Art der Leistung
Nieder-/Mittelspannung
Umfang der Leistung
Bei den hier beschriebenen Leistungen handelt es sich um die Sanierung der im Bestand befindlichen Neurologischen Pflegestation im 1. Obergeschoss des Hauses 30. Nach Auszug der Frühreha und der Stroko Unit sollen im 1. OG die kompletten Frischwasserleitungen ersetzt werden. Im Zuge der Frischwassersanierung ist auch der Brandschutz insbesondere durch die Nachrüstung einer F30-Decke an den erforderlichen Stellen zu ertüchtigen. Gleichzeitig werden die 11 Bäder voll saniert und der Bestandsbodenbelag ersetzt. Der Umbaubereich wird innen über eine F90-Wand mit einer Fluchttür vom Bestand abgetrennt, die Ver- und Entsorgung der Baustelle erfolgt über eine Gerüsttreppe bzw. einen Bauaufzug am Ende des Flures des nördlichen Flügels.
Im Zuge der Maßnahme wird die bestehende Decke in den Flurbereichen durch eine Brandschutzdecke mit Feuerwiderstandsdauer F30 erneuert. Die bestehenden Bettenschienen der Bettenzimmer, inklusive der Installationen und integrierten Beleuchtung, bleiben im südlichen Teil der Station erhalten, im nördlichen Teil wiederum werden diese erneuert. Grundsätzlich werden in sämtlichen Bettenzimmern zusätzliche Downlights im Eingangsbereich zur Allgemeinbeleuchtung installiert. Die abgängigen Leuchtmittel der Räume und der Flurzonen werden gänzlich erneuert. Eine aus dem SV-Netz versorgte Sicherheitsbeleuchtungsanlage wird errichtet. Die bestehende Lichtrufanlage wird um neue Komponenten ergänzt. Bestehende Geräte werden erneuert. Es ist eine Totalsanierung der Patientenbäder vorgesehen. Bestehende Installationen werden in diesem Zuge ertüchtigt. Die vorhandenen W-LAN Access Points in den Flurzonen werden für die Neuinstallation der Decke demontiert, aufbewahrt und im Anschluss an der neuen Decke remontiert. Ein Großteil der bestehenden Installationen wird folglich demontiert und erneuert, einzelne Komponenten hingegen verbleiben in Bestand. Die vorhandenen Unterverteilungen AV / SV werden vollständig zurück gebaut bzw. demontiert. Die neue Erschließung erfolgt über neue Unterverteilungen AV / SV als Standschränke. Das Datennetzwerk wird erweitert und an einen bestehenden Datenschrank im Untergeschoss angebunden. Das erweiterte Datennetz erfolgt über eine strukturierte Kupferdatenverkabelung. Der vorhandene Telekommunikationsverteiler wird örtlich versetzt. An das Datennetzwerk angebunden wird eine autarke GLT-Anlagentechnik, worauf die Störmeldungen der Unterverteilungen AV / SV und der Sicherheitsbeleuchtung sowie Lichtrufanlage aufgeschaltet werden. Für die Installation der neuen Betriebsmittel sollen bestehende Kabel, Leitungen und Gerätedosen auf ihre Funktion geprüft und genutzt werden, sodass die Installation in ihrem Umfang überwiegend in Bestand verbleibt. Aufgrund der Erweiterung des Bestands um neue elektrische und nachrichtentechnische Anschlüsse sind zudem neue Gerätedosen zu setzen und Leitungen zu verlegen. Bestehende Brüstungskanäle werden rückgebaut und durch neue Kanäle, zur Aufnahme der Gerätedosen, ersetzt. Die Verlegewege sowie die zu installierenden Leitungsnetze im Stark- und Schwachstrombereich erfolgen im Flurbereich durch revisionierbare Decken, in den Räumen überwiegend durch Revisionsklappen in den Abhangdecken. Die Umbauarbeiten erfolgen im laufenden Betrieb der angrenzenden Geschosse. Arbeiten, die das Erd- oder Untergeschoss für die Installation tangieren, sollen den laufenden Betrieb nach Möglichkeit nicht einschränken. Hier im Besonderen die Anbindung der Netzwerkleitungen sowie die Anbindung der neuen SV-Zuleitung aus dem UG ins 1.OG. Von den geprüften Montageplänen abweichende Installationen sind während der gesamten Bauzeit fortzuschreiben und dem Auftraggeber vorzulegen.