Rückbau und Bodensanierung
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
AAV-Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
Ruhrhang 2
45525
Hattingen
Deutschland
Vergabestelle
+49 2324509427
vergabestelle@aav-nrw.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYMND2MW

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYMND2MW/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist der Rückbau einiger Gebäude bzw. Gebäudeteile der ehem. Metallwarenfabrik Christophery, Obere Mühle in 58644 Iserlohn. Vorgesehen ist ein Teilrückbau der Gebäudeteile Verwaltungsgebäude (Flurstück 393) und Lagerhallenanbau (Flurstück 50) der ehemaligen Metallwarenfabrik und ein anschließender Bodenaustausch auf den jeweiligen Flurstücken. Das ältere zentrale Produktions- und Lagerhallengebäude soll erhalten bleiben bzw. saniert werden. Im Bereich des Innenhofs dieses zentralen Gebäudekomplexes (Flurstück 367) ist nach Rückbau der KfZWerkstatt, Überdachungen und Übergänge zur Schaffung ausreichender Platzverhältnisse anschließend ebenfalls eine Bodensanierung durchzuführen.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

58644
Iserlohn

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Starttermin für die Sanierungsmaßnahme ist aus naturschutzrechtlichen Gründen der 01.10.2026. Vorbereitende Arbeiten, wie das Errichten der Baustelle, sind vor dem 01.10.2026 abzuschließen, um den Sanierungsstart zum 01.10.2026 gewährleisten zu können.

Laufzeit bzw. Dauer

10

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte VHB Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen.

Gemäß der Liste AAV-Ausschreibungsunterlagen sind folgende Nachweise / Erklärungen mit dem Angebot vorzulegen:
- Formular 8 - Eigenerklärung der für den Auftrag vorgesehenen Personen
- Formular 9 - Eigenerklärung zur Versicherung
- Formular 13 - Referenznachweis Unternehmen (Unternehmensbezogene Referenzen über vergleichbare Leistungen (nach Art und Größe), die in dem
in der Bekanntmachung angegebenen Zeitraum (innerhalb der letzten 5 Jahre; Stichtag 01.07.2026) erbracht wurden; es sind mind. 2 Referenzen je Bewerber / Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter / Bietergemeinschaft zu benennen. Mehr als 2 Referenzen werden nicht gewertet. Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen [Mindestkriterien]:
- Kompetenz im Rückbau von Gebäuden mit asbesthaltigen Materialien
- Kompetenz im sukzessiven Gebäuderückbau bei Erhalt einzelner Gebäudeteile
- Kompetenz im stark umbauten Umfeld mit Wohnbebauung)

- Formular 14.1 - Referenznachweis Bauleiter
Persönliche Referenzen über vergleichbare Leistungen (nach Art und Größe), die in den letzten 5 Jahren (Stichtag 01.07.2026) abgeschlossen wurden; es sind mind. 2 Referenzen je Bauleiter zu benennen. Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen [Mindestkriterium]:
- Kompetenz in der Bauleitung des Rückbaus und Bodensanierung vergleichbarer Standorte (hier z.B. metallverarbeitender Betrieb)
- Kompetenz in der Bauleitung bei Rückbaumaßnahme im stark umbauten Raum (Wohnbebauung)

- Formular 20 - Entsorgungskonzept
- Freistellungsbescheinigung § 48b EStG
- Nachweis der Sachkunde DGUV-Regel 101-004 "Kontaminierte Bereiche" (ehem. BGR 128) oder Nachweis der Fachkunde gemäß TRGS 524 "Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen"
- Nachweis der Sachkunde gemäß TRGS 519 "Asbest Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten" (Anlage 3)
- Nachweis der Zulassung als Entsorgungsfachbetrieb oder einer mindestens gleichwertigen Qualifikation für die vorgesehenen endgültigen Entsorgungsstellen
- Mindestumfang: geplanter Geräteeinsatz und geplanter Personaleinsatz, ein Bauzeitenplan muss 12 AT nach Auftragserteilung vorzulegen)

Nach der Auswertung der Angebote und vor der Vergabe des Auftrags an den Bestbieter ist dieser nach Aufforderung der Vergabestelle verpflichtet, die vollständig ausgefüllten und unterzeichneten Annahmebereitschaftserklärungen (Formular 21.1-21.19) innerhalb von 14 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen, andernfalls erfolgt ein Ausschluss des Angebots.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Auf Anforderung des AN werden Abschlagszahlungen für die jeweils nachgewiesenen vertragsge-mäßen Leistungen einschließlich Umsatzsteuer gewährt. Die Abschlagszahlungen erfolgen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt einer entsprechenden Zahlungsanforderung und eines prüfbaren Nachwei-ses.

Abgerechnet werden die tatsächlich erbrachten Leistungen gemäß den Positionen des Leistungsver-zeich-nisses. Die Leistungen sind durch von Vertretern des AAV bzw. seinen Bevollmächtigten sowie des AN unter-schriebene und mit Datumsangabe versehene Aufmaß-/Abrechnungszeichnungen und Massenberechnungen nachzuweisen. Diese prüfbaren Unterlagen sind übersichtlich zu gliedern und mit sämtlichen Einzelmaßen zu versehen.

Die Schlusszahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach vollständiger und einwandfreier Erfüllung sämtlicher Leistungen und Erhalt einer prüfbaren Rechnung (einschließlich sämtlicher beizufügenden Nachweise). Bei Verlängerung der Zahlungsfrist im Formblatt VHB-VOB 214, Punkt 3 gilt die dort festgelegte Frist.

Abschlagsrechnungen und die Schlussrechnung sind als solche zu bezeichnen und kumuliert aufzu-stellen. Abschlagsrechnungen sind fortlaufend zu nummerieren. Die Abrechnungspositionen sind gemäß Leistungsverzeichnis eindeutig zu benennen, da ansonsten die Rechnungen als nicht prüffä-hig zurückgewiesen werden.

Nachfolgende Angaben sind ebenfalls zwingend erforderlich:
- Bauvorhaben (Bezeichnung, Ort)
- AAV-Auftrags-Nr. (Vergabe-Nr.)
- Auftragsdatum
- Leistungszeitraum

Rechnungen sind in einfacher Ausfertigung beim AAV einzureichen oder digital an
rechnungen@aav-nrw.de zu senden.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Sicherheit für Mängelansprüche gemäß § 17 VOB/B ist vom Auftragnehmer durch eine Bürgschaft in Höhe von 3 % der Abrechnungssumme zu leisten (Formblatt 422 des Vergabehandbuchs des Bundes "Mängelansprüchebürgschaft").

Rückgabezeitpunkt für eine nicht verwertete Sicherheit für Mängelansprüche (§ 17 Abs. 8 Nr. 2 VOB/B): 4 Jahre nach mängelfreier Schlussabnahme.

Es ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von 5 % der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.
'
Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt 3 % der Abrechnungssumme.
'

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Die vom Bieter erbetenen, personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung des Angebotes. Informationen zu der vom AAV (oder ggfs. durch den AAV beauftragte Dritte) durchgeführte Erhebung personenbezogener Daten sowie die dem Bieter in diesem Zusammenhang zustehenden Rechte sind dem VHB-NRW Formular 312a/322a (Information DSGVO) bei den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

29.07.2026 10:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

29.10.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

29.07.2026 10:00 Uhr

Geschäftsstelle des AAV in Hattingen

Die Submissionen finden ohne die Teilnahme von Bietern oder ihrer Bevollmächtigten statt.

Das Ergebnis der Submission wird anschließend für die Bieter, die ein Angebot abgegeben haben, auf dem Vergabeportal unter Bieterkommunikation eingestellt.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Rückfragen zu Ausschreibungen bzw. den Vergabeunterlagen können Unternehmen in schriftlicher Form über die auf dem Vergabemarktplatz eingerichtete Bieterkommunikation stellen. Eventuelle Aufklärungsgespräche werden ggf. in elektronischer Weise durchgeführt. Wir empfehlen den Bietern das vorhandene Gelände in Augenschein zu nehmen. Ortsbesichtigungen können nach vorheriger Terminabstimmung mit dem AAV über die Kommunikationsplattform durchgeführt werden. Es werden nur Nachweise und Erklärungen nachgefordert, die die Eignung des Bieters betreffen. Bitte beachten Sie, dass Sie sich ohne Registrierung selbständig über Fragen und Antworten sowie über Änderungspakete informieren müssen. Ohne Ihre Registrierung können wir Sie mangels Kenntnis Ihrer Kontaktdaten nicht über die Änderungen informieren. Nur wenn Sie sich registrieren, werden Sie automatisch über jegliche Änderungen informiert.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Emilie-Preyer-Platz 1
40479
Düsseldorf
Deutschland
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