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Weiterentwicklung des landesweiten Grundwassermodells für NRW
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW
Leibnizstraße 10
45659
Recklinghausen
Deutschland
DE 126 352 455
Vergabestelle - FB 15
Frau Anke Ripken
+49 2361/305-0
+49 2361/305-59855
vergabestelle@lanuk.nrw.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YY7YT8NNH833

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YY7YT8NNH833/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Rahmenvereinbarung über die Fortentwicklung des Grundwasserbilanzmodells für die Jahre 2026 bis 2030

Umfang der Leistung
Das Ziel der hier ausgeschriebenen Arbeiten besteht in der kontinuierlichen Verfeinerung und Weiterentwicklung des Grundwassermodells für die Fläche NRWs, insbesondere in den Festgesteinsbereichen. Insbesondere steht die Weiterentwicklung zu einem Grundwasserbilanzmodell mit Analysentools zur Bestimmung und Darstellung lateraler Zu-/Abflüsse für vorgegebene Bilanzierungseinheiten, sowie zur Bestimmung und Darstellung der Interaktion Grundwasser / Oberflächenwasser und zur Bilanzierung der Zu-/Abflüsse grundwasserabhängiger Landökosysteme, aber auch relevanter Leakagekomponenten, in vorgegebenen Bilanzierungseinheiten NRWs im Fokus. Optional ist die Prüfung (Machbarkeitsstudie, ggf. für ausgewählte Teilregionen) des Nutzens und Aufwands einer Kopplung des mGROWA-Wasserhaushaltsmodells an das Grundwassermodell von Interesse.
Eine Verbesserung des Modells soll durch die Integration zusätzlicher Daten sowie durch Weiterentwicklung der Modellstruktur erzielt werden.
Dabei ist vor allem die Weiterentwicklung der im Modell enthaltenen Mächtigkeiten des oberen Grundwasserleiters in den Festgesteinsgebieten zu nennen. Hier kann durch die Integration aktueller Daten des Geologischen Dienstes (Geologische Strukturmodelle / Aquifermächtigkeiten, Durchlässigkeiten, Bohrungsdatenbank des GD NRW, Quellen aus dem Quellkataster des GD NRW) voraussichtlich eine Verbesserung der Modellstruktur hinsichtlich der Mächtigkeiten und darauf aufbauend eine Verbesserung der Kalibrierung erzielt werden. Im Bereich der Tätigkeitsgebiete von Erftverband und LINEG wurden im bisherigen Modell als Grundlage für die Ergebnispotentiale (Grundwasserstand) die von den Verbänden herausgegebenen Grundwassergleichenkarten verwendet. Um die oben genannten Zielsetzungen zu erreichen, soll insbesondere im Erftverbandsgebiet / Rheinischen Revier die Modellstruktur durch Einbeziehung / Abgleich mit Daten des Geologischen Dienstes verbessert werden. Modellrandbedingungen können zudem aus dem Grundwassergroßraummodell des LANUK für das Rheinische Revier (Venloer Scholle, Erftscholle, Rurscholle) übernommen werden. Damit soll es zukünftig möglich sein, auch in diesen Gebieten unabhängig von vorgegebenen Potentialen Grundwasserstände für bestimmte Zeiträume oder Zielzustände zu erstellen bzw. Prognosen zu erstellen.
Darüber hinaus sollen alle im Modell enthaltenen weiteren Eingangsdaten aktualisiert und wenn möglich verfeinert werden. Hierzu zählen aktuelle Daten zur Geländehöhe in bestverfügbarer Auflösung (DGM 1, Geobasis NRW). Für die Geländehöhe ist zu prüfen, ob innerhalb der Zeitspanne der instationären Modellrechnung bzw. für Zielzustände an unterschiedlichen Zeitpunkten im Modell verschiedene Versionen des DGM 1 (sofern verfügbar) mit unterschiedlicher Aktualität verwendet werden sollten. Auch liegen für einige Gewässer detaillierte Gewässerstrukturdaten vor (z.B. FLYS Rhein der BfG), die in das Modell ggf. einzupflegen sind. Des Weiteren sind die Daten zu aktuellen und historischen Grundwasserentnahmen und Entnahmestandorten sowie die Eingangsdaten für die instationäre Berechnung des Bodenwasserhaushalts (bspw. Bodeneigenschaften, Landnutzung, Versiegelung) zu aktualisieren und ggf. zu verfeinern. Als Grundlage für die Kalibrierung und Validierung sind die Daten der Wasserstands-Messungen (Grundwasserstände, Pegelstände) des LANUK sowie der Wasserverbände in NRW) zu aktualisieren und ggf. zu erweitern.
Aufgrund der hohen Dynamik der Wasserstände bei Grundwassermessstellen (GWM) im Bereich verkarstungsfähiger Gesteine muss mindestens in diesen Bereichen eine instationäre Kalibrierung anhand von Zeitreihen des Wasserstands an GWM sowie ggf. in Bereichen mit geringer GWM-Dichte an Abflusspegeln durchgeführt werden.
Die Aufgabenstellung ist in 4 Arbeitspakete (AP) untergliedert. Es wird davon ausgegangen, dass insbesondere AP 2, AP 3 und AP 4 sich grundsätzlich nur mit einer instationären Modellrechnung und zumindest in Teilbereichen auch nur mittels instationärer Kalibrierungen zufriedenstellend entwickeln oder in der Ergebnisqualität deutlich verbessern lassen. Anwendungsmöglichkeiten eines instationären Modells sind die Darstellung verschiedener Szenarien (niedriger, mittlerer und hoher Grundwasserstände), die Analyse (saisonaler) Grundwasserabhängigkeiten von Oberflächengewässern und Feuchtgebieten (ggf. Austauschraten) sowie eine eventuelle Verknüpfung einerseits mit dem instationären Wasserhaushaltsmodell des Forschungszentrums Jülich (mGROWA), und andererseits für das Rheinische Braunkohlerevier mit dem instationären (3D-) Grundwassergroßraummodell des LANUK.

Haupterfüllungsort

Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW
Wuhanstraße 6
47051
Duisburg

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Das angegebene Datum für den Beginn der Auftragsbearbeitung stellt das spätestmögliche Datum dar. Soweit der Zuschlag früher erteilt werden kann, beginnt die Zeit für die Auftragsbearbeitung mit dem Zuschlag.

Laufzeit bzw. Dauer

02.06.2026
30.11.2030

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

02.06.2026
30.11.2030

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

a) Beantwortung des Firmenfragenkatalogs zur Eintragung in Berufs- und Handelsregister

b) Eigenerklärung Ausschlussgründe (Formular 521) ggf. auch für alle Nachunternehmen / alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft

c) soweit zutreffend: ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt Bietergemeinschaftserklärung (Formular 531)

d) Erklärung Unterauftragnehmer Formular 533a (und
ggf. auf Verlangen Formular 533b)

e) soweit zutreffend je Los: Erklärung Eignungsleihe (Formular 534a)

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Beantwortung eines Firmenfragenkatalogs zum Nachweis des Vorhandenseins einer Berufshaftpflichtversicherung.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

1) Beantwortung eines Firmenfragenkatalogs :
a) auch für die Erklärung, dass ausreichend personelle, finanzielle und technischen Kapazitäten zur Verfügung stehen

2) Darstellung der Studiennachweise des für die Auftragsausführung eingesetzten Personals. Dabei muss das Personal mindestens über eine abgeschlossene (Fach-)Hochschul-Qualifikation des Bauingenieurwesens, der Ingenieurgeologie, der Hydrogeologie, Geowissen-schaften oder vergleichbarer Studiengänge verfügen, nachzuweisen durch Zeugnisse

3) Referenzen und Nachweise der für die Leistungserbringung eingesetzten Mitarbeiter

Soweit während der Auftragsbearbeitung andere Personen als die im Angebot benannten eingesetzt werden sollen, bedarf diese Änderung der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers. Die Zustimmung wird erteilt, wenn die Personen, die die Tätigkeit übernehmen sollen, den vorgenannten Anforderungen gerecht werden.

Sonstige


Vorzulegende Nachweise:
Firmenfragenkatalog Teil B; Teil B des Firmen-Fragenkatalogs, ggf. auch von den anderen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft in Bezug auf:
- Eintragung im Berufs-/Handelsregister; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Firmenfragenkatalog Teil B; eil B des Firmen-Fragenkatalogs, ggf. auch von den anderen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft in Bezug auf:
- Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft,; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Firmenfragenkatalog Teil B; Teil B des Firmen-Fragenkatalogs, ggf. auch von den anderen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft in Bezug auf:
- Abschluss einer Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung,; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
soweit zutreffend: Erklärung Unterauftragnehmer (Formular 533a); Anteil der Unterauftragsvergabe; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung
soweit zutreffend: Nachweis Unterauftragnehmer (Formular 533b; Anteil der Unterauftragsvergabe, kann freiwillig bereits mit dem Angebot eingereicht werden; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
soweit zutreffend: Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung (Formular 531); ausgefüllte und ggf. unterzeichnete Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
soweit zutreffend: Erklärung Eignungsleihe (Formular 534a); ausgefüllte und unterzeichnete Erklärung zur Eignungsleihe; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Die Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den Ausschreibungsbestimmungen. Ergänzende Regelungen finden sich in den Vertragsbedingungen des Landes NRW.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Keine Kautionen oder Sicherheiten im engeren Sinn, jedoch sind dem Angebot:

a) unterschriebenes Angebotsschreiben (Formular 324)
b) vollständig ausgefülltes Leistungsverzeichnis

zwingend beizufügen.

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

19.05.2026 09:00 Uhr

Bindefrist des Angebots

01.06.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Die Informationen zu dem Vergabeverfahren sind den Ausschreibungsbestimmungen, sowie der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

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