Wartungsarbeiten am Montag, 31.08.2026 von 14:00 bis 16:00 Uhr
Umbau eines Parallelfahrsystems
VO: UVgO Vergabeart:   Ex ante Veröffentlichung (Binnenmarktrelevanz) Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Nevinghoff 40
48147
Münster
Deutschland
vergabestelle@lwk.nrw.de

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Am Versuchsstandort Greven soll ein Trimble GPS - Parallelfahrsystem (Trimble - Autopilot) zur Aussaat von Versuchsparzellen im Exaktversuchswesen, von einem Schlepper New Holland TL 90 (BJ 2008) auf einen Schlepper John Deere 6420 (BJ 2005) umgebaut werden. Das System wurde 2017 neu beschafft und von der Firma geo-konzept auf dem NH 90 installiert. Es besteht aus einem TMX-2050 PRO Display, einem Port Expander, einem Handtaster für den Trimble Autopilot, einem Hydraulikeinbausatz, einem Lenkwinkelsensor und einem 3-achsigen Neigungsausgleich.
Nach dem Umbau funktioniert das System auf den John Deere so wie bisher auf dem New Holland. Versuchspläne, die mit der Software MinGis erstellt wurden, können per USB - Stick auf das TMX geladen werden. Diese geben dem Schlepper dann die Spurführung mit RTK - Genauigkeit vor. Zusätzlich kann das GPS - System ein Trigger-Signal an eine Parzellensämaschine übergeben, so dass eine automatische Auslösung der Maschine mit RTK - Genauigkeit erfolgen kann. Dabei ist sowohl eine 1-Kanal-Version für gleiche Zwischenwege als auch eine 2-Kanal-Version für unterschiedliche Zwischenwege möglich
Für die Arbeit steht eine beheizte Halle zur Verfügung. Nach der Installation des Systems findet eine Kurzeinweisung der Versuchstechniker (bis zu 4 Personen) statt.

Haupterfüllungsort

Landwirtschaftskammer NRW, Versuchsstation Münsterland
Herberner Str. 43
48268
Greven

Weitere Erfüllungsorte

Ausführungsfristen

Installation bis Ende KW 50

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Die Frist zur Einreichung von Interessenbekundungen endet am Freitag, 04.09.2026 um 11:00 Uhr.

Öffentliche Auftraggeber haben- soweit nicht eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe von Angeboten oder zur Teilnahme erfolgt - eine Veröffentlichung der Beschaffungsabsicht in deutscher Sprache unter Angabe der wesentlichen Punkte des Auftrages mit einer angemessenen Frist, vor Absendung der Angebotsaufforderung, vorzunehmen. Dies soll auch einem Bewerber aus einem anderen Mitgliedstaat der EU ermöglichen, eine Entscheidung zu treffen, ob er Interesse an dem Auftrag bekunden und dieses dem öffentlichen Auftraggeber mitteilen möchte. Bei Maßnahmen, die durch eine Binnenmarktrelevanzveröffentlichung vorab bekanntgemacht wurden, wird der Bieterkreis durch den Auftraggeber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Ein Anspruch auf Beteiligung am Verfahren besteht jedoch nicht.

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