Art der Leistung
Gegenstand des Vorhabens ist die Felssicherung entlang des Seerandweg am Südufer der Stauanlage Heimbach. Das LANUK NRW schreibt diese Maßnahme sowohl für die Nationalparkverwaltung Eifel als auch für die Stadt Heimbach aus.
Umfang der Leistung
Von den Felsböschungen bergseitig des Seerandweges entlang des Südufers der Stauanlage Heimbach geht in mehreren Abschnitten für die Nutzung des Weges eine hohe Gefährdung durch Steinschlag und Felssturz aus.
Zur dauerhaften Minimierung der geogenen Gefahren sollen entlang der besonders gefährdeten Wegabschnitte geeignete Felssicherungsmaßnahmen ausgeführt werden.
Zusammenfassend handelt es sich bei den auszuführenden Felssicherungen um Steinschlag-schutzzäune in 4 Abschnitten und rückvernagelte Steinschlagschutznetze mit Auffangschürzen in 4 Teilflächen.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW - ausschreibende Stelle - führt dieses Verfahren in eigenem Namen für A-die Nationalparkverwaltung Eifel und B-die Stadt Heimbach durch, (s. Ziffer 1.2 der Ausschreibungsbestimmungen).
Die Bauleistungen sind, für eine bessere Lesbarkeit in dieser Leistungsbeschreibung, in das Los 1 "Auftraggeber (AG) Nationalpark" und Los 2 "Auftraggeber (AG) Stadt Heimbach" zu-sammengefasst.
Auftraggeber für das Los 1 ist der:
Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen
vertreten durch Nationalparkforstamt Eifel
Urftseestraße 34
53937 Schleiden-Gemünd
Die Bauflächen befinden sich vollständig im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen.
Auftraggeber für das Los 2 ist die:
Stadt Heimbach
vertreten durch Fachbereich III - Planen, Bauen und Umwelt
Hengebachstraße 14
52396 Heimbach
Die Baufläche befindet sich vollständig im Eigentum der Stadt Heimbach.
1.1 Auszuführende Leistungen
Für das Los 1 sind Bauleistungen der folgenden Gewerke im Bereich Felssicherung zu erbringen:
- Einbau von Steinschlagschutzzäunen in 4 Abschnitten,
Energieaufnahmekapazität: 100 kJ, Höhe: 2,0 m,
Gesamtlänge: 149,0 lfm (ohne Seitenabspannungen);
Einzellängen:
Schutzzaun Z1 = 32,0 m,
Schutzzaun Z2 = 34,0 m,
Schutzzaun Z3 = 55,0 m,
Schutzzaun Z4 = 18,0 m,
- Einbau von rückvernagelten Steinschlagschutznetzen in 3 Abschnitten,
Gesamtfläche: 600,0 m2,
Einzelflächen:
Schutznetz N1 = 140,0 m2,
Schutznetz N2 = 160,0 m2,
Schutznetz N3 = 300,0 m2
- Einbau von Auffangschürzen bergseitig der Schutznetze in 3 Abschnitten,
Gesamtlänge: 106,0 m
Einzellängen:
Auffangschürze Schutznetz N1 = 22,0 m,
Auffangschürze Schutznetz N2 = 33,0 m,
Auffangschürze Schutznetz N3 = 51,0 m,
Für das Los 2 sind Bauleistungen des folgenden Gewerkes im Bereich Felssicherung zu er-bringen:
- Einbau eines rückvernagelten Steinschlagschutznetzes in 1 Abschnitt,
Fläche Schutznetz N4 = 120,0 m2
- Einbau einer Auffangschürze bergseitig des Schutznetzes in 1 Abschnitt,
Länge Auffangschürze Schutznetz N4 = 15,0 m
Zunächst muss der Bewuchs in den Bauflächen beseitigt werden. Für die Felssicherungsein-bauten hinderliche einzelne Bäume und weitere stark talwärts geneigte Bäume werden in Ab-stimmung mit den Beteiligten vorbereitend auf den Stock gesetzt werden. Für einzelne beson-ders geschützte Bäume, die in der Böschung verbleiben, werden die Felssicherungsmaßnah-men angepasst (Anpassung Trassenführung Steinschlagschutzzäune, Herstellen von Baum-löcher in Schutznetze u.ä.).
Bauvorbereitend werden die Zauntrassen und Netzflächen mit allen erforderlichen Bohran-satzpunkten für die Felsnägel abgesteckt und farbig markiert.