Verfahrensangaben

Universitätsklinikum Münster - Parkhaus Forschungscampus OST - P01 Generalplanung

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Universitätsklinikum Münster
05515-99003-03
Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. D5
48149
Münster
Deutschland
DEA33
vergabe.ukm.im@ukmuenster.de
+49 0000000000
+49 2518346660

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
UKM Infrastruktur Management GmbH
05515-99003-03
Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. D5
48149
Münster
Deutschland
DEA33
vergabe.ukm.im@ukmuenster.de
+49 0000000000
+49 2518346660
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
-
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 251 4110
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Generalplanung (Objektplanung, Tragwerksplanung und Planung der technischen Ausrüstung) für das Projekt "Parkhaus Forschungscampus OST".

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Entlang der Domagkstraße bis zum Coesfelder Kreuz wird der Forschungscampus-Ost der Univer-sitätsmedizin Münster entwickelt.

Im Oktober 2019 wurde das Bebauungsplanverfahren Domagkstraße abgeschlossen. Das Ziel dieses Verfahren war die Einziehung der Querstraße und Anbindung der Sertürnerstraße über eine vollbeampelte Kreuzungsanlage an den Ring.
In einem zweiten Bebauungsplanverfahren soll die Domagkstraße in eine Fahrradstraße umgewid-met und im Bereich zwischen MedForCe und Servicezentrum abgebunden werden.

Das vorgesehene Parkhaus stellt den südlichen Endpunkt der Neubebauung zwischen Ring und Domagkstraße dar. Da es sich um ein städtebaulich sensibles Gelände zwischen Altkliniken und Neubauten handelt, wurde das Projekt in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein Geschossparkhaus mit Rampen in der Aufspreizung des trapezförmigen Baufeldes. Es soll bewusst Abstand zur denkmalgeschützten Bausubstanz gehalten werden. Die Traufkante des Torgebäudes darf hierbei nicht überschritten werden, trotzdem sollen hier ca. 400 Stellplätze abbildet werden. Ziel dieser Umplanung des Knotenpunktes ist eine Vollanbindung der Sertürnerstraße zum Ring. Dies gelingt durch eine geringfügige Verbreiterung des Straßenprofils in Richtung UKM-Campus.

Es ist ein Parkhauskonzept zu entwickeln, bei dem neben der Parkhausfunktionalität der besondere Fokus des Wettbewerbs auf der zu entwickelnden Fassade liegt.
Zudem soll mit dem Wettbewerb der Nachweis für folgende Aufgabenstellungen erbracht werden:

- Mit der Denkmalpflege ist ein Absetzen des Gebäudes vom Denkmal - auch in formaler Hinsicht - besprochen. Ein respektvoller Umgang mit dem umgebenden Denkmal ist gewünscht. Insbesondere die Traufhöhe der angrenzenden Gebäude ist hier zu berücksichtigen. Die Verträglichkeit mit dem denkmalgeschütztem Nachbargebäude ist darzustellen.

- Die Sertürnerstraße wird in Zukunft Zufahrt zum Forschungscampus-Ost und erschließt auch das Parkhaus. Es soll dargestellt werden, wie das Gebäude auch Teil der Adressbildung des Forschungscampus wird.

- Das Parkhaus wird vorwiegend vom Ring wahrgenommen und soll damit auch in einer Be-ziehung zu dem am Ring befindlichen Uni-Parkhaus am Coesfelder Kreuz stehen.

- Die gewünschte Gestaltung der Fassade des Parkhauses soll sich als "zeitlos und nachhaltig" beschreiben lassen.

- Es werden 350 - 400 Stellplätze erwartet. Es soll ein schrankenloses Parkhaus geplant werden. Eine Ausreichende Zahl von Behindertenstellplätzen (min. 3%) sowie E-Ladesäulen (siehe Anlage) sind vorzusehen. Das Parkhaus wird vorwiegend von Mitarbeitern genutzt werden.

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Generalplanerleistungen bestehend aus

- Objektplanung entsprechend § 34 HOAI
- Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI
- Planung der technischen Ausrüstung gem. § 54 HOAI
- Beratungsleistungen zur Verkehrsplanung

Umfang der Auftragsvergabe

EUR
961.953,20
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
18

Da das Projekt gefördert werden soll steht der zeitliche Ablauf unter dem Vorbehalt der Anpassung wg. fördermittelrechtlicher Vorgaben.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. D5
48149
Münster
Deutschland
DEA33

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Planungsstudie

Bewertung einer Planungsstudie

Gewichtung
60,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Planungsteam

Bewertung der Qualifikation des Planungsteams und des Projektleiters

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Honorarangebot

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise/optional und steht unter dem Vorbehalt der entsprechenden Fördermittelzuweisung.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.

Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten.

Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. § 160 GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 GWB Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Es gilt das Tariftreue- und Vergabegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW).
Die "Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen" liegen den Vergabeunterlagen bei und werden Vertragsbestandteil.

Russland-Sanktionen im Bereich der Vergabe öffentlicher Aufträge vom 08.04.2022
Bezug: 5. Sanktionspaket, Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576
Den Vergabeunterlagen liegt eine Eigenerklärung bei, die ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen ist.

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

5
5
10

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

0
0
Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

872.353,63
EUR
1.027.035,42
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

1
Schnoklake Betz Dömer Generalplaner GmbH, 48153 Münster
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Schnoklake Betz Dömer Generalplaner GmbH
HRB 17632 Münster
Kleines Unternehmen
Hafenstraße 64 - Haus 1
48153
Münster
Deutschland
DEA33
mail@sbda.info
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Noch nicht bekannt
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

16.04.2026

Angaben zum Wert des Auftrags

961.953,20
EUR

Angaben zum Angebot

3530_25_1201-P02
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung