Der Auftrag zum Wettbewerb ist bereits beendet! Es handelt sich um eine Vergabebekanntmachung!
Im Rahmen eines vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekts zur "Digitalisierung von historischen Zeitungen in Nordrhein-Westfalen" sollen in der vierten Förderphase von 2026 bis 2028 weitere historische nordrhein-westfälische Zeitungen aus dem Erscheinungszeitraum 1801 bis 1945 digitalisiert und sowohl für die Forschung, als auch für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei und komfortabel im 2018 freigeschalteten Zeitungsportal zeit.punktNRW zur Verfügung gestellt werden.
Das Projekt schafft die Voraussetzungen für weitere verteilte Digitalisierungsmaßnahmen mit der Perspektive, dass mittelfristig das gesamte Spektrum der historischen nordrhein-westfälischen Zeitungsunternehmen im Netz sichtbar wird. Hierfür sollen in der vierten Projektphase erneut größere Zeitungsbestände vom Original aus Archiven NRWs digitalisiert werden.
Die Universitäten Münster und Bonn sind am Projekt beteiligte Hochschulen und sind gemeinsam Auftraggeber in diesem Vergabeverfahren. Die Universität Münster hat das Vergabeverfahren im Namen und im Auftrag der beiden beteiligten Auftraggeber durchgeführt.
Der Auftragnehmer erbringt insbesondere folgende Leistungen: Abholung und Transport der Zeitungsbände, Durchführung des Scanprozesses, Datenübergabe sowie Rücktransport.
Für die Leistungserbringung stehen insgesamt maximal 301.000 Euro brutto (inkl. MwSt) zur Verfügung. Der Leistungsumfang entspricht der Anzahl der Digitalisate, die den Projektpartnern für 301.000 EUR (brutto) geboten werden. Alle dem Bieter zusätzlich anfallenden Kosten wie Transport, Versicherungen etc. müssen in den 301.000 EUR (brutto) enthalten sein. Pro Jahr stehen für die Vergütung des Auftragnehmers Gelder in folgender Höhe zur Verfügung:2026: 61.000 Euro brutto (davon 38.000 Euro Westfalen, 23.000 Euro Rheinland)2027: 120.000 Euro brutto (davon 70.000 Euro Westfalen, 50.000 Euro Rheinland)2028: 120.000 Euro brutto (davon 70.000 Euro Westfalen, 50.000 Euro Rheinland)
Geben Sie in Ihrem Angebot an, wie viele digitalisierte Einzelseiten Sie für den Gesamtpauschalpreis in Höhe von 301.000 Euro brutto (inkl. MwSt.) verbindlich anbieten.
Geben Sie mit Ihrem Angebot auch Probescans ab. Diese müssen sämtlichen Anforderungen entsprechen. Wenn Sie keine Probescans mit dem Angebot einreichen, muss Ihr Angebot ausgeschlossen werden!
DPI-Anzahl eingehalten (300 dpi)1 / 0Format eingehalten (TIFF unkomprimiert)1 / 0Graustufen 8 bit eingehalten1 / 0Dateibezeichnung korrekt (Ordner und Bilddatei)1 / 0Anzahl der Testseiten eingehalten (10 Seiten)1 / 0Einhaltung der DFG-Praxisregeln1 / 0Gerät nicht älter als 5 Jahre (zum Zeitpunkt der Angebotsfrist)1 / 0überlappungsfreie Seitentrennung am Falz (Vergleich anhand des Beispielsbildes)1 / 0Belichtung (Vergleich anhand des Beispielsbildes)1 / 0Schärfe (Vergleich anhand des Beispielsbildes)1 / 0
Benennen Sie in Ihrem Angebot den / die für das Projekt vorgesehene/n verantwortliche/n Mitarbeiter/in. Beschreiben Sie die bisherigen Qualifikationen dieses Mitarbeiters / dieser Mitarbeiterin im Bereich der Zeitungsdigitalisierung in vergleichbaren Projekten (öffentlicher Auftraggeber, ähnliche Größenordnung, historische Zeitungen). Je Qualifikation / Projekt werden 5 Punkte vergeben. Maximal können in diesem Kriterium 20 Punkte erreicht werden.
Erstellen Sie einen Projektablaufplan zur Umsetzung des Vorhabens und benennen Sie wichtige Meilensteine und skizzieren Sie Ihre Herangehensweise, damit das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann. Führen Sie zudem Ihre Maßnahmen zur Qualitätssicherung im laufenden Projekt aus.In diesem Kriterium können bis zu 20 Punkte erreicht werden:5 Punkte: geringer Zielerfüllungsgrad (z. B. Anforderungen nicht oder schlecht erfüllt, Konzeption inhaltlich nicht schlüssig, wichtige konzeptionelle Ausführungen fehlen, Konzept ist nicht erfolgversprechend im Hinblick auf die Zielsetzungen, Realisierbarkeit nicht gegeben usw.)10 Punkte: durchschnittlicher Zielerfüllungsgrad (z. B. Anforderungen werden erfüllt, Konzeption inhaltlich schlüssig und ggf. mit geringen Schwächen nachvollziehbar sowie grundsätzlich Erfolg versprechend usw.)20 Punkte: Hoher Zielerfüllungsgrad (z. B. Konzeption ist der Zielerreichung z. B. durch kreative Ideen in besonderer Weise dienlich, schlüssig dargestellt, umfangreich, detailliert, uneingeschränkt nachvollziehbar und die Anforderungen werden vollumfänglich erfüllt; ggf. hinausgehende gewinnbringende Ansätze usw.)Wird kein Projektablaufplan mit dem Angebot eingereicht, wird das Angebot ausgeschlossen.
§ 135 Absatz 2 GWBDie Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.§ 160 Absatz 3 Nummern 1 bis 4 GWBDer Antrag zur Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Keine