Vertragsgegenstand ist die Durchführung von Prüf? und Wartungsdienstleistungen an Systemen der Medizin? und Labortechnik im Stadtgebiet von Köln einschließlich deren Dokumentation.
Die Dienstleistungen des Auftragnehmers (AN) dienen der Unterstützung der Eigenleistungen des Auftraggebers (AG) sowie der Entlastung der internen Werkstätten. Aufgrund anstehender Projekte und Neuinbetriebnahmen sind sowohl die Kapazitäten zur Eigenleistung des AG als auch der Dienstleistungsbedarf variabel. Aus diesem Grund wird eine Rahmenvereinbarung mit gesicherter minimaler Abnahmemenge geschlossen.
Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um den Teilnahmewettbewerb eines nicht offenen Verfahrens nach VgV.
In dieser Verfahrensstufe wird ausschließlich die Eignung der Unternehmen geprüft. Nur geeignete Unternehmen werden im zweiten Schritt zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.
Um den Unternehmen bereits im Teilnahmewettbewerb eine fundierte Entscheidung darüber zu ermöglichen, für welches Los bzw. welche Lose eine Teilnahme erfolgen soll, werden sämtliche Vergabeunterlagen (insbesondere Leistungsbeschreibung, Preisblatt, Typenlisten, Vertragsunterlagen etc.) bereits mit dem Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellt.
Das Verfahren ist in 10 Lose aufgeteilt.
Jede Bewerbung und spätere Angebotsabgabe erfolgt losbezogen.
Verbindliche Losauswahl im Teilnahmewettbewerb:
Unternehmen müssen bereits im Teilnahmewettbewerb verbindlich angeben, für welche Lose sie eine Teilnahme beantragen und - im Falle der Auswahl - ein Angebot abgeben möchten.
Hierzu ist die "Losbezogene Erklärung Teilnahmewettbewerb" vollständig auszufüllen und einzureichen.
Die angegebene Losauswahl ist verbindlich und bildet die Grundlage der losbezogenen Eignungsprüfung, insbesondere der Prüfung der Referenzen.
Änderungen oder Erweiterungen der Losauswahl nach Ablauf der Bewerbungsfrist sind ausgeschlossen.
Eine erneute Eignungsprüfung in der Angebotsphase findet nicht statt.
Referenzen
Für jedes Los, für das eine Teilnahme beantragt wird, ist im Teilnahmewettbewerb mindestens eine (1) geeignete losbezogene Referenz vorzulegen.
Eine Referenz kann für mehrere Lose verwendet werden, sofern sie die jeweiligen losbezogenen Mindestanforderungen erfüllt. In diesem Fall genügt für die weiteren Lose ein eindeutiger Verweis auf die bereits eingereichte Referenz; eine erneute Einreichung desselben Referenzformblatts ist nicht erforderlich.
Die Referenzen müssen Prüf- und/oder Wartungsleistungen an Medizinprodukten gemäß MPBetreibV und/oder Laborgeräten vergleichbarer technischer Größenordnung betreffen und innerhalb der letzten fünf (5) Jahre vor Ablauf der Angebotsfrist erbracht worden sein.
Die Leistungen der Referenzprojekte müssen durch qualifiziertes Personal erbracht worden sein. Zulässig sind eigenes qualifiziertes Personal des Bieters und/oder qualifizierte Subunternehmer, die im Auftrag des Bieters tätig wurden. Reine Koordinationstätigkeiten ohne eigene fachlich-technische Verantwortung genügen nicht.
Beruft sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten von Subunternehmern, sind diese bereits im Teilnahmewettbewerb zu benennen und deren Eignung nachzuweisen. Eine spätere Ersetzung benannter Subunternehmer ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers und nur durch Unternehmen zulässig, die in gleicher Weise geeignet sind.
Weiteres Verfahren
Im weiteren Verlauf des Verfahrens, während der Angebotsphase, besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Ortsbesichtigung.
Die Ortsbesichtigung ist nicht verpflichtend.
Nebenangebote - auch kaufmännische Nebenangebote - sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
Ein Nachlass ohne Bedingungen wird, sofern angeboten, auf jedes Los angewendet.
Die Leistungen werden durch den Auftraggeber bedarfsgerecht im Rahmen von Einzelabrufen abgerufen.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, spätestens innerhalb von vier (4) Wochen nach Zugang eines Abrufs mit der Leistungserbringung zu beginnen und diese gemäß den vertraglichen Regelungen auszuführen, sofern im jeweiligen Abruf nichts Abweichendes festgelegt ist.