Rahmenvereinbarung Steuerberatungsleistungen
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2 - 8
50667
Köln
Deutschland
DE 812110859
Zentrale Vergabestelle
+49 221147-5353
zentrale.vergabestelle@brk.nrw.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YDCDYHPEE8S1

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YDCDYHPEE8S1/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Die Bezirksregierung Köln unterliegt als juristische Person des öffentlichen Rechts umfassend
steuerlichen Verpflichtungen. Aktuell verfügt sie über einen Betrieb gewerblicher Art (BgA). Durch die Einführung des § 2b UStG ab dem 01.01.2027 wird diese Verpflichtung um weitere Geschäftsvorfälle ergänzt. Des Weiteren unterliegen verschiedene Geschäftsvorfälle bereits aktuell der Umsatzbesteuerung (z.B. inngemeinschaftliche Erwerbe oder § 13b UStG Sachverhalte). Vor
diesem Hintergrund sind die regelmäßigen Umsatz- und Ertragssteuererklärungen und Umsatzsteuervoranmeldungen sowie die dazugehörigen Ermittlungen und Berechnungen
vorzunehmen. Darüber hinaus sind neue und laufende Geschäftsvorfälle hinsichtlich einer Steuerpflicht zu beurteilen und steuerlich zu beraten.

Umfang der Leistung
Art und Umfang richten sich nach den jeweils geltenden steuerlichen Vorschriften. Der
Arbeitsaufwand wird auf ca. 150 Stunden pro Jahr geschätzt. Daraus ergibt sich ein voraussichtlicher Gesamtabruf von 600 Stunden über die gesamte Vertragslaufzeit von 4 Jahren. Um unvorhersehbare Bedarfsspitzen abzufangen, wird die verbindliche Gesamthöchstmenge für die gesamte Vertragslaufzeit auf 750 Stunden (entspricht dem geschätzten Bedarf zzgl. eines Puffers von 25%) festgesetzt. Die Rahmenvereinbarung ist rechtlich erschöpft und endet automatisch, sobald die Gesamthöchstmenge von
750 Stunden durch Abrufe vollständig erreicht ist.

Haupterfüllungsort

Bezirksregierung Köln
Zeughausstr. 2-8
50667
Köln

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Für die beschriebenen Steuerberatungsleistungen ist der Abschluss eines Rahmenvertrages über einen Zeitraum von zwei Jahren mit der Option der zweimaligen Verlängerung um jeweils ein Jahr vorgesehen.

Laufzeit bzw. Dauer

01.01.2027
31.12.2028

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

01.01.2027
31.12.2028

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit


Vorzulegende Nachweise:
Berufshaftpflichtversicherung; Der Auftragnehmer muss über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungshöhe von mindestens drei Mio. EUR verfügen.

Es ist ein Nachweis zu erbringen:
- durch eine Kopie der aktuell gültigen Versicherungspolice.

Liegt eine Berufshaftpflichtversicherung über diese Deckungssumme derzeit nicht vor, muss der Bewerber eine Erklärung eines Versicherungsunternehmens vorlegen, mit der dieses bestätigt, dass es im Fall der Zuschlagserteilung einen entsprechenden Vertrag über die geforderte Mindestdeckungssumme abschließen wird. Diese Erklärung darf zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als sechs Monate sein. Weiterhin ist der Auftragnehmer verpflichtet, die Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten.; Mit dem Angebot

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit


Vorzulegende Nachweise:
Bewerber- und Bietergemeinschaftserklärung; Formular 531; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Eigenerklärung Ausschlussgründe; Formular 521; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Erklärung Eignungsleihe; Formular 534a; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Erklärung Eignungsleihe Haftung; Formular 534b; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Informationen Unteraufträge bei Angebotsabgabe; Formular 533a; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Mitarbeiterbezogene berufliche Leistungsfähigkeit; Der Auftragnehmer hat als Nachweis die Kopie der Zulassung als Steuerberater oder als Fachanwalt für Steuerrecht durch die jeweiligen Kammern vorzulegen, die zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als sechs Monate sein darf. Ausländische Bewerber haben die entsprechenden Registerauszüge, Nachweise und Bescheinigungen den Vorgaben desjenigen Staates vorzulegen, in dem sie ansässig sind. Soweit der Bieter fremdsprachige Nachweise einreicht, hat er eine amtlich anerkannte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.; Mit dem Angebot
Anlage Referenzliste; Es müssen mindestens drei Referenzen über die Erbringung von vergleichbaren steuerberatenden Leistungen bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts nachgewiesen werden (verpflichtende Mindestanforderung).

Vergleichbar ist eine Referenz dann, wenn die Leistung

- bei einer juristischen Person des öffentlichen Rechts,
- über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren,
- mit einem Auftragswert von mehr als 50.000 Euro und
- innerhalb der vergangenen fünf Jahre erbracht wurde.

Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts enthalten. Anzugeben sind zudem Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat.; Mit dem Angebot

Sonstige

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

20.11.2026 12:00 Uhr

Bindefrist des Angebots

11.12.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Geheimhaltung und Datenschutz:
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, alle im Zusammenhang mit der Dienstleistung bekannt
gewordenen Vorgänge - auch nach Beendigung des Vertrags - geheim zu halten
und nicht an Dritte weiterzugeben. Die Verpflichtung zur Geheimhaltung erstreckt sich
auch auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer
hat sicherzustellen, dass sie auch bestehen bleibt, wenn das Arbeitsverhältnis zwischen
Auftragnehmer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beendet wird.
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die eingesetzten Fachkräfte über die Anforderungen
des Datenschutzes unterrichtet sind und zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen
Bestimmungen schriftlich verpflichtet werden. Darüber hinaus kann vor Arbeitsaufnahme
eine Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz *1 vorgenommen werden.

*1 Verpflichtungsgesetz vom 2. März 1974 (BGBl. I S. 469, 547), das durch § 1 Nummer 4 des Gesetzes
vom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1942) geändert worden ist.

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