelwert der Einzelbewertungen gebildet

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag stufenweise zu vergeben.

Verbindlich beauftragt wird zunächst eine erste Leistungsstufe, bestehend aus den Leistungsphasen 1 und 2 der Fachplanung Bauphysik in Anlehnung an die HOAI 2021 (Anlage 1.2). Der Auftraggeber ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, weitere Leistungsstufen ganz oder teilweise als Option abzurufen.

Die optionalen Leistungen umfassen insbesondere die weiteren Leistungsphasen 3 bis 8 der Fachplanung Bauphysik (insbesondere Wärmeschutz, Bau- und Raumakustik sowie zugehörige Nachweis- und Beratungsleistungen) einschließlich der Mitwirkung an der Entwurfs- und Genehmigungsplanung, der Ausführungsplanung, der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe sowie der Objektüberwachung.

Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf der optionalen Leistungen besteht nicht. Die Ausübung der Optionen erfolgt durch schriftliche Erklärung des Auftraggebers und steht unter dem Vorbehalt des Projektfortschritts, der planerischen und genehmigungsrechtlichen Entwicklungen, des tatsächlichen Bedarfs sowie der Bereitstellung der erforderlichen Haushalts- und Fördermittel.

Der Umfang der optionalen Leistungen ist in den Vergabeunterlagen hinreichend bestimmt beschrieben. Die geschätzte Auftragssumme berücksichtigt den Gesamtwert aller Leistungsstufen einschließlich der optionalen Leistungen gemäß § 3 Abs. 7 VgV.

Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Leistungsstufen ganz oder teilweise abzurufen sowie den Leistungsumfang innerhalb der vorgesehenen Leistungsbilder anzupassen, soweit dies aus projektbezogenen, technischen, genehmigungsrechtlichen oder betrieblichen Gründen erforderlich wird. Etwaige Änderungen erfolgen ausschließlich im Rahmen der vergaberechtlichen Zulässigkeit, insbesondere unter Beachtung des § 132 GWB.

Zusätzliche Angaben

Die geschätzte Auftragssumme berücksichtigt den Gesamtwert aller Leistungsstufen einschließlich der optionalen Leistungen gemäß § 3 Abs. 7 VgV.

Die Leistungserbringung erfolgt im Rahmen eines komplexen Krankenhaus-Sonderbaus und erfordert eine enge interdisziplinäre Abstimmung mit der Objektplanung, den Fachplanungen sowie den zuständigen Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden.

Die Ausführung der Leistungen erfolgt unter Beachtung der jeweils geltenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften, insbesondere des Bauordnungsrechts des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie der allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Der Auftraggeber behält sich vor, im Verlauf des Projekts Anpassungen des Leistungsumfangs vorzunehmen, sofern dies aus projektbezogenen, genehmigungsrechtlichen oder betrieblichen Gründen erforderlich wird. Änderungen des Leistungsumfangs erfolgen ausschließlich auf vertraglicher Grundlage.

Die Zusammenarbeit erfolgt projektbezogen unter Nutzung digitaler Planungs- und Kommunikationsstrukturen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Die Angebotsfrist wird gemäß § 15 Abs. 3 VgV ausnahmsweise auf 21 Tage verkürzt. Die Verkürzung ist im vorliegenden Einzelfall erforderlich, da die zu vergebenden bauphysikalischen Leistungen für den weiteren Fortgang der Planung des Projekts Zentralklinikum zwingend benötigt werden und in unmittelbarer fachlicher Abhängigkeit zu bereits beauftragten Fachplanungen stehen, insbesondere zur Brandschutz- und Tragwerksplanung.

Die bauphysikalischen Leistungen stellen eine wesentliche fachliche Grundlage für die Fortführung der laufenden Planungsbearbeitung dar. Ohne belastbare Vorgaben zum Wärme-, Schall- und Feuchteschutz können die bereits gebundenen Fachplaner ihre Leistungen weder abschließend noch fachgerecht fortführen, da zentrale planerische Festlegungen aufeinander abgestimmt werden müssen.

Eine Einhaltung der regulären Angebotsfrist würde zu einer Unterbrechung des abgestimmten Planungsprozesses führen. Bereits beauftragte Fachplaner müssten ihre Leistungen zurückstellen oder auf ungesicherter Grundlage weiterführen, was zu Verzögerungen sowie erhöhtem Koordinations- und Abstimmungsaufwand führen würde. Aufgrund der engen terminlichen und fachlichen Verzahnung der Planungsleistungen würde eine spätere Beauftragung die Synchronität der Gesamtplanung erheblich beeinträchtigen.

Die Fristverkürzung dient daher der Vermeidung konkreter Verzögerungen im Projektablauf. Die Leistung ist klar beschrieben, und die Vergabeunterlagen werden vollständig elektronisch bereitgestellt, sodass trotz verkürzter Frist ein angemessener Wettbewerb gewährleistet ist.

Angaben zum Verfahren

Das Vergabeverfahren wird als offenes Verfahren gemäß §§ 15 ff. VgV durchgeführt. Gegenstand ist die stufenweise Beauftragung von Fachplanungsleistungen der Bauphysik (insbesondere Wärmeschutz, Schallschutz und Raumakustik) in Anlehnung an die HOAI 2021 (Anlage 1.2) im Rahmen des Neubaus Zentralklinikum - 2. Bauabschnitt am Universitätsklinikum Bonn.

Die Beauftragung erfolgt stufenweise in Leistungsstufen (LPH 1-2, LPH 3-4 inkl. HU-Bau, LPH 5, LPH 6-7, LPH 8). Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht.

Die Angebotswertung erfolgt auf Grundlage der bekannt gemachten Zuschlagskriterien nach dem Prinzip des wirtschaftlichsten Angebots. Bewertet werden insbesondere der Angebotspreis sowie qualitative Kriterien, insbesondere die Qualifikation und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams. Näheres ergibt sich aus den Vergabeunterlagen (Zuschlagsmatrix).

Die Leistungen sind unter Anwendung der BIM-Methodik zu erbringen. Die Fachplanung Bauphysik ist in den BIM-Prozess eingebunden und hat die Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) sowie den BIM-Abwicklungsplan (BAP) zu berücksichtigen.

Besondere Anforderungen ergeben sich aus der Integration in einen laufenden Klinikbetrieb, der Anbindung an Bestandsgebäude sowie aus erhöhten Anforderungen an Energieeffizienz, thermischen und akustischen Komfort sowie bauphysikalische Funktionssicherheit.

Die Abwicklung erfolgt in deutscher Sprache. Maßgeblich sind die Regelungen der HOAI 2021 (in Anlehnung) sowie die in den Vergabeunterlagen enthaltenen Vertragsbedingungen des Auftraggebers.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY5YDV1A

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht innerhalb von zehn Kalendertagen nach Kenntniserlangung gerügt hat.
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden.
Verstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden.
Ein Nachprüfungsantrag ist außerdem unzulässig, wenn er nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird (§ 160 Abs. 3 GWB).

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

3
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Universitätsklinikum Bonn (AöR)
Stabsstelle Baurecht und Baubeschaffung (SBB)
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn

Die Öffnung der Angebote erfolgt nicht öffentlich gemäß § 55 VgV.
Die Angebotsöffnung wird elektronisch über die Vergabeplattform durchgeführt.
Bieter oder deren Bevollmächtigte sind zur Angebotsöffnung nicht zugelassen.
Über die Angebotsöffnung wird eine Niederschrift erstellt.

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

siehe Vergabeunterlagen

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Der Bieter hat nachzuweisen, dass er über eine ausreichende personelle Leistungsfähigkeit und organisatorische Struktur zur ordnungsgemäßen Erbringung der ausgeschriebenen Fachplanungsleistungen Bauphysik verfügt.

Hierzu ist nachzuweisen, dass im Unternehmen bzw. in der Bietergemeinschaft mindestens 10 festangestellte Mitarbeitende tätig sind.

Der Nachweis ist durch Eigenerklärung im Formblatt "Eignungskriterien und Referenzen" zu erbringen.

K.O.-Kriterium:
Die Nichterfüllung dieses Kriteriums führt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren. Unvollständige oder fehlende Angaben führen ebenfalls zum Ausschluss.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eignungskriterium II - Referenzprojekt (Mindestgröße Baukosten)

Nachweis mindestens eines Referenzprojekts aus dem Klinik- und Gesundheitsbau, bei dem der Bieter Fachplanungsleistungen der Bauphysik (insbesondere Wärmeschutz und Schallschutz, einschließlich Raumakustik) erbracht hat.

Das Referenzprojekt muss folgende Anforderungen erfüllen:

Erstellung der Fachplanung Bauphysik in mindestens vier Planungsphasen (in Anlehnung an die Leistungsphasen gemäß HOAI),
finanzielle Größenordnung von mindestens 100 Mio. EUR brutto (KG 200-700),
Anwendung der BIM-Planungsmethode in mindestens zwei Planungsphasen*.

K.O.-Kriterium:
Die Nichterfüllung eines der vorgenannten Punkte führt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren. Unvollständige oder fehlende Angaben führen ebenfalls zum Ausschluss.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eignungskriterium III - Referenzprojekt (Mindestgröße Nutzungsfläche)

Nachweis mindestens eines Referenzprojekts aus dem Klinik- und Gesundheitsbau, bei dem der Bieter Fachplanungsleistungen der Bauphysik (insbesondere Wärmeschutz und Schallschutz, einschließlich Raumakustik) erbracht hat.

Das Referenzprojekt muss folgende Anforderungen erfüllen:

Erstellung der Fachplanung Bauphysik in mindestens vier Planungsphasen (in Anlehnung an die Leistungsphasen gemäß HOAI),
Nutzungsfläche des Projekts von mindestens 10.000 m² NUF,
Anwendung der BIM-Planungsmethode in mindestens zwei Planungsphasen*.

K.O.-Kriterium:
Die Nichterfüllung eines der vorgenannten Punkte führt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren. Unvollständige oder fehlende Angaben führen ebenfalls zum Ausschluss.

Finanzierung

Die Vergütung erfolgt auf Grundlage der vertraglich vereinbarten Honorarsätze für die Fachplanung Bauphysik und nach dem jeweils erreichten Leistungsstand.

Die Abrechnung erfolgt leistungsbezogen nach Abschluss der jeweiligen Leistungsphasen gegen Vorlage prüffähiger Rechnungen.

Vorauszahlungen werden nicht geleistet.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Ausführung des Auftrags erfolgt auf Grundlage der Vergabe- und Vertragsunterlagen des Auftraggebers sowie der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen. Die bauphysikalischen Leistungen sind unter Beachtung der jeweils geltenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften, insbesondere des Bauordnungsrechts des Landes Nordrhein-Westfalen, des Gebäudeenergiegesetzes sowie der allgemein anerkannten Regeln der Technik und einschlägigen Normen des Wärme-, Schall- und Feuchteschutzes zu erbringen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung