Verfahrensangaben

Aerospace.NRW: Clusterorganisation für die Luft- und Raumfahrtindustrie in Nordrhe...

VO: VgV Vergabeart: Nicht offenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
13.11.2026
24.11.2026 09:00 Uhr
11.12.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
05111-95003-27
Berger Allee 25
40213
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
zentrale-Vergabestelle@mwike.nrw.de
+49 211617720
+49 21161772795

Angaben zum Auftraggeber

Oberste Landesbehörde
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
Geschäftsstelle der Vergabekammer
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 251411-0
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

79400000-8
73200000-4
75100000-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Angesichts des dynamisch wachsenden globalen Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrt ist es entscheidend, dass Deutschland und Europa ihre Innovations-, Technologie- und Wettbewerbsfähigkeit gemeinsam stärken. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen verfolgt daher das Ziel, die Zukunftsfähigkeit der Industrie durch eine innovations-, forschungs- und gründungsfreundliche Politik zu fördern und NRW als Standort für Innovation, Wachstum und Beschäftigung weiter auszubauen. Die Luft- und Raumfahrt spielt dabei eine Schlüsselrolle als branchenübergreifender Treiber für Schlüsseltechnologien.

Nordrhein-Westfalen verfügt über eine starke industrielle und wissenschaftliche Basis, insbesondere in Werkstoffen, Maschinenbau, Produktionstechnik, Elektrotechnik und Chemie sowie eine leistungsfähige Forschungslandschaft. Diese Diversität ermöglicht es, die Transformation aktiv zu gestalten und neue Akteure und Technologien - etwa aus Wasserstoffwirtschaft, Batterietechnik oder Softwareentwicklung - zu integrieren.

Ziel ist es, NRW als führenden Standort und Reallabor für klimaneutrale Luftfahrt sowie innovative Raumfahrt- und NewSpace-Anwendungen zu etablieren. Dafür sind eine stärkere Vernetzung von Unternehmen, Forschung und weiteren Akteuren sowie die Erschließung neuer Technologie- und Anwendungsfelder zentral. Gleichzeitig soll die internationale Sichtbarkeit der Kompetenzen erhöht werden, um neue Märkte zu erschließen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Zunehmend gewinnt die Branche auch sicherheitspolitisch an Bedeutung. Die Verzahnung ziviler und militärischer Technologien (Dual Use) eröffnet Potenziale in Bereichen wie unbemannten Systemen, Kommunikation, Sensorik, Cyber-Sicherheit und Raumfahrt. NRW kann hier einen wichtigen Beitrag zur europäischen Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit leisten.

Geopolitische Entwicklungen und steigende Verteidigungsausgaben erhöhen die Nachfrage nach innovativen Luft- und Raumfahrtsystemen, insbesondere in den Bereichen unbemannte Systeme, Luftverteidigung, Aufklärung und weltraumgestützte Technologien. Daraus ergeben sich zusätzliche Marktchancen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen.

Um die damit verbundenen wirtschafts- und technologiepolitischen Potenziale zu erschließen, sind gezielte Maßnahmen erforderlich. Dazu zählen insbesondere die Stärkung von Forschung und Entwicklung, die Beschleunigung von Innovations- und Transferprozessen sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmen - etwa im Bereich Fachkräfte, Regulierung, Finanzierung und Internationalisierung. Ebenso ist eine enge Anbindung an nationale und europäische Programme sowie an relevante Institutionen und Netzwerke erforderlich, um die Integration nordrhein-westfälischer Akteure in internationale Wertschöpfungs- und Beschaffungsstrukturen zu verbessern.

Das seit 2021 bestehende Netzwerk AeroSpace.NRW (Auftrag endet zum 31.01.2027) hat sich als zentrale Plattform der nordrhein-westfälischen Luft- und Raumfahrtindustrie etabliert. AeroSpace.NRW vernetzt Unternehmen aller Größenklassen sowie Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und bildet damit eine zentrale Schnittstelle des Innovationssystems der Luft- und Raumfahrt in Nordrhein-Westfalen. Die bestehenden Clusterstrukturen umfassen insbesondere regelmäßige Vernetzungs- und Fachveranstaltungen, die Unterstützung von Innovations- und Kooperationsprojekten, nationale und internationale Messeaktivitäten sowie Maßnahmen zur Sichtbarmachung der Kompetenzen und wirtschaftlichen Potentiale der Akteure in Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus ist das Netzwerk zentrale Anlaufstelle für Wissens- und Technologietransfer und zur Initiierung neuer Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Branche.

AeroSpace.NRW verfügt bereits über eine etablierte Dachmarke und über eine klar strukturierte Netzwerkorganisation zur Verbindung relevanter Akteure. Ergänzt wird dies durch ein Akteursverzeichnis, eine Internetplattform, bewährte Austausch- und Kooperationsformate sowie grundlegende digitale Kommunikations- und Informationsangebote, die gemeinsam die Basis für weiteres Branding, Vernetzung und Projektentwicklung sind.

Die im Rahmen dieses Vergabeverfahrens ausgeschriebene Auftrag setzt an diesen gewachsenen Strukturen an und zielt auf deren strategische Weiterentwicklung ab. Im Mittelpunkt steht die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Stärkung der Innovationsfähigkeit des Standorts Nordrhein-Westfalen. Dabei sollen insbesondere aktuelle technologische Entwicklungen in den Bereichen klimafreundliche Antriebe, Digitalisierung, neue Mobilitätskonzepte sowie Raumfahrt- und New-Space-Technologien - etwa Satellitenkommunikation, Erdbeobachtung, Navigation und Datendienste - aufgegriffen, Kooperationen intensiviert und Innovationen gezielt in marktfähige Anwendungen überführt werden.

Die Erfahrungen der Landesregierung zeigen, dass insbesondere solche Akteure erfolgreich sind, die ihre Kompetenzen mittels Kooperation und Vernetzung gezielt erweitern und Innovationen schneller zur Marktreife bringen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen kleinen und mittleren Unternehmen, großen Industrieunternehmen, Start-ups sowie Forschungseinrichtungen ist daher von zentraler Bedeutung. Clusterorganisationen leisten hierbei einen wesentlichen Beitrag, indem sie als Plattform für Austausch, Kooperation und strategische Entwicklung fungieren und damit neue Wachstums- und Innovationspotenziale für die Luft- und Raumfahrtindustrie in Nordrhein-Westfalen erschließen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Auftragsgegenstand ist die weitere Entwicklung und kontinuierliche Optimierung einer technologieoffenen und innovationsorientierten Clusterorganisation der nordrhein-westfälischen Luft- und Raumfahrtindustrie und -wissenschaft unter Einbeziehung bestehender Strukturen. Das Cluster soll weiterhin unter dem Branding "Aerospace.NRW" geführt werden und als zentrale Plattform für Vernetzung, Innovation, Technologietransfer und Standortentwicklung fungieren. Hierzu ist eine enge und kontinuierliche Zusammenarbeit mit bestehenden Clustern, Netzwerken und Innovationsinitiativen innerhalb und außerhalb Nordrhein-Westfalens sicherzustellen, um Synergien zu erschließen und sektorübergreifende Innovationen zu fördern.

Das Cluster soll auf einem professionellen Netzwerkmanagement und einer strukturierten Netzwerkarbeit basieren und durch ein im Rahmen des Auftrags zu entwickelndes Strategie- und Umsetzungskonzept unterstützt werden. Dieses ist auf die spezifischen Gegebenheiten in Nordrhein-Westfalen auszurichten und bei Bedarf an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Der Schwerpunkt des Auftrags liegt auf der operativen Netzwerk- und Clusterarbeit.

Ziel der Clusterorganisation ist es, unter maßgeblicher Beteiligung von Unternehmen industrielle und wissenschaftliche Kooperationspotenziale systematisch zu erschließen, Wachstum zu fördern sowie Wissens- und Technologietransfer und Innovation zu stärken. Hierzu sollen Akteure entlang komplexer Wertschöpfungs-netzwerke miteinander verbunden und die Potenziale Nordrhein-Westfalens als Standort für Luft- und Raumfahrt gezielt für die Entwicklung neuer Technologien, Geschäftsfelder und Start-ups genutzt werden. Dabei sollen Industrie und Wissenschaft eng miteinander verzahnt und Beiträge zur Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen geleistet werden.

Konkret sollen durch die Umsetzung der unter Ziffer III. der Leistungsbeschreibung beschriebenen Arbeitspakete insbesondere folgende übergeordnete Wirkungen erreicht werden:
- Steigerung der Anzahl der Unternehmen, die beim Inverkehrbringen neuer Produkte, Technologien und Dienstleistungen durch Vernetzung und Maßnahmen der Clusterorganisation unterstützt werden;
- Beitrag zur Steigerung der Beschäftigung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Luft- und Raumfahrtindustrie;
- Erhöhung privater Investitionen als Ergänzung öffentlicher Förder- und Auftragsmittel;
- Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, insbesondere in Forschung und Entwicklung innerhalb von Unternehmen und Organisationen der Luft- und Raumfahrt in Nordrhein-Westfalen.

Die in den Arbeitspaketen beschriebenen Leistungen bilden den Leistungsumfang des Auftrags. Die Wahl der Methoden und Instrumente zur Erfüllung der jeweiligen Arbeitspakete liegt im Verantwortungsbereich des Auftragnehmers.

Im Einzelnen besteht der Auftragsgegengestand aus den folgenden Arbeitspaketen (AP), die im Detail unter Ziffer III. der Leistungsbeschreibung dargelegt sind:
- AP 1: Einrichtung einer Geschäftsstelle;
- AP 2: Umsetzungskonzept für die operativen Tätigkeiten einschließlich Ausgaben- und Maßnahmenplanung sowie Konzeption des Folgebetriebs;
- AP 3: Datenerhebung, -analyse und -auswertung, Trend- und Marktbeobachtung, Fachberatung des MWIKE;
- AP 4: Veranstaltungen, internationales Standortmarketing, Messen;
- AP 5: Wissens- und Technologietransfer;
- AP 6: Lokale, regionale und internationale Vernetzung;
- AP 7: Kommunikation und PR;
- AP 8: Abstimmung, Evaluation und Controlling.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
22.02.2027
31.12.2029

Eine optionale Verlängerung des Vertrages durch den Auftraggeber um 3 Jahre ist grundsätzlich möglich. Der Auftraggeber hat dem Auftragnehmer bis spätestens 4 Monate vor Vertragsende anzuzeigen, ob von der Option Gebrauch gemacht wird. In den Verlängerungsjahren sind die Leistungsbausteine, wie unter den Ziffern II. und III. der Leistungsbeschreibung beschrieben und unter Berücksichtigung der bis dato erfolgten Modifikationen, fortzuführen.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DEA11

Der Auftragnehmer hat eine physische Geschäftstelle einzurichten. Diese soll sich an einem für die Akteure aus NRW gut erreichbaren zentralen Standort, nach Möglichkeit Düsseldorf, befinden. Eine Verteilung auf mehrere Standorte in Nordrhein-Westfalen ist möglich.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YYFDYHLNK7TX

Einlegung von Rechtsbehelfen

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim MWIKE NRW zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge bzw. der in den Angebotsunterlagen genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem MWIKE NRW geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB). Teilt das MWIKE NRW dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gem. § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das MWIKE NRW geschlossen werden; bei Übertragung per Fax oder auf elektronischem Weg beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das MWIKE NRW.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Kommunikation im Vergabeverfahren findet ausschließlich über den Vergabemarktplatz des Landes NRW statt.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Eine etwaige Nachforderung fehlender Unterlagen richtet sich nach § 56 Abs. 2, 3 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
7
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzprojekte fachliches Know-how (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Vorzulegen ist mindestens eine Referenz, die fundierte Kenntnisse der Technologien und/oder Strukturen der Luft- und Raumfahrt in Nordrhein-Westfalen sowie auf nationaler und internationaler Ebene belegt. Aus der/den Referenz/-en muss hervorgehen, dass der Bieter eine projektverantwortliche oder fachlich-technisch prägende Rolle im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie oder der institutionellen Luft- und Raumfahrt übernommen hat.

[Um als Referenzprojekt berücksichtigt werden zu können, ist ein Projekt durch vollständiges Ausfüllen des Formulars R zu beschreiben. Für jedes Referenzprojekt und jede Referenzanforderung ist jeweils ein eigenes Formular auszufüllen.]

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzprojekte Informationsvermittlung und Wissenstransfer (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Vorzulegen ist mindestens eine Referenz, die eine hohe Kompetenz und Erfahrung im Bereich Informationsvermittlung und Wissenstransfer im Themenfeld Luft- und Raumfahrt oder Hochtechnologie belegt.

[Um als Referenzprojekt berücksichtigt werden zu können, ist ein Projekt durch vollständiges Ausfüllen des Formulars R zu beschreiben. Für jedes Referenzprojekt und jede Referenzanforderung ist jeweils ein eigenes Formular auszufüllen.]

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzprojekte Aufbau und Pflege Innovations- und Branchennetzwerke (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Mindestens eine Referenz über Erfahrungen im Aufbau und in der Pflege von Innovations- und Branchennetzwerken, idealerweise im Kontext technologieorientierter Industrien.

[Um als Referenzprojekt berücksichtigt werden zu können, ist ein Projekt durch vollständiges Ausfüllen des Formulars R zu beschreiben. Für jedes Referenzprojekt und jede Referenzanforderung ist jeweils ein eigenes Formular auszufüllen.]

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzprojekte Konzeption und Betrieb Internetplattform (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Mindestens eine Referenz über die Konzeption einer Internetplattform mit vergleichbaren Funktionalitäten (vgl. AP 7 der Leistungsbeschreibung) in den Schwerpunkten Informationsvermittlung und Vernetzung.

[Um als Referenzprojekt berücksichtigt werden zu können, ist ein Projekt durch vollständiges Ausfüllen des Formulars R zu beschreiben. Für jedes Referenzprojekt und jede Referenzanforderung ist jeweils ein eigenes Formular auszufüllen.]

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Nachweis zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 44 VgV) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Vorzulegen ist ein Auszug aus dem einschlägigen Berufs- oder Handelsregister oder ein vergleichbares Dokument (maximal ein Jahr alt).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (§45 VgV) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Vorzulegen ist eine Bankerklärung der Hausbank zum Nachweis der Bonität des Bewerbers / des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft. (maximal 1 Jahr alt)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Auswahl der Bewerber - Unter den Teilnahmeanträgen, die die formalen Anforderungen vollständig erfüllen und alle einzureichenden Erklärungen, Angaben und Nachweise enthalten, wählt der Auftraggeber mindestens fünf, maximal sieben Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften aus, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Die Auswahl erfolgt dabei auf Grundlage der nach Ziffer I. Nr. 8 lit. a) bis d) (Dokument "2026-021_Teilnahmewettbewerb") vorzulegenden Referenzen. Bewertet wird die Qualität der Nachweise im Hinblick auf die in der Leistungsbeschreibung definierten Anforderungen. Dabei bildet die inhaltliche Vergleichbarkeit den Schwerpunkt. Nachrangig wird auch die Häufigkeit (Anzahl) von vergleichbaren Referenztätigkeiten berücksichtigt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
100,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Das Vergabeverfahren richtet sich an Bieter, die wettbewerbsneutral im Bereich der Luft- und Raumfahrt sind in dem Sinne, dass die Geschäftstätigkeit des Bieters / der Bietergemeinschaft nicht schwerpunktmäßig auf einen einzelnen Marktteilnehmer oder die Zulieferkette eines einzelnen Marktteilnehmers ausgerichtet sein darf. Zudem darf es keine Hinderungsgründe geben, die die Zusammenarbeit mit einzelnen relevanten Akteuren im Bereich der Luft- und Raumfahrt aus-schließen oder erheblich einschränken würden. Eigeninteressen durch Wechselwirkung der Auftragsbearbeitung mit anderen Geschäftsfeldern des Bieters / der Bietergemeinschaft müssen ausgeschlossen sein.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung