Verfahrensangaben

Beschaffung Digitale Förderplananwendung für die BR DT, D, K

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
02.11.2026
12.11.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Bezirksregierung Münster
055/15-03004-07
Domplatz 1-3
48143
Münster
Deutschland
DEA33
Dezernat 12 / Zentrale Vergabestelle
zentrale.vergabestelle@brms.nrw.de
+492514111191

Angaben zum Auftraggeber

Obere, mittlere und untere Landesbehörde
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Bezirksregierung Münster
055/15-03004-07
Domplatz 1-3
48143
Münster
Deutschland
DEA33
Dezernat 12 / Zentrale Vergabestelle
zentrale.vergabestelle@brms.nrw.de

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111604
+49 25141181604

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

48190000-6
48000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Beschaffung Digitale Förderplananwendung für die BR DT, D, K

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Beschaffung ist die Bereitstellung, Einführung und der Betrieb einer webbasierten digitalen Förderplanungsplattform einschließlich der hierfür erforderlichen Dienstleistungen (insbesondere Einrichtung, Support, Wartung und Updates). "Plattform" bezeichnet die cloudbasierte Gesamtlösung einschließlich Software, Hosting, Redaktionssystem, Schnittstellen und den hierzu geschuldeten Nebenleistungen (siehe nachfolgende Auflistung).
Die Plattform unterstützt Schulen bei der Erstellung, Dokumentation, Evaluation und Fortschreibung individueller Förderpläne für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem oder sonstigem individuellem Unterstützungsbedarf.


Die Anwendung ist für Grundschulen, Schulen des Gemeinsamen Lernens und Förderschulen in den Regierungsbezirken Detmold, Düsseldorf und Köln bereitzustellen.
Die Anwendung dient insbesondere der strukturierten Zusammenführung und Auswertung von Beobachtungen, Rückmeldungen und fachlichen Informationen der an der Förderung beteiligten schulischen Personen. Die Entscheidung über Förderbedarfe, Förderziele, Fördermaßnahmen und deren Evaluation verbleibt jederzeit bei den hierfür zuständigen schulischen Personen. Eine automatisierte Entscheidungsfindung über Förderbedarfe oder Fördermaßnahmen ist nicht geschuldet.

Die Anwendung dient insbesondere:

- der strukturierten Erfassung von Beobachtungen, Ausgangslagen, Förderbedarfen, Förderzielen, Fördermaßnahmen und Evaluationen;
- der Zusammenarbeit der an der Förderung beteiligten schulischen Personen;
- der Einholung und Zusammenführung von Rückmeldungen;
- der Nutzung fachlich kuratierter Inhalte und Fördermaßnahmen;
- der Unterstützung der aktiven Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an ihrer Förderplanung;
- der kontinuierlichen fachlichen und technischen Weiterentwicklung der digitalen Förderplanung.

Die fachliche Entscheidung über Förderbedarfe, Förderziele, Fördermaßnahmen und deren Evaluation verbleibt jederzeit bei den hierfür zuständigen schulischen Personen. Die Anwendung darf keine automatisierte Entscheidung über Förderbedarfe, Förderziele oder Fördermaßnahmen treffen.

Der Auftrag umfasst mindestens:
- Bereitstellung von Schullizenzen;
- Einrichtung und Konfiguration;
- Hosting und technischen Betrieb;
- vollständigen Rollout;
- Wartung, Updates und Fehlerbehebung;
- fachlichen und technischen Support;
- Schulungs- und Unterstützungsleistungen;
- redaktionelle und technische Einpflege fachlich freigegebener Inhalte;
- Mitwirkung an fachlichen Weiterentwicklungsprozessen und Evaluationen;
- Datenexport, Datenportabilität, Exit-Unterstützung und Löschung.

Der Auftrag umfasst Schullizenzen für 2.600 Schulen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
36
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Münster
Deutschland
DEA33

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YDVDY6G4R3M3

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Antrag auf Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig soweit: 1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt; 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Vergabeverfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.a. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten die Kommunikation laufend zu verfolgen. 2) Für die Einreichung der Angebote hat der AG Vordrucke zur Verfügung gestellt. Diese sind für die Einreichung der Angebote zu verwenden. Die Vordrucke sowie die weiteren Unterlagen zum Verfahren können über das oben genannte Vergabeportal abgerufen werden.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

49
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Das Angebot muss vollständig sein; es muss die Preise und alle geforderten Angaben und Erklärungen enthalten; die Möglichkeit zu einer Nachforderung von Unterlagen im Sinne von § 56 VGV bleibt unberührt. Der Auftraggeber behält sich vor, nach Ablauf der Frist zur Einreichung der Angebote fehlende Unterlagen, Nachweise oder andere Unterlagen und Angaben, einschließlich Erklärungen und Unterlagen zur Eignung, von einem oder mehreren Bietern nachzufordernd oder Gelegenheit zur Nachreichung zu geben. Ein Anspruch der Bieter auf Einräumung einer Gelegenheit zur Nachreichung oder Vervollständigung besteht nicht, auch dann nicht, wenn der Auftraggeber anderen Bietern Gelegenheit zur Nachreichung oder Vervollständigung von Unterlagen gibt.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Haftpflichtversicherung - Der Bieter muss zudem über eine bestehende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3.000.000 Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall für die gesamte Vertragslaufzeit verfügen, davon mindestens 1.000.000 Euro für Schäden aus der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten (Cyber-/Datenschutzhaftung).
Die Versicherungssummen müssen zumindest zweifach maximiert p.a. vorgehalten werden.
Der "Vordruck Eigenerklärung Versicherung" ist mit dem Angebot einzureichen. Das tatsächliche Bestehen des geforderten Versicherungsschutzes muss vor Zuschlagserteilung nachgewiesen werden.

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz - Der Bieter muss in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2025, 2024, 2023) einen durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz von mindestens 800.000 Euro brutto zu mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbaren Leistungen erzielt haben. Maßgeblich ist der Durchschnitt der Gesamtjahresumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Besteht das Unternehmen noch nicht seit drei Jahren, wird der durchschnittliche Jahresumsatz seit Gründung beziehungsweise Aufnahme der Geschäftstätigkeit zugrunde gelegt. Der Nachweis erfolgt mit dem Angebot durch Eigenerklärung. Der Auftraggeber ist berechtigt, vom für den Zuschlag vorgesehenen Bieter geeignete Nachweise zu verlangen, insbesondere Jahresabschlüsse, Gewinn- und Verlustrechnungen oder eine Versicherungsbestätigung.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Lieferungen

Benennung von Referenzen - Der Bieter hat 1 bis 2 Referenzen über in den letzten drei Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist (ab November 2023) für eine mindestens 6-monatige Vertragslaufzeit erbrachte, mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Leistungen vorzulegen. Die Referenz / Referenzen müssen einen Umfang von mindestens 300 eingebundenen Organisationseinheiten, Standorten oder Einrichtungen oder alternativ mindestens 6.000 registrierten beziehungsweise nutzungsberechtigten Personen aufweisen.
Eine Referenz ist vergleichbar, wenn sie mindestens vier der folgenden sechs Merkmale erfüllt:
- Bereitstellung einer browserbasierten Software-as-a-Service-Lösung ohne erforderliche lokale Installation beim Endnutzer;
- mandantenfähige Nutzung durch eine Vielzahl eigenständiger Organisationen mit rollenbasiertem Zugriffs- und Berechtigungskonzept;
- Verarbeitung personenbezogener Daten, einschließlich besonderer Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO, in einem sensiblen fachlichen Kontext;
- kollaborative Dokumentations- oder Planungsfunktion mit gemeinsamer Bearbeitung durch mehrere berechtigte Nutzerinnen und Nutzer;
- redaktionell-technische Aufbereitung und Pflege strukturierter digitaler Inhalte;
- Einführung beziehungsweise Rollout der Lösung bei mehreren Organisationseinheiten einschließlich Nutzerverwaltung, Schulung und Support.
Die Referenzen müssen nicht aus dem Bildungsbereich stammen und müssen nicht die Erstellung von Förderplänen zum Gegenstand gehabt haben.
Der Bieter hat für jede Referenz mindestens folgende Angaben vorzulegen: Auftraggeber, Ansprechperson beim Referenzauftraggeber, Bezeichnung des Referenzprojekts, Leistungszeitraum, kurze Beschreibung des Leistungsgegenstands, Angabe der erfüllten Vergleichsmerkmale sowie den erreichten Umfang (Organisationseinheiten beziehungsweise Nutzerzahl). Die Vergabestelle ist berechtigt, die Referenzangaben beim Referenzauftraggeber zu überprüfen.

Eignungskriterium

Informationssicherheit

Testat C oder gleichwertig - Der Bieter weist für den konkret eingesetzten Cloud- oder Hostingdienst ein gültiges C5-Testat oder einen gleichwertigen Nachweis nach. Der Geltungsbereich muss die eingesetzten Hosting- und Verarbeitungsleistungen abdecken.
Soweit der Nachweis bei Angebotsabgabe noch nicht vorliegt, legt der Bieter einen verbindlichen Zeitplan zur Erlangung des Nachweises vor. Das C5-Testat oder der gleichwertige Nachweis ist spätestens innerhalb von zwölf Monaten nach Produktivsetzung vorzulegen. Bis dahin sind geeignete Nachweise zur Informationssicherheit vorzulegen.

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Termin- und Leistungsplan Rollout - Der Bieter legt mit dem Angebot eine Zeitplanung für die Produktivsetzung und den Rollout vor. Diese muss mindestens die Projektorganisation und -leitung sowie die zeitliche Einordnung der Bereitstellung der Startinhalte, der Einrichtung der Rollen- und Berechtigungsstrukturen, der Schulungsleistungen nach Ziffer 5.2, des Supports nach Ziffer 5.3 sowie der Abnahme nach Ziffer 6 ausweisen. Der Auftragnehmer setzt die mit dem Angebot vorgelegte und nach Zuschlag abgestimmte Planung um.
Die Planung benennt die wesentlichen Risiken einer Terminüberschreitung.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Eigenerklärungen Ausschlussgründe (Formular 521 EU), Sanktionspaket 5 EU (Formular 523 EU) sind dem Angebot beizufügen. Allgemeine Unternehmensdarstellung: Angaben sind im Formular 324 EU einzutragen. Vorlage Muster Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung gemäß Artikel 28 DSGVO

Bedingungen für die Auftragsdurchführungen folgen insbesondere aus dem Tariftreue- und Vergabegesetzt NRW (siehe Vergabeunterlagen)

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung