Verfahrensangaben

Universitätsklinikum Münster - 3800 Zentralklinikum - 647 OPZ Teilprojekt 7 - P59 ...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
19.08.2026
28.08.2026 11:00 Uhr
14.09.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

UKM Infrastruktur Management GmbH
05515-39002-71
Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. D5
48149
Münster
Deutschland
DEA33
vergabe.ukm.im@ukmuenster.de
+49 0000000000
+49 2518346660

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514110
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71321000-4
71356400-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Planung der technischen Ausrüstung für die Anlagengruppe 7, Medizin- und labortechnische Anlagen zum Projekt "Neubau Operratives Zentrum am Universitätsklinikum Münster

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Auftragsgegenstand sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung (im Folgenden "TGA-Planung"), Anlagengruppen 7 Medizin- und Labortechnische Anlagen für den Neubau des Operativen Zentrums - nebst zugehöriger Frei-/Verkehrsflächen - am Standort des Universitätsklinikums Münster. Die Beauftragung erfolgt stufenweise/optional. Mit der ersten Beauftragungsstufe werden zunächst die zugehörigen Fachplanungsleistungen der Leistungsphasen 1 und 2 im Sinne der HOAI beauftragt. Derzeit ist beabsichtigt, dass mit Vorlage der sog. vorgezogenen Kostenberechnung zur LPH 2 ("qualifizierte Vorplanung") und wenn die in den Verdingungsunterlagen benannten Projektziele erreicht sind, durch die Auftraggeberin über die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen, beginnend mit der Leistungsphase 3 ff., an den bis dahin beauftragten Auftragnehmer entschieden wird. Es wird also insgesamt eine Beauftragungsoption ab der HOAI-Leistungsphase 3 vorgesehen.

Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung der weiteren Stufen bzw. Leistungsphasen nach LPH 1 und 2 besteht folglich nicht.

Es ist das vorrangige Ziel der Universitätsklinikum Münster (UKM), das bestehende Klinikgelände langfristig und zukunftsfähig auszubauen. Zu diesem Zweck sollen thematisch verwandte Einrichtungen in übergeordneten Funktionsbereichen gebündelt werden, um künftig eine effizientere und wirtschaftlichere Patientenversorgung anbieten und gewährleisten zu können. Vor diesem Hintergrund hat das UKM in den vergangenen Jahren die umfangreiche und mehrstufige Masterplanung "Zukunftsmedizin Münster 2020 - das neue UKM" entwerfen lassen.
Wesentlicher Bestandteil der weiterentwickelten Masterplanung sind die Planungen rund um den Neubau des sog. Operativen Zentrums (auch "OPZ"). Das OPZ soll dem Zentralklinikum in Gestalt eines Erweiterungsbaus unmittelbar vorgelagert werden und parallel zur Albert-Schweitzer-Straße ausgerichtet sein. In dem Erweiterungsbau sollen die klinischen Bereiche Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Viszeralmedizin sowie Orthopädie in einem Operativen Zentrum mit 32 OP-Sälen und den zugehörigen Diagnostik-/Therapie- sowie Allgemein- und Intensiv-Pflegeeinheiten sinnvoll zusammengeführt werden. Ferner ist die Schaffung weitreichender Pkw- und Fahrradstellplätze geplant: dies anteilig als Tiefgarage unterhalb des OPZ-Neubaus und/oder unterhalb des Klinikvorplatzes und - außerhalb der vorliegenden Planungsaufgaben/Leistungsabfrage - anteilig als autarkes Parkhaus. Die Realisierung des OPZ mit schätzungsweise 80.000 m2 BGF ist im Zuge eines einheitlichen Bauabschnitts in voller Länge des Erweiterungsbaus, inklusive eines an der Notfallzufahrt gelegenen Hubschrauberlandeplatzes, geplant.

Das Bauvorhaben für das Operative Zentrum umfasst den Neubau
- mit 354 Betten und 10 Überwachungsplätzen,
- mit einer Gesamtnutzfläche von 35.778 m2NUF (rd. 80.000 m2BGF) für die Funktionsbereiche 1.00 bis 7.00,
- mit den Funktionsbereichen: 1.00 Diagnostik und Therapie, 2.00 Pflege, 3.00 Allgemeine Dienste, 4.00 Krankenhausmanagement, 5.00 Ver- und Entsorgung, 6.00 Forschung und Lehre, 7.00 Rettungsdienst,
" hierbei insb. der Funktionsstelle 1.09 Operation mit 32 OP-Sälen
" und der Funktionsstelle 2.03 Intensivpflege mit 164 Betten,
- mit einem dachgebundenen Heli-Landeplatz,
- mit den zugehörigen Frei- und Verkehrsanlagen,
- mit mindestens 100 und wünschenswerten 300 PKW-Stellplätzen sowie 1000 Fahrradstellplätzen,
- mit einer Kostenobergrenze von 485 Mio.EUR brutto (KG 300/400, ohne Ersteinrichtung und Tiefgarage) - inkl. rd. 11%iger Risikovorsorge,
- mit einer geplanten Vorlage der HU-Bau 12 Monate nach Planungsstart
- und einer anvisierten Inbetriebnahme bis Ende 2033

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.01.2027
30.12.2033

Da das Projekt gefördert werden soll steht der zeitliche Ablauf unter dem Vorbehalt der Anpassung wg. fördermittelrechtlicher Vorgaben

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. D5
48149
Münster
Deutschland
DEA33

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Es soll ein Auftrag für Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 7 Medizin- und Labortechnische Anlagen mit gesamthaften Koordinations-, Beratungs- und Optimierungspflichten vergeben werden.
Hierbei soll das Planungssegment "Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 7 Medizin- und Labortechnische Anlagen im Rahmen der Erstellung der Vorentwurf-/Entwurfs-/Genehmigungsplanung zur Erzielung eines optimalen Planungsergebnisses wesentlich beitragen und im Anschluss die Bauleistungen gewerkeweise und/oder teilfunktional für eine GU-Vergabe ausschreiben sowie deren Realisierung kontrollieren und überwachen. Bezogen auf die Leistungsphasen der HOAI zur Objektplanung bedeutet dies für die zu erbringenden Planungsleistungen:
- bei gewerke-/losweisen Einzelvergaben (derzeit bevorzugt) Leistungsphasen 1-9 als 100%iges HOAI-Leistungsbild, zzgl. besonderer Leistungen, unter Berücksichtigung der skizzierten optionalen Beauftragungsstufen

- bei (teil)funktionaler GU-Vergabe (derzeit nur optional)
Leistungsphasen 1-4 als 100%iges HOAI-Leistungsbild, zzgl. besonderer Leistungen, unter Berücksichtigung der skizzierten optionalen Beauftragungsstufen
Leistungsphasen 5-9 als angepasstes HOAI-Leistungsbild gemäß dem den Vergabeunterlagen angefügtem Leistungskatalog bei GU-Vergabe ("UKM-OPZ.TGA_07), zzgl. zugehöriger besonderer Leistungen und unter Berücksichtigung der skizzierten optionalen Beauftragungsstufen
LPH-5: Ausführungsplanung - hier anteilig als Leitdetails und Objektbeschreibung
LPH-6: Vorbereitung der Vergabe - hier als teilfunktionales Leistungsprogramm
LPH-7: Mitwirkung bei der Vergabe - hier als Begleitung von Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
LPH-8: Objekt-/Bauüberwachung, Bauleitung und Dokumentation - hier als begleitende Objektüberwachung zu Qualitäten/Terminen/Kosten
LPH-9: Objektbetreuung innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfristen - hier als Mängelbewertung von GU-Leistungen und örtlichen Begehungen zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Gewährleistungsfrist
Die Beauftragung der Leistungsphasen ist stufenweise und optional vorgesehen:

- bei gewerke-/losweisen Einzelvergaben (derzeit bevorzugt)
1. Stufe: Leistungen für die HOAI-Leistungsphasen 1-2,
2. Stufe: Leistungen für die HOAI-Leistungsphasen 3-4,
3.-7. Stufe: stufenweise für die HOAI-Leistungsphasen 5-9.,

- bei (teil)funktionaler GU-Vergabe (derzeit nur optional)
1. Stufe: Leistungen für die HOAI-Leistungsphasen 1-2,
2. Stufe: Leistungen für die HOAI-Leistungsphasen 3-4,
3. Stufe: Leistungen für die HOAI-Leistungsphasen 5-7,
4. Stufe: Leistungen für die HOAI-Leistungsphase 8-9.

Die erste Beauftragungsstufe (bei gewerke-/losweiser Einzelvergabe sowie (teil)funktionaler GU-Vergabe gleichgestellt) umfasst die Planungsleistungen bis zur Vorlage der Vorplanung nebst der sog. vorgezogenen Kostenberechnung zur LPH 2 ("qualifizierte Vorplanung"). Erst nach AG-seitiger Freigabe dieser Kostenberechnung steht es der Auftraggeberin frei, die zweite Beauftragungsstufe mit den Leistungsphasen 3 und 4 (bei gewerke-/losweiser Einzelvergabe sowie (teil)funktionaler GU-Vergabe gleichgestellt), die mit der Vorlage der baufachlichen Förderantragsunterlagen (HU-Bau) sowie der genehmigungsfähigen Bauantragsunterlagen endet, abzurufen. Bezüglich der dritten bis siebten Beauftragungsstufe (bei gewerke-/losweiser Einzelvergabe ) bzw. dritten und vierten Beauftragungsstufe (bei (teil)funktionaler GU-Vergabe) behält sich die Auftraggeberin vor, die entsprechend angebotenen Leistungen - entweder vollständig oder beschränkt auf bestimmte Leistungsstufen, Einzelleistungen der Leistungsstufen oder Leistungen für einzelne Bauteile (hier dann in zusammenhängenden Arbeitspaketen) - optional abzufragen und zu beauftragen oder nicht an den bis dahin beauftragten Auftragnehmer zu vergeben. Als unmittelbarer Beginn der ersten Beauftragungsstufe ist der Zeitpunkt des Zuschlags vorgesehen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS0Y6XYTTZ3YD5T

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.

Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten.

Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. § 160 GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 GWB Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Es gilt das Tariftreue- und Vergabegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW).
Die "Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen" liegen den Vergabeunterlagen bei und werden Vertragsbestandteil.

Russland-Sanktionen im Bereich der Vergabe öffentlicher Aufträge vom 08.04.2022
Bezug: 5. Sanktionspaket, Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576
Den Vergabeunterlagen liegt eine Eigenerklärung bei, die ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen ist.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die nicht rechtzeitige Vorlage der geforderten Eignungsnachweise kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht, insbesondere kann die Vergabestelle im Rahmen der Gleichbehandlung aller Bewerber entscheiden, bei keinem Bewerber etwaig fehlende Unterlagen nachzufordern.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
4
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Beschäftigte (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Strukturierte Abfrage von Eignungs- und Mindestbedingungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Bewerbungsbogen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Strukturierte Abfrage von Eignungs- und Mindestbedingungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Eintrag Berufsregister (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Strukturierte Abfrage von Eignungs- und Mindestbedingungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Strukturierte Abfrage von Eignungs- und Mindestbedingungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung

Technische Ausrüstung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Strukturierte Abfrage von Eignungs- und Mindestbedingungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vergleichbarkeit von Gebäudenutzung und Maßnahmenart - Vergleichbarkeit von Gebäudenutzung und Maßnahmenart
(aktuelle Projektmerkmale: Klinikneubau als Campuserweiterung)

200 P Krankenhaus/Klinik (somatisch) - als Neubaumaßnahme zur Verdichtung einer bestehenden Campusanlage (mit prozessualen Abhängigkeiten)
150 P Krankenhaus/Klinik (somatisch) - als Neubaumaßnahme zur Neuentwicklung eines Klinikstandorts (ohne Abhängigkeiten zu Bestandsstrukturen)
100 P Krankenhaus/Klinik (somatisch) - als vorwiegende Umbaumaßnahme im laufenden Betrieb (unter mehrheitlicher Verwendung von Bestandsstrukturen)
50 P vergleichbare Projekte (z.B. Labor-/Institutsgebäude, Psychiatrie, Pflegeheim/Bettenhaus mit med.techn. Einrichtung) - jedwede Maßnahmenart
0 P keine Vergleichbarkeit mit geplanter Projektaufgabe

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
200,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vergleichbarkeit der Planungsinhalte - Vergleichbarkeit der Planungsinhalte
(aktuelle Projektmerkmale: 164 ITS-Betten - IMC+ICU)

150 Punkte > oder = 160 Intensivpflegebetten (ICU/IMC)
112,5 Punkte 120-159 Intensivpflegebetten (ICU/IMC)
75 Punkte 80-119 Intensivpflegebetten (ICU/IMC)
37,5 Punkte 40-79 Intensivpflegebetten (ICU/IMC)
0 Punkte < 40 Intensivpflegebetten (ICU/IMC)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
150,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vergleichbarkeit der Planungsinhalte - Vergleichbarkeit der Planungsinhalte
(aktuelle Projektmerkmale: 164 ITS-Betten - IMC+ICU)

150 P > oder = 32 OP-Säle
112,5 Punkte 24-31 OP-Säle
75 Punkte 16-23 OP-Säle
37,5 Punkte 8-15 OP-Säle
0 Punkte < 8 OP-Säle

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
150,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vergleichbarkeit der Baukosten der AnlGrp 7 (MedTechn), brutto - Vergleichbarkeit der Baukosten der AnlGrp 7 (MedTechn), brutto
(aktuelle Projektmerkmale: rund 45 Mio.EUR Baukosten KG473+620, brutto)

150 Punkte > oder = 45 Mio.EUR
112,5 Punkte 35 Mio.EUR bis < 45 Mio.EUR
75 Punkte 25 Mio.EUR bis < 35 Mio.EUR
37,5 Punkte 15 Mio.EUR bis < 25 Mio.EUR
0 Punkte < 15 Mio. EUR

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
150,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vergleichbarkeit zum Leistungsumfang - Leistungsphasen - Vergleichbarkeit zum Leistungsumfang - Leistungsphasen (aktuelle
Projektmerkmale: HOAI-LPH 2-8 mit gewerke-/losweiser Einzelvergabe)

150 Punkte acht von neun LPH in Referenz abgedeckt - z.B. LPH 1-8 oder LPH 2-9 etc.
120 Punktesieben von neun LPH in Referenz abgedeckt - z.B. LPH 1-7 oder LPH 2-8 etc.
90 Punkte sechs von neun LPH in Referenz abgedeckt - z.B. LPH 1-6 oder LPH 3-8 etc.
60 Punkte fünf von neun LPH in Referenz abgedeckt - z.B. LPH 1-5 oder LPH 4-8 etc.
30 Punkte vier von neun LPH in Referenz abgedeckt - z.B. LPH 1-4 oder LPH 4-7 etc.
0 Punkte drei oder weniger LPH in Referenz abgedeckt - z.B. nur LPH 1-3 oder LPH 4-6 etc.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
150,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Büroerfahrung mit einer vollumfänglichen 3D-basierten Planung - Büroerfahrung mit einer vollumfänglichen 3D-basierten Planung
- als Basis für AN-seitig durchzuführende Nutzerabstimmungen in LP 3+5

100 Punkte Projektreferenz mit komplexer 3D-Visualisierung zur Raumabstimmung
0 Punkte keine Projektreferenz mit komplexer 3D-Visualisierung zur Raumabstimmung

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
100,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vergleichbarkeit zur Vergabe von Bauleistungen (Fördermittelverwendung), - Vergleichbarkeit zur Vergabe von Bauleistungen (Fördermittelverwendung),
(aktuelle Projektmerkmale: Abruf von Fördermitteln und Verwendungsnachweis)

100 Punkte Auftraggeber ist Fördermittelempfänger
0 Punkte Auftraggeber ist kein Fördermittelempfänger

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
100,00

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister - Mindestbedingungen für den Bieter und jedes Mitglied der Bietergemeinschaft - Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
" Vorlage eines aktuellen (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als sechs Monate) Nachweises über eine gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestreferenzen - Durch den Bewerber (auch im Wege der Eignungsleihe nach §47 VgV möglich) sind nachfolgende Mindestreferenzen (Mindestbedingungen) nachzuweisen.

(1) Eine Referenz über das Erbringen von Planungsleistungen zur Fachplanung Technische Ausrüstung AnlGrp 7 (Medizin-/Labortechnik) für ein Bauvorhaben einer Krankenhaus-/Gesundheitseinrichtung oder vergleichbarer komplexer Bauprojekte als Neubauprojekt, mit mindestens 6 OPs und 36 ITS-Betten (IMC und ICU) und mit einem Bauvolumen der Baukosten aus AnlGrp 7 von mindestens 15,0 Mio. EUR brutto (KG 473 und KG 620): beauftragte und weitestgehend erbrachte Leistungen (nicht zwingend abgeschlossen) mindestens von LPH 2-5 im Zeitraum vom 01.01.2016 bis Eingabefrist Teilnahmeantrag/ Bewerbungsbogen.

UND

(2) Eine Referenz über das Erbringen von Planungsleistungen zur Fachplanung Technische Ausrüstung AnlGrp 7 (Medizin-/Labortechnik für ein Bauvorhaben einer Krankenhaus-/Gesundheitseinrichtung oder vergleichbarer komplexer Bauprojekte als Neubauprojekt mit mindestens 6 OPs und 36 ITS-Betten (IMC und ICU) und mit einem Bauvolumen der Baukosten aus AnlGrp 7 von mindestens 15,0 Mio. EUR brutto (KG 473 und 620): beauftragte und weitestgehend erbrachte Leistungen (nicht zwingend abgeschlossen) mindestens von LPH 6-8 im Zeitraum vom 01.01.2016 bis Eingabefrist Teilnahmeantrag/ Bewerbungsbogen.

UND

(3) Eine Referenz über das Erbringen von BIM-gestützten Planungsleistungen zur Fachplanung Technische Ausrüstung, AnlGrp 7 (Medizin-/Labortechnik) für ein Bauvorhaben einer Krankenhaus-/Gesundheitseinrichtung oder vergleichbarer komplexer Bauprojekte als Neubauprojekt mit einem Bauvolumen der Baukosten aus AnlGrp 7 von mindestens 10,0 Mio. EUR brutto (KG 473 und 620): beauftragte und weitestgehend erbrachte Leistungen (nicht zwingend abgeschlossen) mindestens von LPH 2-5 im Zeitraum vom 01.01.2016 bis Eingabefrist Teilnahmeantrag/ Bewerbungsbogen. Diese Referenz kann dieselbe Referenz sein, wie für (1) angegeben - dies ist jedoch nicht zwingend.

HINWEIS: Es ist zu beachten, dass über die zuvor geforderten Mindestreferenzen des Planerteams für die eingesetzten Schlüsselpersonen weitere Ausführungsbedingungen/Qualifikationsanforderungen benannt sind, die sodann mit Vorlage des Erstangebotes nachzuweisen sind.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Sonstige Eignungskriterien zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren - Bei den nachfolgend genannten Teilnahmebedingungen (persönliche Lage, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, technische Leistungsfähigkeit) handelt es sich nicht um Mindestbedingungen. Das bedeutet, die Angaben dienen nur dazu, die Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft zu prüfen. Weitere Projektreferenzen des Bewerbers gegenüber den Mindestreferenzen können darüber hinaus wertungsrelevant sein; hierzu gelten die Vorgaben der Auswahlmatrix ("UKM-OPZ.TGA-MT_03).

Teilnahmebedingungen - persönliche Lage:
- Eigenerklärung, ob und auf welche Art das Unternehmen wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist.

Teilnahmebedingungen - wirtschaftl. und finanzielle
Leistungsfähigkeit:
- Angabe der jährlichen Gesamtumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.Angabe des jährlichen Teilumsatzes mit vergleichbaren Leistungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre bei der Planung von Krankenhäusern/Gesundheitseinrichtungen.
- Angabe des jährlichen Teilumsatzes von BIM-basierten Planungsleis-tungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Teilnahmebedingungen - technische Leistungsfähigkeit:
- Angabe der Anzahl der Führungskräfte sowie der ständigen Mitarbeiter (Durchschnittswerte der vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre).
- Angaben des Verhältnisses von freien zu festen Mitarbeitern sowie prozentualer Anteil der Fachingenieure (Durchschnittswerte der ver-gangenen drei Jahre).
- Vorlage eines Organigramms des Bewerbers, aus dem die Organisa-tions-/Bürostruktur des Unternehmens einschl. der technischen Lei-tung ersichtlich ist: Darstellung der Bewerberstruktur (Personaleinsatz zur Planungs-, Vergabe- und Bauleitungsebene) zur Erfüllung des Leistungsumfangs als organisatorisches Konzept.
- Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität (hier: Qualitätsmanagementsystem im Unternehmen - z.B. als Nachweis zur ISO-Zertifizierung).
- Angaben über das eingesetzte BIM-Planungstool mit von building SMART zertifizierter IFC-Schnittstelle und über die Modell-Prüf-Software, einen sog. BIM-Modell-Checker (z.B. Navisworks, BIMcollab Zoom oder Solibri-Office etc.).
- Angabe des Auftragsanteils, für den die Vergabe von Nachunternehmeraufträgen beabsichtigt ist, einschließlich Benennung der Leistungsbilder sowie der jeweiligen Nachunternehmer.
- Zusätzlich zur Mindestreferenz weitere Referenzangaben über die in den vergangenen zehn Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen im Bereich Krankenhausplanung oder vergleichbarer komplexer Bauprojekte (Leistungserbringung im Zeitraum 01.01.2016 bis Eingabefrist Teilnahmeantrag).

+ Mit den Abfragen im Bewerbungsbogen sollen die jeweilige Projektbezeichnung, die Art der Baumaßnahmen, das Investitionsvolumen, die Anlagengruppen, die Leistungszeit, die bearbeiteten Leistungsphasen sowie sonstige Projektparameter angegeben werden. Ferner ist ein Ansprechpartner seitens des Auftraggebers zu benennen. Das anzugebende Investitionsvolumen sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (so z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).

+ Bei den Referenzen zur Fachplanung Technische Ausrüstung, AnlGrp 7 (Medizin-/Labortechnik) gilt als wertbare Referenz ein Investitionsvolumen der KG 473 und 620 von über 10,0 Mio.EUR brutto mit bearbeiteten Leistungen aus den Leistungs-phasen 2 bis 8 innerhalb der letzten zehn Jahre.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §21 des AentG, §98c des AufenthG, § 19 des MiLoG und § 21 des SchwarzarbG vorliegen.

- Eigenerklärung, dass nach § 123 und § 124 GWB keine Ausschlussgründe vorliegen. Etwaige Maßnahmen des Bieters zu einer Selbstreinigung nach § 125 GWB sind als gesonderte Erklärung einzureichen.

- Eigenerklärung, dass nach Artikel 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 vom 08.04.2022 (EU-Sanktionspaket gegen Russland) keine Ausschlussgründe vorliegen.

- Eigenerklärung, ob und auf welche Art das Unternehmen wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tag der Auftragsbekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur/-in zu führen. Ist im Herkunftsstaat des Bewerbers/Bieters die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG (Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der ausgeschriebenen Leistung entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Konzeptstudie die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung